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Carla Reemstma bei Richard David Precht

Gesellschaft

Precht: Revolution für das Klima - Eine Generation steht auf Richard David Precht im Gespräch mit Carla Reemtsma,

Streiken für den Klimaschutz: Was als Einzelaktion der Schwedin Greta Thunberg begann, breitete sich innerhalb von wenigen Monaten über den ganzen Erdball aus.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2019
Datum:
Sendetermin
15.09.2019
23:45 - 00:25 Uhr

„Fridays for Future“ bringt das Klima auf die politische Tagesordnung, aber verändert die junge Generation auch das Bewusstsein der Bundesbürger? Darüber spricht Richard David Precht mit der Klima-Aktivistin Carla Reemtsma.

"Fridays for Future" sorgt weltweit für Furore. Zwar beeilen sich plötzlich Politiker aller Parteien, das Klima-Thema auf die Agenda zu setzen, doch die meisten Menschen in politischen Ämtern sind nicht nur jenseits der 50, sondern sie vertreten auch andere Werte als die "Generation Thunberg". Die alten Argumente von Wachstum, Beschäftigung und Fortschritt prallen auf eine ganz existenzielle Angst der jungen Leute um die eigene Zukunft, so Richard David Precht. Wie aber wollen die Schülerinnen und Schüler und die Studierenden den Teufelskreis von ökonomischen Notwendigkeiten und den daraus resultierenden Klimabelastungen durchbrechen?

Das fragt Precht die 21-jährige Klima-Aktivistin Carla Reemtsma von "Fridays for Future". Führt der Weg der Aktivisten durch die etablierten Instanzen und Parteien? Brauchen sie eine eigene Partei? Sind sie überhaupt noch gewillt, die eingefahrenen politischen Konventionen zu akzeptieren, oder bleibt ihnen am Ende nur der zivile Ungehorsam, um der Dringlichkeit ihrer Forderungen gerecht zu werden?

Kritiker der Schülerproteste, wie FDP-Chef Christian Lindner oder Ulf Poschardt von der "Welt" empörten sich unlängst über den moralischen Zeigefinder, mit dem die Klima-Aktivisten sich in Szene setzen würden. Precht diskutiert mit Carla Reemtsma auch über das moralische Bewusstsein der jungen Generation. Braucht es moralischen Druck und das schlechte Gewissen des Vielfliegers, um das Klima zu retten? Oder hat Moral in der Politik nichts zu suchen?


Kann die "Fridays for Future"-Bewegung das Bewusstsein der Mehrheit der Bundesbürger tatsächlich verändern, denen beispielweise der Erhalt ihrer Arbeitsplätze in den Kohleregionen immer noch näher geht als die abschmelzenden Gletscher in der Arktis? Und was ist mit dem klimaschädlichen Konsum der jungen Generation selbst, fragt Richard David Precht, die sich eine Welt ohne günstige Fernreisen, Smartphones und Kommunikation in den sozialen Netzwerken nicht mehr vorstellen kann? Wie konsequent wird ihr Verzicht sein, wenn in einigen Jahren der CO2-Ausstoß durch digitale Daten höher sein wird als durch den Flugverkehr?

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