© ZDF/Daniel C.McFadden
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Als die scharfe Barbara (Scarlett Johansson) ins Leben von Don Jon (Joseph Gordon-Levitt) tritt, wirft es den Macho sofort aus der Kurve, was die Blondine geschickt zu nutzen weiß.
Amour fou
Sechs Filme über Spielarten sexueller Beziehungen
Liebe, Lust und Leidenschaft, das sind die Ingredienzien einer echten Amour fou. Doch was, wenn amouröses Spiel zur Obsession wird, die alle Beteiligten in einen unkontrollierbaren Strudel der Gefühle reißt? "Amour fou" heißt die bekannte 3sat-Filmreihe, in der es um die unterschiedlichen Spielarten sexueller Beziehungen geht.

Sendedaten
14. bis 19. Januar 2018
Blau ist eine warme Farbe
© ZDF, WDR, Wild Bunch Germany
Mädchen gehen mit Jungs aus - das stellt die 15-jährige Adèle zunächst nicht in Frage. Doch das ändert sich schlagartig, als sie Emma trifft. Die Künstlerin mit den blauen Haaren lässt sie ungeahnte Sehnsüchte entdecken, bringt sie dazu, sich selbst zu finden, als Frau und als Erwachsene. Als Teenager beginnt Adèles Geschichte. Vor den Augen der Zuschauer entwickelt sie sich weiter.
Sendedaten
Sonntag, 14. Januar 2018, 22.15 Uhr

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Die Schülerin wird zur jungen Frau und geht ihren Weg als engagierte Lehrerin an der Seite von Emma. Adèle entdeckt sich, ihre Gefühlswelten, ihre sexuelle Orientierung, ihre Ängste und Sehnsüchte - und der Zuschauer ergründet all dies gebannt mit ihr.

"Blau ist eine warme Farbe" ist einer der wohl ergreifendsten und ungewöhnlichsten Liebesfilme der letzten Jahren. Regisseur Abdellatif Kechiche erzählt mit einfachen filmischen Mitteln und mit einer dynamischen, fließenden Kamera aus dem Leben der jungen Adèle und ihrer großen Liebe, der Künstlerin Emma. Diese faszinierende Erzählweise ist so nah und eindringlich, dass der Betrachter jeden Kuss, jedes Schmatzen und Schluchzen wie am eigenen Leib erfährt.

Mit der Goldenen Palme von Cannes 2013 zeichnete Jury-Präsident Steven Spielberg nicht nur den Film als Meisterwerk aus, sondern verlieh sie erstmalig auch an die beiden Hauptdarstellerinnen für ihre grandiose schauspielerische Leistung.

"Eine der Besonderheiten von 'Blau' besteht darin, dass er unser Zeitgefühl außer Kraft setzt. Diese zwölf Minuten (der Sexszenen) vergehen wie im Fluge, die drei Stunden dehnen sich nicht, und dass wir den Protagonistinnen über fast zehn Jahre folgen, wird uns kaum bewusst. Kechiches Film ist der Beweis dafür, dass drei Stunden europäischer Realismus genauso fesselnd sein können wie drei Stunden amerikanischer 'Indiana Jones'- oder 'Krieg der Sterne'-Eskapismus. Auch 'Blau' ist eine Achterbahnfahrt, aber keine des Geschwindigkeitsrausches, sondern eine der Gefühle." (Hans-Georg Rodek, Die Welt, 18.12.2013)

Credits: Blau ist eine warme Farbe (La vie d'Adèle), Spielfilm, Frankreich/Belgien/Spanien 2013, 172 Minuten, Regie: Abdellatif Kechiche, mit Adèle Exarchopoulos (Adèle), Léa Seydoux (Emma), Salim Kechiouche (Samir), Aurélien Recoing (Vater von Adèle), Catherine Salée (Mutter von Adèle)

Salz auf unserer Haut
© ZDF, Constantin Film
Die leidenschaftliche Liebesgeschichte zwischen einer französischen Intellektuellen und einem schottischen Fischer, deren Beziehung die Jahrzehnte übersteht, trotz aller Unterschiede. - Das Erotik-Melodram ist die einfühlsame Verfilmung des Roman-Bestsellers "Salz auf unserer Haut" von Benoîte Groult, an Originalschauplätzen opulent in Szene gesetzt.
Sendedaten
Dienstag, 16. Januar 2018, 20.15 Uhr

Nachtwiederholung: 1.15 Uhr

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George, die gebildete, reiche Pariserin, und Gavin, der einfache schottische Fischer: Nichts scheint sie zu verbinden, und dennoch kommen sie nicht voneinander los. George, eine emanzipierte Frau, mag sich nicht an den konservativen Naturburschen binden. Für Gavin bleiben Kunst, Literatur und Feminismus, die für George zum Beruf und zur Berufung werden, fremd und bedrohlich.

Beide leben an verschiedenen Orten, beide heiraten und ziehen Kinder groß, aber sie treffen und lieben sich immer wieder. Sie leiden an ihrer Leidenschaft, denn sie brauchen einander, wie Gavin sagt, so sehr wie die Luft zum Atmen.

"In jener Nacht fielen zum ersten Mal diese Schranken, als ob sich unsere Körper schon immer gekannt hätten, und wir tasteten uns voran im Takt der gleichen Lust, bis all unsere Unterschiede sich verwischten, als ob wir aufeinander gewartet hätten, um uns zu lieben und uns ineinander aufzulösen, ohne Ende, denn die Lust an der Lust erschöpft sich nicht durch die Befriedigung der Lust ... Wozu die allgemeine Besessenheit, die Sexualität zu verstehen, wie man die Mathematik versteht? Die Sexualität hat keine andere Bedeutung als sich selbst." (Benoîte Groult, "Salz auf unserer Haut").

"Salz auf unserer Haut", 1989 in Deutschland erschienen, machte die Autorin Benoîte Groult über Nacht berühmt. Kritiker verglichen das Buch mit dem Klassiker "Lady Chatterley". Andere warfen dem Roman eine unmoralische Haltung vor. In der Filmversion aus dem Jahr 1992 spielen Greta Scacchi und Vincent D'Onofrio das berühmt gewordene Liebespaar George und Gavin - die beiden Hauptdarsteller waren damals auch im wirklichen Leben ein Paar.

"Als ich das Buch geschrieben habe, weinte ich bei den letzten Zeilen. Und auch als ich den Film angeschaut habe, hatte ich zum Schluss Tränen in den Augen. Das heißt, der Film hat denselben Effekt. Er funktioniert." (Benoîte Groult)

Credits: Salz auf unserer Haut (Salt On Our Skin/Les vaisseaux du coeur), Spielfilm, Deutschland/Frankreich 1992, 105 Minuten, Regie: Andrew Birkin, mit Greta Scacchi (George), Vincent D'Onofrio (Gavin), Anaïs Jeanneret (Frederique), Petra Berndt (Jodie), Hanns Zischler (Sidney)

Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen
© ZDF, Telepool
Der verkannte Schriftsteller Zorg und Betty kennen sich seit einer Woche, und es scheint die ganz große Liebe zu sein. Doch dann lernt Zorg die dunkle Seite seiner Geliebten kennen. - In dem Film ist Béatrice Dalle die ideale Verkörperung einer sinnlichen, lebenshungrigen Frau jenseits aller Tabus.
Sendedaten
Dienstag, 16. Januar 2018, 22.25 Uhr

Nachtwiederholung: 3.00 Uhr

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Ihre Temperamente könnten unterschiedlicher nicht sein: Zorg lebt mit abgeklärter Melancholie in den Tag hinein, Betty dagegen will das Leben jeden Tag aufs Neue spüren, mit unbedingter Intensität und Leidenschaft. Zunächst ist Zorg begeistert von seiner wild-erotischen Freundin, die aus dem Hobby-Poeten einen großen Schriftsteller machen will. Doch als Betty vor Zorn über Zorgs Vermieter dessen Bungalow in Flammen setzt oder arrogante Restaurantbesucher mit einer Gabel attackiert, lernt der liebenswerte Tunichtgut auch die dunkle Seite seiner Geliebten kennen. Immer stärker und verzweifelter wird Zorgs Liebe zu Betty, die an ihrem vehementen Lebensanspruch zu zerbrechen droht.

Halb naive Kindfrau, halb unberechenbare Wildkatze, aber immer atemberaubend - so bewegt sich Béatrice Dalle durch diese raffiniert in Bonbonfarben verpackte Liebesgeschichte. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt in Jean-Jacques Beineix' extravaganter Literaturverfilmung nach Philippe Djian. Dem unbedingten Lebensanspruch seiner Protagonistin entspricht der Regisseur mit einem ebenso unbedingten Stilisierungswillen in Bezug auf die Bilder, deren Schönheit den Zuschauer immer wieder staunen lassen. Betty beim Streichen der rosafarbenen und pastellblauen Strandhäuser oder ihr erster koketter Auftritt im zu engen Kinderkleid: Diese Filmmomente mitsamt ihrer verführerischen Farbdramaturgie sind zu Kino-Ikonen geworden.

Schon einmal hatte es Jean-Jacques Beineix geschafft, ein Publikum auf der ganzen Welt derart zu faszinieren: Mit seinem Spielfilmdebüt "Diva" riss er 1981 Kritiker und Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Der New-Wave-Thriller um einen jugendlichen Opern-Fan avancierte zum Kultfilm und veredelte die Plastik- und Neonästhetik der Mode- und Werbebranche zum filmischen Stilmittel.

Credits: Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen (37,2 degre le matin), Spielfilm, Frankreich 1985, 116 Minuten, Regie: Jean-Jacques Beineix, mit Béatrice Dalle (Betty), Jean-Hugues Anglade (Zorg), Consuelo de Haviland (Lisa), Gérard Darmon (Eddy), Clémentine Celarié (Annie), Jacques Mathou (Bob)

Geliebte Schwester
© ZDF, Victor Luengo
Der charismatische, abgründige Filmregisseur Oliver macht heimliche Aufzeichnungen von seiner jüngeren, attraktiven Halbschwester Aurora. Zunächst ist Aurora entsetzt. - Spannungsgeladenes Erotikdrama mit starken Darstellern.
Sendedaten
Mittwoch, 17. Januar 2018, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

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Filmemacher Oliver stößt im Netz auf einen Pornoclip, in dem seine Halbschwester Aurora zu sehen ist. Aus Los Angeles zu Besuch in seiner spanischen Heimat, sucht Oliver Auroras Nähe. Er installiert heimlich eine Kamera in ihrem Zimmer und beobachtet sie.

Auroras Mutter Julia erkennt Oliver als skrupellosen Egoisten und hält ihn auf Distanz. Aurora dagegen erliegt zunehmend dem dunklen Charme des geheimnisvollen Künstlers. Sie verliert das Interesse an ihrem offenbar zu normalen Freund Carlos und ergibt sich sexuell ihrem Halbbruder.

Als Aurora Olivers versteckte Kamera in ihrem Schlafzimmer entdeckt, entbrennt ein leidenschaftlicher Kampf um erotische Anziehung und sexuelle Macht zwischen dem charismatisch-morbiden Oliver und der mädchenhaft wirkenden Aurora.

Der Film von Regisseur Pedro Aguilera besticht durch seine kluge Inszenierung und zwei Hauptdarsteller, die die Atmosphäre erotischer Spannung glaubhaft vermitteln.

Credits: Geliebte Schwester (Demonios tus ojos), Spielfilm, Spanien/Kolumbien 2017, 94 Minuten, Regie: Pedro Aguilera, mit Julio Perrilán (Oliver), Ivana Baquero (Aurora), Elisabet Gelabert (Julia), Nicolás Coronado (Carlos)

Tabu - Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden
© ZDF, ARD, Degeto
Österreich, 1908: Georg Trakl lebt als Sohn einer großbürgerlichen Familie in Salzburg. Er ist Apotheker, aber seine wahre Leidenschaft gehört der Poesie - und seiner jüngeren Schwester Grete. Seit seiner Kindheit ist diese für ihn eine Muse, während sie ihn in heimlicher Liebe verehrt.
Sendedaten
Donnerstag, 18. Januar 2018, 22.25 Uhr

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Georg versucht mit dem Beginn seines Pharmaziestudiums in Wien, die zu weit gehende Symbiose zu lösen. Doch Grete setzt alles daran, ihm nach Wien zu folgen. Durch ihr außerordentliches Talent schafft sie als eine der ersten Frauen die Aufnahme am renommierten Wiener Konservatorium. Sie sieht das Studium in der Meisterklasse von Professor Albert Brückner aber vor allem als Mittel, um weiterhin Georg nahe sein zu können.

Dabei hofft sie, in der großen Stadt endlich ihre Liebe freier ausleben zu können. Aus der platonischen Intimität wird nun eine körperliche Beziehung. Von seiner Muse inspiriert, feiert Georg erste Erfolge als Poet: Das Publikum schätzt seine Gedichte, und er genießt das gesellschaftliche Ansehen. Doch die Beziehung der Geschwister leidet immer stärker unter Gretes besitzergreifender Zuneigung und Georgs moralischem Empfinden.

Mit Drogen versucht er, sich von dem Druck zu lösen, und vernebelt dadurch zunehmend seinen Geist. Sein Studienkamerad Ludwig Schubeck versucht, diesem selbstzerstörerischen Treiben Einhalt zu gebieten. Um das Dilemma zu lösen, drängt Georg seine Schwester schließlich zu einer Ehe mit dem viel älteren Professor Brückner. Doch so einfach kommen die Geschwister nicht voneinander los.

Der jung verstorbene Dichter Georg Trakl (1887-1914) zählt heute zu den wichtigen Vertretern des poetischen Expressionismus. In "Tabu - Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden" zeichnet Regisseur Christoph Stark das Porträt eines ebenso genialen wie gequälten Geistes, der an gesellschaftlichen Zwängen seiner Zeit zerbricht. Zugleich erzählt das Drama die Geschichte einer unbändigen und zerstörerischen Liebe.

Hauptdarsteller Lars Eidinger wurde für seine intensive Leistung mit dem Preis der deutschen Filmkritik geehrt. Nicht weniger beeindruckend gibt Peri Baumeister Trakls eigenwillige Schwester Grete.

Credits: Tabu - Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden, Spielfilm, Deutschland/Österreich 2011, 87 Minuten, Regie: Christoph Stark, mit Lars Eidinger (Georg Trakl), Peri Baumeister(Grete Trakl), Rainer Bock (Albert Brückner), Petra Morzé (Mutter Trakl), Rafael Stachowiak (Ludwig Schubeck), Jules Werner (Oskar Kokoschka), Anne Metzler (Alma Mahler), Katharina Strasser (Fanny), Patrick Hastert(Apotheker), Susi Stach (Agnes), Christiane Rausch (Frau Gassner), Vera Borek (Georgs Wirtin)

Don Jon
© ZDF. Daniel C.McFadden
Kumpels, Karre, Kirche, Pornos: Bei Don Jon hat zwischen One-Night-Stand und Beichte alles seine Ordnung. Bis der notorische Aufreißer auf eine Traumfrau trifft, die ihn das Fürchten lehrt. - Für sein Regie-Debüt hat sich Joseph Gordon-Levitt die Titelrolle selbst auf den gestählten Leib geschrieben. Um sich dann von Scarlett Johansson als zielstrebige Super-Barbie am Nasenring in einen Beziehungs-Clinch führen zu lassen, der es wahrlich in sich hat.
Sendedaten
Freitag, 19. Januar 2018, 22.35 Uhr

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Eigentlich ist Barmann Jon - stets eine üppige Portion Gel im Haar und ein Muskelshirt am durchtrainierten Oberkörper - mit sich und seiner kleinen Welt rundum zufrieden. Kirchgang, Sonntagsbeichte und Essen mit der Familie, ansonsten Fitnessstudio, Spaß mit den Kumpels und dann natürlich jede Menge One-Night-Stands als Beweis potenter Männlichkeit. Denn Sex an sich findet er woanders viel interessanter: Als notorischer Konsument von Internet-Porno-Angeboten nämlich kommt Jon weitaus mehr auf seine Kosten als im realen Leben bei anstrengenden Leibesübungen mit seiner neuesten Eroberung.

Doch dann tritt Barbara in sein Leben, die schärfste aller vorstellbaren Blondinen - auf der Kumpel-internen Punkteskala eine glatte Zehn. Die Begegnung der Barbie mit dem Macho wirft Don Jon sofort aus der Kurve, was Barbara geschickt zu nutzen weiß. Denn sie kennt die Regeln, nach denen sich richtige Männer und Frauen zu verhalten haben. Eine Zeitlang geht das auch erstaunlich gut, zumal Jons Feinripp-Unterhemd-bestückter Vater Don Senior und seine auf Enkel erpichte Mutter Angela von der Neuen ihres Sohnes schlicht hingerissen sind.

Doch irgendwann lässt sich Barbaras festgezurrtes Konzept von weiblichem und männlichem Verhalten nicht mehr mit Don Jons realen Bedürfnissen vereinbaren. Und so gilt seine zweite Leidenschaft, das Putzen seiner staubfreien Wohnung, bald mindestens als so unmännlich wie mangelnder Ehrgeiz beim Aufbau einer ordentlichen Karriere. Was natürlich gar nicht geht, sind heimliche Porno-Sitzungen nach dem nicht ganz so fulminanten Sex mit seiner Traumfrau. Es dauert nicht lange, bis Don Jon auffliegt: Barbara entdeckt sein Laster und serviert ihn erst einmal ab.

Ausgerechnet in den Kursen der Abendschule jedoch, zu deren Besuch ihn Barbara überredet hatte, glimmt wieder Hoffnung auf für den vom Sockel gestürzten Gockel: Denn die deutlich ältere Mit-Studentin Esther wird zu einer Quelle neuer Erkenntnisse - Jons langsame Menschwerdung kann beginnen.

"Don Jon" ist eine originelle Sexsatire, die starre Männer- und Frauenbilder sowie sämtliche Klischees gängigen Balzverhaltens intelligent und sehr selbstironisch aufeinanderprallen lässt. Hollywood-Jungstar Joseph Gordon-Levitt ("Snowden", "Inception", "Looper") hatte mit Scarlett Johansson ("Iron Man 2", "Lucy") als personifizierte Männer-Fantasie und Julianne Moore ("Non-Stop", "Still Alice - Mein Leben ohne gestern") in der Rolle der erfahrenen älteren Frau eine perfekte Besetzung zur Verfügung.

Obwohl er in der Rolle des pornosüchtigen Machos viel Mut zur Lächerlichkeit beweisen muss, lag die eigentliche Herausforderung laut Gordon-Levitt vor allem darin, dass er Jon als Bodybuilder entworfen hatte und sich damit den entsprechenden Körper antrainieren musste: sechs Monate fünf Mal in der Woche Krafttraining und tonnenweise Hähnchenfleisch für zwölf Kilo zusätzliche Muskelmasse.

Credits: Don Jon, Spielfilm, USA 2013, 86 Minuten, Regie: Joseph Gordon-Levitt, mit Joseph Gordon-Levitt (Jon), Scarlett Johansson (Barbara), Julianne Moore (Esther), Tony Danza (Jon Senior), Glenne Headly (Angela)

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