Kultur
Buchzeit von der Frankfurter Buchmesse 2026
Vier Neuerscheinungen stehen im Mittelpunkt. Gesprochen wird über Menschen an Wendepunkten ihres Lebens, an denen Liebe und Freundschaft und persönliche Verantwortung neue Bedeutung gewinnen.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 10.10.2031
Auf der Literaturbühne von ARD, ZDF und 3sat diskutieren Sandra Kegel, Kai Sina und Kais Harrabi. Moderiert wird die Runde von Katrin Schumacher.
Roman aus dem Gastland Tschechien
In diesem Jahr ist Tschechien Gastland der Frankfurter Buchmesse - und mit Jaroslav Rudiš: Wo die Toten sprechen einer der prominentesten Gegenwartsautoren des Landes in der Buchzeit vertreten. In seinem neuen Roman schickt er drei Freunde auf einen ebenso skurrilen wie berührenden Roadtrip zu den Friedhöfen Mitteleuropas und erkundet, was uns in Europa zusammenhält.
Gegenwartsliteratur aus den USA
Emma Cline zählt zu den wichtigsten Stimmen der jüngeren amerikanischen Gegenwartsliteratur. In ihrem aktueller Roman In die Schweiz, auf der Longlist des Booker Prize 2026, schreibt sie über einen Mann, dessen Gedächtnis durch eine fortschreitende Erkrankung zunehmend zerfällt. Auf seiner letzten Reise in die Schweiz verschwimmen für ihn Gegenwart und Erinnerung und die Autorin stellt die Frage, was von einem Menschen bleibt, wenn die eigene Identität zu verblassen beginnt.
Eine Reise von Berlin nach Kasachstan
In Das tickende Herz schickt Büchner-Preisträger Lutz Seiler seinen Protagonisten auf eine außergewöhnliche Reise von Berlin quer durch Europa bis in die kasachische Steppe. Entstanden ist ein vielschichtiger Roman über Liebe, Sehnsucht, Zugehörigkeit und die Frage, wie eng persönliche Lebenswege mit den Umbrüchen ihrer Zeit verbunden sind.
Welche persönlicher Verantwortung haben wir gegenüber Menschen in Not?
Mit Schiffbruch legt der französische Schriftsteller und Philosoph Vincent Delecroix einen ebenso eindringlichen wie hochaktuellen Roman vor, der in der französischen Ausgabe 2025 auf der Shortlist des International Booker Prize stand. Ausgehend von einer realen Flüchtlingstragödie im Ärmelkanal erkundet er Fragen von Schuld, persönlicher Verantwortung und den moralischen Herausforderungen einer Gesellschaft gegenüber Menschen in Not.