Freitag 21.00 Uhr
Kalender
November 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
30
31
01
0203
04
05
06
07
08
0910
11
12
13
14
15
1617
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
01
02
03
Vorschau
Sendung am 24. November
Marshallplan für Afrika
Entwicklungshilfe war gestern: Auf dem EU-Afrika-Gipfel Ende November 2017 sollen die Weichen für mehr wirtschaftliche Zusammenarbeit gestellt werden.
Navigationselement
Rückblick
Sendung vom 10. November
Baustelle Bahn
Von München nach Berlin in weniger als vier Stunden. Das geht ab Dezember mit der Bahn. Doch reichen Prestigeprojekte wie dies, um die Bahn nach vorne zu bringen?
Navigationselement
Dokumentation ansehen: Iran - Große Erwartungen © reuters Video
[>> Dokumentation ansehen: Iran - Große Erwartungen]
Iran - Große Erwartungen
Wirtschaft hofft auf Milliardengeschäfte
Erst das Atomabkommen, dann die Aufhebung der Sanktionen und nun der Wahlerfolg der Gemäßigten. Iran verändert sich schrittweise in Richtung Reformen.
Kaum war bekannt geworden, dass es im Atomstreit zwischen dem Iran und dem Westen eine Einigung gibt, da saßen die ersten europäischen Unternehmer schon im Flugzeug Richtung Teheran. Auch die deutsche Wirtschaft richtet sich auf eine weitere schrittweise Öffnung des iranischen Marktes ein und das sorgt für einige Euphorie. Kein Wunder, Potential ist da. Das Land sitzt auf großen Öl- und Gasreserven.

Knapp 80 Millionen Einwohner, eine junge, gut ausgebildete und weltoffene Bevölkerung, eine - für den Nahen Osten - vergleichsweise breite, kaufkräftige Mittelschicht. Solche Eckdaten sind der Stoff für Wirtschaftserfolgsgeschichten. Durch die Brille ausländischer Unternehmen ist Iran ein einziges, großes Versprechen: Nach mehr als einem Jahrzehnt der Isolation gibt es enormen Bedarf an Investitionen.

Die US-Investmentbank Goldmann Sachs glaubt, dass Iran im Ranking der großen Volkswirtschaften in kurzer Zeit auf Platz 12 aufsteigen wird. Da reiben sich viele Investoren die Hände. Nach dem Ende der Sanktionen kann Iran Öl und Gas wieder gegen Euro und Dollar verkaufen. Wenn jetzt noch die Banken Iran-Geschäfte ermöglichen könnte das Land wieder Teil des internationalen Wirtschaftskreislaufes werden.

Und wie sehen die Iraner das? makro-Reporterin Katrin Sandmann geht in ihrer Dokumentation dieser Frage nach. Überall im Land trifft sie Iraner, die nach Jahrzehnten im Exil voller Hoffnung und Ideen in die alte Heimat zurückkehren. Und dort die Folgen jahrelanger politischer und wirtschaftlicher Isolation erleben müssen: Korruption, Misswirtschaft in Staatsbetrieben, Rechtsunsicherheit und hohe Jugendarbeitslosigkeit. Die lässt vor allem junge, gut ausgebildete Iraner weiterhin voller Hoffnung auf Europa oder die USA blicken.

Highlights

Iran hebt den Schleier
Irans Präsident Hassan Rohani freut sich über das Interesse von Investoren an seinem Land. Mit diesem Interesse sind jedoch auch Ansprüche verknüpft. © ap
Irans Rückkehr auf die Weltbühne verläuft ernüchternd. Die Einnahmen aus dem Öl sind niedriger als erhofft, die Kosten für Kapital höher als befürchtet. Investoren zieren sich. Und dann ist da noch der Feind vor der Tür.
Artikel lesen

Irans Rückkehr
Der Iran arbeitet mit Hochdruck daran, seine Ölförderung wieder hochzufahren. So schnell wie gedacht wird das aber nicht klappen. © reuters
Nach der Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran nimmt dieser seine Ölexporte wieder auf. Das Hochfahren der Förderung wird allerdings viel schwieriger, als man in Teheran glaubt.
Artikrel lesen

Interviews

Neue Perspektive
© colourbox.de
Irans Präsident Hassan Rohani will sich um die Wirtschaft kümmern und geht auf den Westen zu. Hat Ratio im Gottesstaat jetzt Vorrang vor Ideologie? makro fragt Iran-Kenner Adnan Tabatabai. Reine Nächstenliebe ist es jedenfalls nicht.
Interview lesen

"Der Iran hat ein Imageproblem"
Video
Autorin Katrin Sandmann war bei der Frankfurter Buchmesse zu Gast am 3sat-Stand. Im Gespräch mit makro-Moderatorin Eva Schmidt berichtet die erfahrene Journalistin von ihren Eindrücken und Dreharbeiten im Iran.
Interview ansehen

Ende der Sanktionen

Im Iran geht wieder was
© ap
Das Ende der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran ist nah. Deutsche Unternehmen wünschen sich eine Neuauflage der einst guten Handelsbeziehungen, die ihnen Milliarden einbringen könnte.
Artikel lesen

Das Atomabkommen mit dem Iran
© dpa
Dem Iran ist es in zähen Verhandlungen gelungen, am 14. Juli 2015 einen Atom-Deal auszuhandeln. Die zwölf Jahre dauernde internationale Krise scheint damit vorerst beigelegt, das Ende der westlichen Sanktionen gegen den Iran greifbar nahe.
Artikel lesen

Sendedaten
Freitag, 22. April 2016, 21.00 Uhr

Ein Film von Katrin Sandmann
Info
LupeDie Journalistin Katrin Sandmann berichtet seit über 15 Jahren von verschiedenen Krisenschauplätzen der Welt. Für makro war sie schon in Somalia, Island, dem Libanon, Paksitan und Saudi-Arabien.
Info
Der Iran hat die zweitstärkste Volkswirtschaft im Mittleren Osten - hinter Saudi-Arabien. Doch die wegen eines Atomprogramms verhängten internationalen Sanktionen haben die Wirtschaft der Islamischen Republik hart getroffen - vor allem das 2012 von der EU verhängte Öl-Embargo.
Schwerpunkt
Naher Osten
Links