Dokumentation
Das Ei - Aufbruch ins Leben
Jeder von uns hat es fast täglich in der Hand: Das Ei! Doch es ist mehr als nur ein Frühstück oder ein Bestandteil in Nudeln und Torten.
- Produktionsland und -jahr:
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- Datum:
- Sendetermin
- 01.06.2026
- 20:15 - 21:00 Uhr
Das Ei ist ein wahres Wunder der Natur, das es in nahezu allen Größen, Farben und Formen gibt. Wie sich die Eier von Vögeln, Fischen, Amphibien oder Insekten unterscheiden und was sie gemeinsam haben, findet das Universum-Team in der Dachsteinregion, an der Donau vor Wien, in der Ostsee, in Namibia, in Simbabwe und auf den Färöer heraus.
Quelle: Wega Film
Wer war zuerst da? Das Huhn oder das Ei? Die Antwort ist klar: das Ei! Vor mehr als 300 Millionen Jahren hat es sich entwickelt. Die Hülle bietet die perfekten Bedingungen, um das neue Leben in ihm zu ernähren und vor der Außenwelt schützen.
99 Prozent aller Tierarten legen Eier - wie etwa der Marienkäfer, der Hering, der Basstölpel, die Sumpfschildkröte usw. Es gibt kaum ein Gebiet auf der Welt, in dem das Ei nicht für das Überleben seiner Art sorgt.
Quelle: Wega Film
Egal ob in der Nordsee, auf den schroffen Steilküsten der Färöer, in der Auenlandschaft des Nationalparks Donau-Auen in Österreich oder in der Trockensavanne Kalahari in Namibia.
Die internationalen Drehorte während der Corona-Pandemie stellten das "Universum"-Team vor völlig neue Herausforderungen, so Christian Bachmann, Produzent der Wega-Film: "Während dem Ausbruch von Corona produziert, mussten wir bei der Drehorganisation noch flexibler als üblich sein und mehrere Back-up-Pläne vorbereiten. Die wechselnden Einreisebedingungen und Schließungen von Grenzen waren zusätzliche Schwierigkeiten, die wir überwinden mussten. Aufgrund des eingespielten Regie- und Kamerateams konnten wir diese aber meistern."
Quelle: Wega Film
Wie beim Killifisch. Ein Fisch, der tatsächlich mitten in der heißen und staubtrockenen Kalahari lebt. Das ist nur möglich, weil sich die Eier an die Trockenheit angepasst haben. Sie stoppen ihre Entwicklung und warten so lange, bis es wieder genug regnet, um sich in einer neuen Pfütze, einem neuen Teich oder einem neuen Bach zu einem Fisch zu entwickeln. Die Elternfische sind dann schon lange tot. Der Nachwuchs ist sich selbst überlassen.
So auch bei den Sumpfschildkröten in Österreich. Die Schildkröten legen ihre Eier in der Erde ab und lassen die Sonne das Brüten übernehmen.
Quelle: Wega Film
Ganz anders die Trottellummen auf den Färöern. Hier kümmern sich beide Elternteile um die Brut. Ein einziges Ei, das direkt auf den Felsklippen liegt. Nur seine spezielle Form hindert das Ei, einfach über die Klippen zu rollen und ins Meer zu fallen, vermutet die Wissenschaft, denn das Geheimnis dieses Eies ist noch nicht vollständig gelöst.
Für Regisseurin Astrid Miller eine besondere Aufgabe: "Für die ‚Universum'-Dokumentation habe ich eines der scheinbar gewöhnlichsten Dinge der Welt, das Ei, in den Fokus gerückt. Mich interessieren ungewöhnliche Verhaltensweisen, großartige Überlebensstrategien und gut geschützte Geheimnisse rund um das Ei."
Und von Geheimnissen gibt es genug. Welche Rolle die Eierschlange spielt, warum sich Menschen für Eier des Basstölpels in Gefahr bringen und warum Hühnereier weiß oder braun sind - all das gibt es in dieser "Universum"-Neuproduktion zu sehen.
Ein Film von Astrid Miller.