Dünger wird verteilt. © dpa
Vor allem Dünger bringt Nitrat auf die Felder, das seinen Weg bis ins Essen findet.
Vor allem Dünger bringt Nitrat auf die Felder, das seinen Weg bis ins Essen findet.
Nitrat und Nitrit - zwei, die zu Krebs führen
Blattsalate und Spinat sind oft stärker belastet
Nitrat ist zwar nicht giftig, im Körper kann daraus aber Nitrit entstehen, das an der Bildung von krebserregenden Nitrosaminen beteiligt ist. Die Verbraucherzentrale Bayern rät, die Aufnahme von Nitrat zu begrenzen.
Im Winter enthalten viele Blattsalate wie Feldsalat, Endivie, Kopf- oder Eissalat höhere Mengen Nitrat. Die geringe Sonneneinstrahlung bremst die Umwandlung von Nitrat in Pflanzeneiweiß. Beim Salat enthalten vor allem Blattstiele, große Blattrippen und äußere Blätter Nitrat. Diese Pflanzenteile sollte man daher entfernen. Zudem kann man aus Blattsalaten und vitaminreichem Gemüse wie Tomaten, Karotten und Paprika einen nitratarmen bunten Salat herstellen.

Zitronensaft im Salatdressing oder ein zum Salat getrunkener Orangensaft bremsen zudem mit ihrem Vitamin C die Umwandlung von Nitrat zu krebserregenden Nitrosaminen. Wenn möglich, sollte der Verbraucher Salat aus Freilandanbau kaufen, empfehlen die Verbraucherschützer. Treibhaussalate bekommen weniger Licht und reichern mehr Nitrat an.

Intensivtierhaltung in der Kritik
Zu viel Gülle
Deutschland muss sich wegen mutmaßlicher Versäumnisse beim Grundwasserschutz einem Verfahren am Europäischen Gerichtshof (EuGH) stellen.
Wie jetzt?!
Gefahr für unser Wasser
50 Milligramm Nitrat pro Liter Wasser ist der gesetzliche Grenzwert. Doch der wird bei mehr als einem Viertel aller deutschen Messstationen überschritten. Die EU mahnt bereits.