Film

Ab 18! - 10 Wochen Sommer

Die letzten Tage des letzten gemeinsamen Sommers sind vorbei und damit auch die gemeinsame Zeit von vier Freundinnen aus Berlin. Eine Mädchenfreundschaft in selbstgedrehten, intimen Bildern.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2014
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 16.03.2027
FSK
FSK 12
von 20 bis 6 Uhr

Vier Mädchen, die ungefähr sechzehn sind, als sie sich kennenlernen. Drei Jahre lang sind sie unzertrennlich. Gemeinsam erleben sie Berlin bei Tag und bei Nacht. Sie hängen in Parks ab, sonnen sich auf Hausdächern und gehen in Klubs feiern. Sie lernen sich selbst kennen und finden die eigenen Grenzen.

"10 Wochen Sommer" ist ein fiktionales, dokumentarisches Projekt, das über den Zeitraum von vier Jahren entstanden ist und in den ungefilterten Bilderwelten der Jugendlichen die Atmosphäre einer Freundschaft einfängt. Der mit einem Grimme-Sonderpreis prämierte Film zeigt Eindrücke einer Mädchenfreundschaft, die sich entwickelt und vergeht, bis allen nur noch der Blick zurück bleibt.

Intensität in rohen Bilder

Im Sommer 2010 hatten die Regisseure Peter Göltenboth und Anna Piltz zehn kleine Kameras an Berliner Jugendliche verteilt, die damit ohne klare Vorgabe anfingen ihren Alltag zu filmen. Gleichzeitig konnten sie Tagebucheinträge posten und so von ihren tagtäglichen Freuden und Sorgen erzählen. Nach vier Jahren waren von ihnen noch Helene Bukowski, Jorinde Sturm, Tatjana Schulte und Isabella Braband übriggeblieben, die das Projekt von Anfang bis zum Ende mit gestaltet haben.

Aus der Vielzahl von Erlebnissen und Gedanken wurde ein Filmporträt geschnitten, das die Lebensrealität von jungen Erwachsenen zeigt wie nie zuvor. Ausschließlich selbst gedrehte Aufnahmen sind die Grundlage für diesen Film, der durch seine unkonventionellen und rohen Bilder eine ganz eigene Intensität entwickelt. "10 Wochen Sommer" ist ein Generationenporträt ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Allgemeingültigkeit, das über den Moment hinaus wirkt.

Für Buch und Regie von "10 Wochen Sommer" erhielten Peter Göltenboth und Anna Piltz im Rahmen des Grimme-Preises 2015 den "Sonderpreis Kultur des Landes NRW".

Zur Person: Anna Piltz

Anna Piltz hat an der FH Potsdam Kulturarbeit mit dem Schwerpunkt Dokumentarfilm studiert. Im Jahr 2006 führte sie Regie bei dem Dokumentarfilm "Kein weiter Weg" über das Leben einer jungen Türkin in Kreuzberg. 2009 begann sie, für Plattenlabels in der Erstellung von Künstlerporträts und Musikvideos zu arbeiten. 2010 gründete sie mit Annikki Heinemann die Produktionsfirma Oddiseefilms.

Ab 18! - 10 Wochen Sommer
Film -

"Wir wollen ein Gefühl abrufen"

Interview mit Filmemacher Peter Göltenboth

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