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Alkohol und Rauchen – ab wann riskierst Du Krebs?
Um das Krebsrisiko zu senken, gibt es viele Faktoren, die du selbst beeinflussen kannst. Die größte Gefahr stellt das Rauchen dar. Jasmina Neudecker begleitet einen starken Raucher zur Lungenkrebs-Früherkennung. Wird er es schaffen, mit dem Rauchen endgültig aufzuhören?
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Rauchen: Wie gefährlich ist es wirklich?
Julia, Anastasia und Klaus sprechen offen über ihren Tabakkonsum. Julia raucht seit acht Jahren, weil es in ihrer Clique "cool" war. Anastasia kam ebenfalls über den Gruppenzwang zum Rauchen und ist mittlerweile süchtig. Klaus, der seit 45 Jahren raucht und das Rauchen als Genuss betrachtet, lässt sich von Jasmina Neudecker zur Lungenkrebs-Früherkennung, begleiten, die ab April 2026 eine Kassenleistung wird. Wird er mit dem Rauchen aufhören?
Passivrauchen: Mehr Aufklärung gefordert
Passives Rauchen ist genauso gefährlich wie aktives Rauchen! Jasmina Neufdecker erfährt, dass der Nebenstromrauch, der beim Ausatmen oder Glimmen einer Zigarette entsteht, das Krebsrisiko und die Gefahr für Schlaganfälle um bis zu 30% erhöht. Viele unterschätzen diese Gefahr – und genau hier müssen gerade junge Menschen aufgeklärt werden.
E-Zigaretten: Langfristige Studien fehlen bislang
E-Zigaretten sind besonders bei der jüngeren Generation beliebt – 27% der Gen Z und Millennials dampfen regelmäßig. Ute Mons vom Deutschen Krebsforschungszentrum erklärt, dass E-Zigaretten zwar weniger krebserregende Stoffe als Zigaretten enthalten, aber trotzdem gesundheitliche Risiken bestehen. Vor allem die Lunge ist gefährdet, und auch die Nikotinabhängigkeit stellt ein großes Problem dar. Besonders für Jugendliche, deren Atemwege noch nicht vollständig entwickelt sind, können E-Zigaretten langfristige Schäden verursachen.
Alkohol: Ein unterschätzter Risikofaktor für Krebs
Alkohol erhöht das Risiko für mindestens sechs Krebsarten, vor allem durch das Abbauprodukt Acetaldehyd, das das Erbgut schädigen kann. Auch der Einfluss auf das Hormonsystem und Zellwachstum, insbesondere bei Brustkrebs, ist problematisch. Es gibt keine sichere Menge – jeder Alkoholkonsum birgt Risiken.
Kosmetika: Gefährliche Stoffe in alltäglichen Produkten
In vielen Kosmetikprodukten wie Sonnencremes oder Deodorants können gefährliche Inhaltsstoffe wie Parabene, Phthalate und Titandioxid enthalten sein. Titandioxid, obwohl seit 2022 in Lebensmitteln in der EU verboten, wird weiterhin in Kosmetika und Medikamenten verwendet und steht im Verdacht, Krebs zu fördern. Jasmina Neudecker hinterfragt, wie sicher Pflegeprodukte wirklich sind, da auch andere Gifte und Nanomaterialien als potenzielle Risikofaktoren für Krebs gelten.
Webreihe: Anti-Krebs-Hacks - die Risiko‑Realität
Jasmina Neudecker macht sich in einer dreiteiligen Webreihe auf die Suche nach den Ursachen: Was weiß die Wissenschaft über echte Krebsauslöser?