Film
Achtzehn - Wagnis Leben
Vier junge Frauen, die sich den Hürden und Herausforderungen des Alltags als Teenie-Mutter stellen: Was bleibt von ihrer Jugend?
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 17.01.2027
Dem Gesetz nach markiert sie einen Wendepunkt im Leben eines jeden Jugendlichen: die Volljährigkeit. Endlich kann man tun und lassen, was man will - oder etwa nicht? Für Laura, Lisa, Fabienne und Steffi ist die Situation anders.
Als sie 18 Jahre alt werden, sind die vier jungen Frauen schon seit einigen Jahren Mütter und haben deshalb ganz andere Sorgen. Ihr Leben verlief nicht wie das anderer Teenager, mussten sie doch bereits mit 14 eine weitreichende Entscheidung fällen.
"Achtzehn - Wagnis Leben" von 2014 ist die Fortsetzung des Dokumentarfilms "Vierzehn - Erwachsen in neun Monaten" aus dem Jahr 2012, der die vier Mädchen begleitete, als sie mit 14 Jahren ungewollt schwanger wurden. Nun stehen die jungen Mütter an der "offiziellen" Schwelle zum Erwachsensein.
Regisseurin Cornelia Grünberg erzählt im zweiten Teil ihrer Langzeitdokumentation die Geschichten der jungen Frauen weiter. So unterschiedlich die Protagonistinnen und ihre Lebensumstände sind, so ähnlich sind ihre Probleme: Väter, die sich nicht um die Kinder kümmern; die Schwierigkeiten, Schule beziehungsweise Ausbildung und Kind unter einen Hut zu bekommen und dabei noch eigene Freiräume zu erkämpfen; die Gefahr, das Kind an die Schwiegermutter, die Mutter oder das Jugendamt zu verlieren.
Aber auch Erfolge, neue Liebesbeziehungen und innige Momente mit den Kindern dokumentiert der Film über einen Zeitraum von vier Jahren, und es wird deutlich, dass der Alltag mit der Verantwortung für ein Kind eine große Belastung und oft überfordernd ist, aber auch lebendig und reich.
Der Film wurde mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet und wird bis heute auf zahlreichen Festivals und im Kino gezeigt. 3sat zeigt den Film online only, zusammen mit der Fortsetzung "Achtundzwanzig - Der Weg entsteht im Gehen" aus dem Jahr 2025, der die vier jungen Mütter und ihre inzwischen im Teenageralter befindlichen Kinder weiter begleitet.
Stab
- Regie: Cornelia Grünberg
- Buch: Cornelia Grünberg, Andreas Grünberg
- Kamera: Sven Jakob-Engelmann, Heiko Merten
- Schnitt: Kai Schmitz, Martin Hoffmann