Frauenkopf von hinten im Steinbruch.

Film

Tracing Light - Die Magie des Lichts

Ohne Licht gäbe es kein Leben - und auch kein Kino. In seiner Suche nach dem Ursprung wie auch dem Zauber der Bilder taucht der Dokfilm in die wundersame Welt von Physik und Kunst ein.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2024
Datum:
Sendetermin
11.05.2026
22:25 - 00:05 Uhr

Der Magie des Lichts folgt Thomas Riedelsheimer in zwei entgegengesetzten Disziplinen, die für den Film in Dialog treten. Er begleitet Wissenschaftler wie Künstler bei ihrer Arbeit und fängt bei beiden immer wieder Momente des ungläubigen Wunderns ein.

Der Dokumentarfilm "Tracing Light" spannt die Spurensuche von den Äußeren Hebriden in Schottland über das "Advanced Research Center" der Universität Glasgow bis zum Max-Planck-Institut in Erlangen. Dabei begleitet der Film führende Wissenschaftler und international bekannte Künstlerinnen und Künstler wie Ruth Jarman, Joe Gerhardt, Julie Brook, Johannes Brunner und Raimund Ritz.

Zwischen Superzeitlupen, Lasertischfußball, "Firestacks" und Quantentheorie stellen sie in ihren Arbeiten so grundsätzliche wie universelle Fragen: Was ist Licht als Material? Wie verhalten sich Photonen? Wie nehmen wir die Welt um uns herum wahr – und was machen diese Momente mit uns? "Tracing Light" feierte seine Premiere in Leipzig 2024 als Eröffnungsfilm des Internationalen Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm.

Thomas Riedelsheimer, Jahrgang 1963, studierte an der Filmhochschule in München und arbeitet als freier Filmemacher und Kameramann. Er ist Mitglied der Deutschen und der Europäischen Filmakademie und unterrichtet seit 2006 an der Filmakademie Ludwigsburg. Für seine Regie- wie auch seine Kameraarbeit hat er zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen erhalten, darunter dreimal den Deutschen Filmpreis Lola und zweimal den Grimme Preis. Sein bekanntester Film "Rivers and Tides" über den Künstler Andy Goldsworthy spielte allein in den USA im Kino 2,5 Millionen Dollar ein und wurde weltweit gezeigt.

Auch für diesen Film konnte Riedelsheimer den britischen Komponisten und Multi-Instrumentalisten Fred Frith für die Filmmusik gewinnen. In "Tracing Light" teilt Fred Frith sich die Klangebene mit der New Yorker Violinistin und Komponistin Gabby Fluke-Mogul.

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