Kultur
George Clooney erhält Ehrenpreis in Venedig
Die Themen der "Kulturzeit" vom 02.09.2026: Filmfestival in Venedig beginnt - Gespräch mit Gudula Moritz, Russlandhaus - Gespräch mit Hanna Notte, Åsne Seierstads Buch über Russland.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar
- weltweit
- Verfügbar bis:
- bis 02.12.2026
Die Themen der Sendung:
Auftakt des Filmfestivals von Venedig - Gespräch mit Gudula Moritz
Das 83. Filmfestival von Venedig lockt ab dem 2. September mit Stars, einigen wenigen Hollywood-Filmen und vielen Independent-Produktionen in die Lagunenstadt. Zum Auftakt werden US-Schauspieler George Clooney und seine Kollegin Ellen Burstyn mit einem Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Als Eröffnungsfilm wird "Ink" gezeigt, ein Film des britischen "Trainspotting"- und "Slumdog Millionaire"-Regisseurs Danny Boyle über Medien-Tycoon Rupert Murdoch. Den Jury-Vorsitz hat 2026 Maggie Gyllenhaal. Wir sprechen mit unserer Kollegin Gudula Moritz live am Lido.
Russland und der hybride Angriff in Leipzig - Gespräch mit Hanna Notte
Der Anschlagsversuch am Leipziger Fliughafen am 4. August weise "alle Merkmale von staatlich gefördertem Terrorismus" auf, so die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Die Bundesregierung hatte Russland am 1. September für den Vorfall verantwortlich gemacht und unter anderem die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und des Russischen Hauses in Berlin angekündigt. Bundesaußenminister Johann Wadephul hat die Kritik des russischen Präsidenten Wladimir Putin an deutschen Sanktionen zurückgewiesen: "Russland hat eskaliert [...] und Russland muss jetzt mit diesen Konsequenzen leben." Wir sprechen darüber mit der Politikwissnénschaftlerin Hanna Notte. Sie ist Sicherheits- und Russland-Expertin und Direktorin des Eurasien-Programms am James Martin Center for Nonproliferation Studies CNS.
"Der Krieg ist anderswo" – Einblicke in die russische Gesellschaft
Wie denken die Menschen in Russland über den Krieg gegen die Ukraine – und wer sind die Männer, die für Putin kämpfen? Für ihr Buch "Der Krieg ist anderswo" ist die norwegische Journalistin und Schriftstellerin Åsne Seierstad durch Russland gereist. Von 2023 bis 2025, in einer Zeit, in der ausländische Reporter kaum mehr ins Land kamen, war sie dort, getarnt als Touristin. Ihr gelangen tiefe Einblicke in eine Gesellschaft, die man kaum mehr aus diesem Land bekommt.