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Wissen

scobel - Rätselhaftes Bewusstsein

Weiß ein Oktopus, wer er ist? Die Kopffüßer gelten als sehr intelligent, aber haben sie auch ein Bewusstsein? Die Evolution hat bei ihnen einen anderen Weg eingeschlagen als beim Menschen.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 29.10.2025

Oktopoden gelten als Aliens der Meere – ihre Hirnstruktur ist so anders als die der Wirbeltiere. Sie haben neun Gehirne und können ihre Farbe innerhalb von Sekunden ändern. Ob sie neben ihren kognitiven Fähigkeiten auch ein Bewusstsein entwickelt haben, wird erforscht.

Verkannte Oktopoden

Wir Menschen neigen dazu, nur Wirbeltiere wie uns selbst als intelligent zu erachten - weil das Hirn von Affen oder Hunden ähnlich aufgebaut ist wie das unsere. Oktopoden passen da so gar nicht ins Bild - sie leben im Meer, haben keine Wirbelsäule, und ihr Körper ist eher seltsam aufgebaut.

Und doch sind sie zu den erstaunlichsten Leistungen fähig: Sie knacken Kokosnüsse, können kleinste Behältnisse verlassen, erkennen Menschen wieder und sich sogar optisch in Felsbrocken verwandeln. Ihre 500 Millionen Neuronen nutzen sie dabei äußerst effektiv und auch noch dezentral: Sie verfügen immerhin über neun Gehirne.

Die Evolution ist also an einer Stelle, die zeitlich schon sehr lange zurückliegt, einfach abgebogen und hat ein System hervorgebracht, das auch bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz eine Rolle spielen kann. Wie steht es indes aber um die Entwicklung des Bewusstseins beim Oktopus?

Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen über Oktopoden, die Entwicklung des Bewusstseins und die Frage, ob die Menschen als Produkt der Evolution diese überhaupt ganz verstehen können.

Die Gäste

Antje Boetius, Meeresforscherin
Quelle: Kerstin Rolfes

Antje Boetius ist Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Darüber hinaus lehrt die Professorin für Geomikrobiologie an der Universität Bremen. Die Meeresforscherin beschäftigt sich unter anderem mit biologischer Interaktion und Prinzipien der Evolution.

Matthias Kaschube , Professor für Computertechnik und Mathematik
Quelle: Matthias Kaschube


Matthias Kaschube ist Professor für Theoretische Neurowissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt und Fellow am Frankfurt Institute for Advanced Studies. Seine Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem die Entwicklung und Funktionsweise der neuronalen Netzwerke im Gehirn, die er mit Methoden der mathematischen Modellierung und Datenanalyse erforscht.

Michael Pauen, Professor an der Humboldt-Universität Berlin
Quelle: Agentur Public Address, Hamburg


Michael Pauen ist Professor an der Humboldt-Universität Berlin. Seine Hauptarbeitsgebiete sind die Philosophie des Geistes und die Kulturphilosophie. Dabei interessiert ihn besonders das Zusammenspiel von Neurowissenschaften und Philosophie.

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