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Kultur

Pinakothek der Moderne und Museum Brandhorst, München

In München checkt Markus Brock die Pinakothek der Moderne und das Museum Brandhorst.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 18.08.2024

Das bunt schillernde Museum Brandhorst, nur ein paar Minuten von der Pinakothek entfernt, feiert 2019 sein zehnjähriges Bestehen mit einer großen Werkschau.

2002 eröffnet, beherbergt sie vier Museen unter einem Dach: die Sammlung Moderne Kunst, das Architekturmuseum, die Staatliche Graphische Sammlung München und die Neue Sammlung - The Design Museum, die im Untergeschoss der Pinakothek gezeigt wird. Sie gilt als eines der ältesten Designmuseen überhaupt. Die seit 1912 aufgebaute "Moderne Vorbildersammlung" war Grundstock der "Neuen Sammlung", die heute über 100 000 Objekte aus den Bereichen Industrial Design, Keramik, Glas, Schmuck, Textilien und Möbel zählt.

Zum 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum ist die Sonderausstellung "Thonet & Design" zu sehen. Anhand des Familienunternehmens Thonet werden 200 Jahre Möbelgeschichte veranschaulicht. Der Thonet-Stuhl "Modell Nr. 14" wurde zur Design-Ikone und ist das meistproduzierte Sitzmöbel der Welt.

Die "Sammlung Moderne Kunst" nimmt den gesamten ersten Stock des Museums ein. Sie umfasst über 20 000 Werke und reicht von der Klassischen Moderne bis in die Gegenwart. Unter den Exponaten sind Hauptwerke von Paul Klee, Max Ernst und René Magritte. Werkkomplexe von Dan Flavin, Georg Baselitz oder Rosemarie Trockel markieren Positionen der Kunst nach 1960.

Highlights der zeitgenössischen Kunst versammelt auch das Museum Brandhorst, nur ein paar Gehminuten von der Pinakothek der Moderne entfernt. Mit der Jubiläumsschau "Forever Young" feiert das Museum sein zehnjähriges Bestehen. Zu sehen sind rund 250 Arbeiten von 46 Künstlern wie Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat oder Cady Noland. 2009 hat der Freistaat Bayern der privaten Kunstsammlung von Udo Brandhorst und seiner 1999 verstorbenen Frau Anette ein eigenes Museum gebaut, was nicht unumstritten war. Architektonisch ist der Bau mit seiner Fassade aus bunten Keramikstäben und den bis zu neun Meter hohen Ausstellungsräumen eine Attraktion.

Konstantin Wecker begleitet Markus Brock beim Rundgang durch die Pinakothek der Moderne. "Poesie ist das einzige Schwert, das ich anfasse", sagt der Leidermacher, der sich mit politischen Texten einmischen und zum Nachdenken anregen möchte. Auf seinem aktuellen Album "Sage Nein!" hat er antifaschistische Lieder von 1978 bis heute versammelt. Seine Affinität zur Kunst bewies er unter anderem mit dem Musical "Hundertwasser" (2004), das er für den österreichischen Maler und Baukünstler schrieb.

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