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Wissen

scobel - Sex als Ressource

Sex ist so wichtig wie Nahrung oder Atmen. Doch diese für die Menschen so wichtige Ressource wurde geregelt, tabuisiert und streng limitiert. Das ist vorbei: Die Zukunft verheißt Freiheit.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 10.06.2026

Sex war lange eine Ressource, die vor allem Männern garantiert wurde. Dafür musste die Frau zum Besitz des Mannes werden und blieb ein Leben lang an ihn gebunden. Sex bedeutete: Nachwuchs für den Fortbestand der Gesellschaft produzieren. Diese Bande sind gelöst.

Frauen und Männer erobern Freiheiten zurück

Die Frauenbewegung und der Zugang zur sicheren Empfängnisverhütung haben lange geltende Grenzen gesprengt. Das Wissen über Sex, der Zugang zu Pornografie und anderen "Hilfsmitteln der Lust" haben vielen Menschen geholfen, zu einer selbstbestimmten, freieren Sexualität zu finden.
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Doch wie gut kennen Männer und Frauen ihren eigenen Körper und den der jeweiligen Geschlechtspartnerinnen und Geschlechtspartner tatsächlich? Oder geht es in Wahrheit auch in der "freien" Leistungsgesellschaft wieder nur um Quantität – mehr Partner, mehr Experimente, mehr Orgasmen?

Macht der Fast-Sex glücklicher?

Immer mehr Menschen wollen selbst bestimmen, wen sie lieben und mit wem sie Sex haben. Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Liebe und Sex? Sind intensive Gefühle von Verliebtheit überhaupt relevant für den Geschlechtsakt? Und was weiß die Wissenschaft über die Möglichkeiten und Chancen, die erfüllter Sex eröffnen kann – für jede(n) einzelne und die Gesellschaft?

Gäste

Ann-Marlene Henning

Ann-Marlene Henning ist Psychologin, Sexologin und Sachbuchautorin. Sie arbeitet als Sexual- und Paartherapeutin in ihrer Praxis in Hamburg.

Andrea Newerla

Andrea Newerla forscht als Soziologin zu Intimität und Sexualität an der Justus-Liebig-Universität, Gießen. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Online-Dating, Beziehungsmuster jenseits von heteronormativen Standards, sowie Beziehungen in der Corona-Zeit.

Frank Sommer

Frank Sommer erhielt 2005 die weltweit erste Professur für Männergesundheit am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Er ist Experte auf dem Gebiet der Erektionsstörungen und forscht zu deren Therapie und Heilung.

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