Gruppenfoto auf einer Studiobühne der Sendung „Buchzeit“. Vier Personen stehen auf einer beleuchteten Bühne mit dem Schriftzug „BUCHZEIT“ im Hintergrund; umgeben sind sie von mehreren Sesseln und Büchern als Teil des Bühnenbilds.

Kultur

Buchzeit von der Leipziger Buchmesse 2026

Jedes Frühjahr wird Leipzig zum Treffpunkt der internationalen Literaturszene. Am 19. März 2026 beginnt die Leipziger Buchmesse – und das Buchzeit-Team stellt neue Romane vor und gibt Lesetipps.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2026
Datum:
Sendetermin
22.03.2026
18:00 - 19:00 Uhr

Lassen Sie sich inspirieren! Auf der Literaturbühne von ARD, ZDF und 3sat diskutieren Sandra Kegel, Kai Sina und Kais Harrabi über ausgewählte Titel. Moderiert wird die Runde von Katrin Schumacher.

Neuerscheinungen über Liebe, Schuld und Erinnerung

Vier herausragende Neuerscheinungen aus dem internationalen Frühjahrsprogramm stehen im Mittelpunkt der Sendung - Bücher, die sich mit Erinnerungen und Abschieden beschäftigen – mit Liebe, Schuld und der spannenden Frage, wie Geschichten weiterleben.

Das Buchcover von „Ghost Stories – Ein Buch der Erinnerung“ von Siri Hustvedt ist in kräftigem Grün gestaltet. In der Mitte ist ein Foto eines Paares zu sehen: Ein Mann mit dunkler Sonnenbrille beugt sich lächelnd zu einer Frau mit zurückgebundenem blondem Haar, die die Augen geschlossen hat und herzlich lacht. Oberhalb des Fotos steht der Name der Autorin, darunter der Titel des Buches; am unteren Rand ist der Verlag Rowohlt genannt.
Quelle: Rowohlt

In "Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung" schreibt die amerikanische Autorin und Essayistin Siri Hustvedt über den Tod ihres Mannes Paul Auster. Hustvedt zählt zu den bedeutendsten literarischen Stimmen der USA. In diesem zutiefst persönlichen Buch verbindet sie Tagebuchnotizen, Briefe und Erinnerungen zu einem vielschichtigen Blick auf Trauer, Liebe und das Weiterleben. "Ghost Stories" ist ein berührendes Erinnerungsbuch – und ein Nachdenken darüber, wie Schreiben dabei helfen kann, mit einem Verlust umzugehen.

Buchcover des Romans „Meine Liebe stirbt nicht“ von Roberto Saviano, erschienen im Hanser Verlag. Zu sehen ist das frontal aufgenommene Gesicht einer jungen Frau in rötlich-oranger Farbgebung, die den Betrachter direkt ansieht. Der Titel steht in großen weißen und grauen Großbuchstaben über und unter dem Porträt, der Autorenname „Roberto Saviano“ ist oben platziert, seitlich steht „Roman Hanser“.
Quelle: Hanser

Der italienische Schriftsteller und Journalist Roberto Saviano erzählt in "Meine Liebe stirbt nicht" eine wahre Geschichte. Saviano, 1979 in Neapel geboren und seit seinem Buch "Gomorrha" unter permanentem Personenschutz, widmet sich dem Schicksal von Rossella Casini. Die junge Frau verliebt sich in einen Mann aus einer Mafiafamilie der ’Ndrangheta und weigert sich, Gewalt und Schweigen hinzunehmen. Aus dokumentarischen Fakten formt Saviano einen packenden Roman über Mut, Idealismus und den hohen Preis der Wahrheit.

Das Buchcover ist in Türkistönen gehalten. Oben sind eine Frau in einem orangefarbenen Kleid und ein Mann in hellem Hemd mit Hüten zu sehen, beide im Profil und zum Meer gewandt. In der Mitte stehen der Name „Elizabeth Strout“ und der Titel „Erzähl mir alles“. Unten zeigt eine weitere Illustration ein Segelboot auf ruhiger See unter einer einzelnen Wolke.
Quelle: Luchterhand

Mit "Erzähl mir alles" kehrt die amerikanische Pulitzer-Preisträgerin Elizabeth Strout in die fiktive Küstenstadt Crosby in Maine zurück. Die Autorin ist bekannt für ihre präzisen, unaufgeregten Erkundungen menschlicher Beziehungen. In ihrem neuen Roman begegnen sich vertraute Figuren wie Lucy Barton und Olive Kitteridge erneut. Vor dem Hintergrund eines rätselhaften Verschwindens erzählt Strout von Freundschaft, Einsamkeit, unerfüllter Liebe und dem, was im Leben unausgesprochen bleibt.

Auf dem Cover ist ein Raum mit hohen weißen Türen und dunklem Holzboden zu sehen. Eine Tür steht offen, dahinter liegt ein schmaler, dunkler Flur. Der Raum ist leer, das Licht fällt warm auf Wände und Boden. Oben steht „Judith Hermann“, unten der Titel „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ sowie das Logo des S.-Fischer-Verlags.
Quelle: S. Fischer

In "Ich möchte zurückgehen in der Zeit" setzt sich die Berliner Autorin Judith Hermann mit der eigenen Familiengeschichte auseinander. Ausgangspunkt ist die lange verdrängte Vergangenheit ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS in Polen stationiert war. In ihrer charakteristisch leisen Sprache verbindet Hermann Erinnerung, Reisen und Gegenwart zu einem literarischen Essay über Schuld, Herkunft und das Schweigen der Generationen.

Meine Merkliste

Alle Inhalte auf Ihrer Merkliste sind noch mindestens 3 Tage verfügbar.

Sie haben derzeit keine Videos in Ihrer Merkliste

Sie können ein Video der Merkliste hinzufügen, indem Sie das "+" am Teaser oder Beitrag anwählen.

Live

Statische Headline

1h 7min

3sat Logo

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutz-Einstellungen anzeigen. Möglicherweise hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktivert, welcher dies verhindert. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der 3sat Mediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.

3sat Logo

Offensichtlich ist in deinem Browser das Plugin "I don't care about Cookies" aktiviert. Eigentlich würden wir dir an dieser Stelle gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Dies wird durch das Plugin verhindert. Falls du die Webseite sehen und nutzen möchtest, prüfe, ob das Plugin in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus.