Wissen
Eine Impfung gegen Hautkrebs?
Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Oft ist er jetzt schon gut therapierbar - aber könnte demnächst gegen ihn eine einfache Impfung helfen?
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar
- weltweit
- Verfügbar bis:
- bis 28.09.2031
Themen
Hautkrebs-Impfung rückt näher
Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland – die Zahl der Neuerkrankungen hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt, im Jahr 2026 werden rund 355.000 neue Hautkrebserkrankungen erwartet. Aber es ist auch die Krebsart, die beim Einsatz neuer Behandlungsmethoden ganz weit vorne ist - eine therapeutische Impfung gegen Hautkrebs ist in der Entwicklung und hat diesen Sommer eine wichtige Hürde genommen. Forschende haben die 5-Jahres-Daten einer Studie vorgestellt, in der mRNA als ein Therapiebaustein beim Schwarzen Hautkrebs eingesetzt wurde. Das Ergebnis macht Hoffnung: Demnach sank das Risiko für einen Rückfall oder Tod um 49 Prozent gegenüber einer herkömmlichen Behandlung.
Schweizer Ernährungsinitiative: wie viel Selbstversorgung ist machbar?
In Krisenzeiten klingt es nach der perfekten Absicherung: Alles, was wir essen, wächst und entsteht im eigenen Land. Von einer derartigen Selbstversorgung sind Deutschland, Österreich und die Schweiz allerdings weit entfernt. Aber wäre ein hoher Selbstversorgungsgrad einzelner Länder in einer vernetzten Welt überhaupt sinnvoll? Und machbar?
Weniger Dünger, mehr Natur?
Pflanzen, die ihren Dünger selbst herstellen – was bislang vor allem Klee und andere Hülsenfrüchte beherrschen, könnte künftig auch bei wichtigen Nutzpflanzen funktionieren. Forschende in Freiburg arbeiten daran, Tomaten, Maniok oder sogar Getreide mit einer besonderen Fähigkeit auszustatten: einer Partnerschaft mit Bakterien, die Stickstoff direkt aus der Luft verfügbar machen. Das könnte den Einsatz von Kunstdünger drastisch reduzieren und damit auch den CO₂-Ausstoß der Landwirtschaft. Doch der Weg dorthin führt über komplexe Eingriffe ins Erbgut der Pflanzen. Kann das die Landwirtschaft der Zukunft verändern?
Ein Neubeginn für den Habichtskauz
Vor wenigen Jahrzehnten galt er in Deutschland als verschwunden – heute kämpfen Forschende für seine Rückkehr. Im Tiergarten Nürnberg beginnt für fünf junge Habichtskäuze ein besonderer Tag: Sie werden untersucht, registriert und auf ihr Leben in freier Wildbahn vorbereitet. Jeder Handgriff dient einem großen Ziel – die seltene Eulenart dauerhaft in der Natur zu erhalten. Denn ob der Habichtskauz eine Zukunft hat, entscheidet sich nicht nur im Wald, sondern auch in Zuchtprogrammen wie diesem.