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Wegwerf-Agenten: Spionage per Social Media
Über soziale Netzwerke werben fremde Geheimdienste zunehmend sogenannte Wegwerf-Agenten an. Oft ahnen die Rekrutierten nicht, Teil von Spionage- oder Sabotageaktionen zu sein.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar
- weltweit
- Verfügbar bis:
- bis 03.09.2031
Themen
Wegwerf-Agenten – Helfer für hybride Angriffe
Nach dem vereitelten Anschlag mit Drohnen und Sprengstoff am Flughafen Leipzig waren nun zwei Umspannwerke in Brandenburg und in der Nähe von Köln Ziel von Sabotageakten. In der vergangenen Nacht wurde zudem ein Brandanschlag auf ein Rüstungsunternehmen in München verübt. Zumindest der Vorfall in Leipzig geschah offenbar im Auftrag Russlands. Die Zahl solcher Attacken wächst, und immer öfter sind dabei sogenannte Wegwerf-Agenten involviert. Meist handelt es sich dabei um junge Bürgerinnen und Bürger, die gegen Geld kleine, scheinbar unbedeutende Auf-träge übernehmen, ohne zu wissen, wer dahintersteckt. Neben Russland steht auch der Iran im Verdacht, solche Wegwerf-Agenten in Deutschland und anderen europäi-schen Ländern zu rekrutieren.
Hohes Venn nach dem verheerenden Brand
Im deutsch-belgischen Grenzgebiet haben Brände rund 3.000 Hektar Wald- und Moorflächen zerstört. Im belgischen Teil des Hohen Venns brennt es unterirdisch im-mer noch; die Feuerwehr ist nach wie vor im Dauereinsatz. Gleichzeitig denken die Einsatzkräfte darüber nach, wie solche Brände in Zukunft besser bekämpft werden können. Denn Hitze und Trockenheit erhöhen die Waldbrandgefahr. Forschende warnen, dass sich die von Waldbränden betroffenen Flächen in Europa bei einer un-gebremsten Erderwärmung nahezu verdreifachen könnten. Ein dramatischer Verlust von Biomasse und Ökosystemen wäre die Folge.
KI gegen Flammen: Drohne soll Waldbrände früher entdecken
Eine neue Drohne mit Künstlicher Intelligenz und speziellen Brandsensoren soll Waldbrände künftig frühzeitig erkennen. Das System kann Rauch und Hitze automa-tisch detektieren, Fehlalarme herausfiltern und Einsatzkräfte gezielt zum Brandherd führen. Ein Test zeigt, wie Brände dadurch schneller entdeckt und größere Schäden verhindert werden können.
Schweiz statt USA: IG-Nobelpreise erstmals in Zürich
Der IG-Nobelpreis für kuriose Forschung wird erstmals in Europa verliehen. Nach 35 Jahren in den USA findet die Preisverleihung aufgrund der politischen Lage und er-schwerter Einreisebedingungen nun in Zürich statt. Dabei stehen nicht nur unge-wöhnliche Studien im Mittelpunkt, sondern auch das Ziel, Wissenschaft mit Humor zu vermitteln und zum Nachdenken anzuregen.