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Kultur

Schloss Wilhelmshöhe in Kassel

Mord im Museum! Ulrike Folkerts ermittelt im Schloss Wilhelmshöhe in Kassel. Markus Brock staunt nicht schlecht über die treffsichere Analyse der Kommissarin. Gelernt ist eben gelernt in 30 Jahren Tatort!

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 23.08.2025

Ulrike Folkerts analysiert eine blutige Szene auf einem der Gemälde:

"Ein bisschen wenig Blut, finde ich, dafür, dass es vielleicht gerade erst passiert ist. Wer weiß davon? Die sind ja nicht besonders erschreckt. Also ich meine, ein Kopf! Da müsste man eigentlich anders gucken. Er ist erschreckt. Er zuckt, tut so, als hätte er nichts damit zu tun. Die freut sich ja geradezu! Die Frauen sind richtig cool... Weißt du was? Das ist ein Auftragsmord und hier wird das Beweisstück geliefert. Und jetzt kann man abkassieren, bitteschön!"

"Weißt du was? Das ist ein Auftragsmord!" Ulrike Folkerts

Geboren und aufgewachsen in Kassel, kennt Ulrike Folkerts den Bergpark Wilhelmshöhe aus Kindertagen. Nach ihrer Schauspielausbildung in Hannover war sie zunächst an verschiedenen Theatern engagiert. 1987 gab sie ihr Filmdebüt in "Das Mädchen mit den Feuerzeugen".

Inzwischen ermittelt sie seit über 30 Jahren im "Tatort" und mimt die kantige und eigenwillige Kommissarin Lena Odenthal.

Privat engagiert sich die leidenschaftliche Sportlerin in verschiedenen Organisationen für Kinder in Not, wofür sie 2007 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.

Bergpark Wilhelmshöhe

Das Schloss Wilhelmshöhe in Kassel. Dort ist diesmal der „Museums-Check“ zu Gast
Das Schloss Wilhelmshöhe in Kassel.
Quelle: SWR/Arno Hensmanns

Die klassizistische Schlossanlage vereint gleich mehrere Museen: die Gemäldegalerie Alte Meister, die Antikensammlung, die Graphische Sammlung sowie das Schlossmuseum. Hier hängen Kunstschätze von Rubens, Dürer, Tizian bis hin zu Poussin.

Ab 1696 wurde die üppige Gartenanlage von Landgraf Karl angelegt, mit barocken Kaskaden, monumentalen Wasserspielen und der riesigen Statue des Herkules. Nirgendwo sonst gibt es eine am Hang gelegene Parkarchitektur mit vergleichbaren Ausmaßen. Das Schloss Wilhelmshöhe wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet und diente Landgraf Wilhelm IX. als Sommerresidenz.

Heute ist hier die Gemäldegalerie Alte Meister beheimatet. Sie zählt mit ihrer 500-jährigen Geschichte zu den bedeutendsten ihrer Art, schon Goethe bestaunte sie 1801. Die herausragende Sammlung reicht von der Spätgotik bis zum Klassizismus mit Meisterwerken von Frans Hals, Van Dyck und Rembrandt, darunter sein berühmtes Bildnis der Saskia.

Die Antikensammlung im Erd- und Untergeschoss des Schlosses gibt einen Überblick über die antiken Kulturen im Mittelmeerraum. Rund 800 Werke von der Bronzezeit bis zum Imperium Romanum sind zu sehen, sie spiegeln auch die Sammellust der Landgrafen.

Wie die landgräfliche Familie einst wohnte, kann man im Südflügel von Schloss Wilhelmshöhe, im Weißensteinflügel, erleben. Die historischen Appartements sind weitgehend erhalten und haben auch den Zweiten Weltkrieg unzerstört überstanden.

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