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Asiate im Anzug mit skeptischen Blick

Film

Der Chinese - Teil 1

In der Verfilmung von Henning Mankells Weltbestseller "Der Chinese" dreht sich alles um einen Massenmord, eine Richterin und Tagebuchaufzeichnungen einer scheinbar vergangenen Zeit.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland , Österreich 2011
Datum:
Sendetermin
23.11.2019
23:15 - 00:40 Uhr

Inhalt:

An einem frostigen Jännertag macht die Polizei von Hudiksvall in Schweden eine grausige Entdeckung. In einem kleinen Dorf ist ein Massaker begangen worden, neunzehn Menschen wurden auf bestialische Weise getötet. Einzige Spur ist ein rotes Seidenband. Die Polizei vermutet die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin (Suzanne von Borsody) von der Tat liest, wird ihr sofort klar, dass ihre Eltern unter den Mordopfern sind. Und mehr noch: So gut wie alle Ermordeten tragen den Namen Andrén. Als Brigitta im Internet auf einen Mehrfachmord in den USA stößt, bei dem auch nur Andréns getötet wurden, ist ihr klar: Hier ist jemand davon besessen, eine Familie auszulöschen. Und Brigitta schwebt in größter Gefahr.

Preisgekröntes Produktionsteam

Der österreichische Regisseur Peter Keglevic ("Ken Folletts Eisfieber") wurde vom mehrfach preisgekrönten Kameramann Alexander Fischerkoesen unterstützt, der 2008 und 2010 den Adolf-Grimme-Preis für "Süden und der Luftgitarrist" und "Eine Stadt wird erpresst" erhielt und 2008 mit dem Deutschen Fernsehpreis "Beste Kamera" für "Die dunkle Seite" und "Tarragona" ausgezeichnet wurde. Für das Szenenbild zeichnete Christoph Kanter verantwortlich, der 2010 für seine Arbeit bei "Das weiße Band" den Deutschen Filmpreis erhielt. Bei "Der Chinese" verwandelte er nicht nur einen Weiler in Niederösterreich perfekt in das schwedische Dörfchen Hesjövallen, sondern transferierte auch den historischen Eisenbahnbau in Nevada an den österreichischen Drehort. Das Drehbuch nach der Romanvorlage schrieb das Vater-Tochter-Gespann Fred und Léonie-Claire Breinersdorfer.

Suzanne von Borsody als Jägerin und Gejagte

Die in München geborene Schauspielerin Suzanne von Borsody, die u.a. in Osttirol unter der Regie von Sepp Vilsmaier für den aufwendig inszenierten ORF/ARD-Fernsehfilm "Der Meineidbauer" als Hauptfigur Anna vor der Kamera stand, schlüpft in die Rolle von Richterin Birgitta Roslin. Ihre Ehe mit Staffan (Michael Nyqvist) steht kurz vor der Scheidung, als sie durch das Massaker in Hejsövallen ihre ganze Familie verliert. Doch für Brigitta zählt nur eins: "Ich will Gerechtigkeit, das bin ich meinen Eltern schuldig!" Und so begibt sie sich selbst auf Verbrecherjagd. Ihre Ermittlungen führen sie dabei an die Grenzen des Erlaubten. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit - und da ist Brigitta nicht nur auf Verbrecherjagd, sondern auch selbst auf der Flucht, schließlich ist sie die einzige Überlebende ihrer Familie.

Ob eine so grauenvolle Szenerie nicht sogar in dem Bewusstsein, dass es sich um einen Filmdreh handelt, sehr nahe geht? "Man muss sich schon in die Situation hineinversetzen, darf das Geschehen aber auch nicht zu sehr an sich heranlassen. Sonst wird es filmisch langweilig. Es ist die Kunst, beides zu nutzen: Das Gefühl zuzulassen, aber es auch lenken zu können."

Suzanne von Borsody ist selbst ein großer Krimifan: "Bei Mankell finde ich toll, dass er immer politisch korrekt ist und jeder noch so bösen Figur einen Grund für das böse Handeln gibt - auch wenn er anzeigt und den Finger in die Wunde legt." Die Dreharbeiten führten das Team neben Schweden und Taiwan auch nach Österreich. Schließlich entstand u. a. das schwedische Dorf im niederösterreichischen Waldviertel. "Für mich als Schauspielerin ist die Arbeit in Österreich sehr angenehm. Die Österreicher sind höflich und charmant, und selbst, wenn etwas nicht geht, wird einem das mit Stil vermittelt. Es ist ein anderer Umgang mit der Kultur. Und das gefällt mir sehr", so von Borsody, deren Wurzeln auch nach Österreich reichen, kommt ihr Vater doch aus Wien.

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