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Gesellschaft

Die Schweizer Alpen – Bräuche, Käuze, Aberglauben (1/4)

Schreckhorn, Jungfrau, Gotthard – allein die Namen der Schweizer Alpengipfel sind sagenumwoben.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 06.10.2022

Das Leben in diesen Alpentälern ist geprägt von Geschichten, Mythen und mitunter seltsamen Bräuchen.

Die vierteilige Doku-Serie «Die Schweizer Alpen – Bräuche, Käuze, Aberglaube» geht diesem eigentümlichen Alltag in traumhafter Kulisse nach.

Der Sommer 2021 liess auffallend lange auf sich warten. Während Wochen galt der erste Blick der Appenzeller Sennen frühmorgens dem Wetter. Endlich, am 17. Juni, konnte der Alpaufzug stattfinden. Der langersehnte Tag, an dem die Kühe auf die Alp getrieben werden, steht im Mittelpunkt dieser Sendung. Und mit ihr die Familie Räss. In dritter Generation bewirtschaftet sie die Furgglenalp. Albert Räss, heute 84 Jahre alt, geht noch jedes Jahr z’Alp, weil es ihn da oben braucht. Die Alp ist sein Paradies. Zusammen mit seiner Frau Paula verbringt er die Sommermonate auf 1500 m.ü.M. Der Alpaufzug erfolgt jeweils im Frühsommer. Alle sind festlich gekleidet. Die Sennen tragen ihre traditionelle Appenzeller Sonntagstracht. Jodelgesänge werden von den Senntumschellen begleitet. Ihr Dreiklang hallt durch das Appenzell.

Verantwortlich für ihren Klang ist Peter Preisig. Er ist der einzige Schellenschmied im Land. Er hat sich das Handwerk selbst beigebracht und über die Jahre perfektioniert. Auch wenn er ein paar Geheimnisse für sich behält, gibt er Einblick in die Entstehung der Senntumschelle, die 120 Stunden Zeit in Anspruch nimmt.

Auch Carmela Inauen drückt mit ihrem Kunstschaffen aus, was sie im Alltag im Appenzell erlebt. Seit vielen Jahren widmet sie sich mit ihrer Malerei der Darstellung der heimischen Traditionen. Anfänglich übte sie sich in der bekannten Appenzeller Bauernmalerei, dann entwickelte sie nach und nach ihren eigenen Stil. Inzwischen ist sie eine gefragte Künstlerin.

Die Autorinnen Michèle Künzler und Selina Beeri haben sich in der Ostschweiz mit Sennen und Bäuerinnen, Schellenschmied und Malerin und all deren Brauchtum vertraut gemacht.

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