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Astrophysiker Didier Queloz: Sind wir allein im All?
Nobelpreisträger Queloz glaubt, dass die meisten außerirdischen Zivilisationen schnell wieder verschwinden. Ingolf Baur hat ihn getroffen.
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Wie sieht das Leben auf anderen Planeten aus?
Didier Queloz, Physik-Nobelpreisträger von 2019 und Professor für Astrophysik an der ETH Zürich hat den ersten Planeten bei einem sonnenähnlichen Stern außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Mittlerweile ist klar, fast alle Sterne haben eigene Planeten und auf vielen könnte sich Leben entwickeln. Doch Didier Queloz ist skeptisch. Er hält es für möglich, dass der Mensch aktuell das einzige Wesen mit hochentwickeltem Bewusstsein in unserer Galaxie ist.
Denn alle Zivilisationen müssten eine sehr kritische Phase überstehen und in dieser befinde sich die Menschheit möglicherweise gerade. Nur wenn es uns gelingt, so Queloz, unser selbstzerstörerisches Verhalten zu überwinden, könnten wir technologische Entwicklungspotenziale ausschöpfen und eines Tages vielleicht als unsterbliche hybride und strahlungstolerante Mensch-Maschine-Wesen zu anderen Sternen aufbrechen.
Ingolf Baur hat Didier Queloz für ein Science Date getroffen.