© ZDF Tamara Erde
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"Auf der Suche nach Zion": Tamara Erde begibt sich anhand der Fotografien ihres Großvaters auf eine sehr persönliche Spurensuche der Verwandlung Israels von den Gründerjahren bis heute.
Dokumentarfilmzeit
Der regelmäßige Sendeplatz für Dokumentarfilme in 3sat
Der Dokumentarfilm ist seit fünfundzwanzig Jahren fester Bestandteil des 3sat-Programms. Auf dem wöchentlichen Sendeplatz "Dokumentarfilmzeit", montags um 22.25 Uhr, stellt 3sat ein breites Spektrum dokumentarischen Arbeitens vor.

Sendedaten
Montags um 22.25 Uhr
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Auf der Suche nach Zion
© Nadine Maas
Großvater Ephraim Erde war ab den 1930er-Jahren der Starfotograf der israelischen Arbeiterpartei von David Ben-Gurion. Nun wagt seine Enkelin einen Abgleich der Ideale von einst mit der Gegenwart. - Die in Paris lebende Filmemacherin, Tänzerin und Videokünstlerin Tamara Erde kehrt in ihr Heimatland Israel zurück. Dort taucht sie sowohl in die disparate Geschichte ihrer Familie ein als auch in die konfliktreiche ihres Landes.
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Sendedaten
Montag, 14. Mai 2018, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

Z'Bärg
Sarah, 27, und Sämi, 32, erfüllen sich einen lang gehegten Traum: Sie verbringen einen Sommer als Alppersonal im Berner Oberland, begleitet nur von Kühen, Ziegen, Schweinen und Hühnern. Aber das Abenteuer beginnt schon bald, an ihren Nerven zu zerren: Sture Rindviecher, Schimmel am Käse und andauernder Schlafmangel - das sind nur einige der Probleme, mit denen sich das Paar herumschlagen muss. Erschöpfung und Streit gehören genauso zum Alltag wie das Baden im kalten Bergbach und die wunderschöne Aussicht aufs Simmental.
Sendedaten
Montag, 28. Mai 2018, 22.30 Uhr

Erstausstrahlung

Spira Mirabilis
Schon seit jeher strebt der Mensch nach Unsterblichkeit. Der Film begibt sich auf die Spur dieses Traums, die sich zu einem Symbol der Perfektion und Unendlichkeit windet: Spira Mirabilis. Die Reise führt von Mailand in die USA und von Bern nach Japan und stellt Menschen vor, die sich auf unterschiedlichste Weise mit dem menschlichen Traum von Unsterblichkeit befassen. - "Spira Mirabilis" eröffnet die Themenwoche "Projekt Unsterblichkeit" in 3sat, die vom 4. bis zum 8. Juni die Möglichkeiten beleuchtet, menschliches Leben zu verlängern.
Sendedaten
Montag, 4. Juni 2018, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

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In einem verlassenen Kino trägt eine Frau den Anfang der Erzählung "Der Unsterbliche" von Jorge Luis Borges vor. Der japanische Wissenschaftler Shin Kubota erforscht die biologisch unsterbliche Qualle Turritopsis, die sich selbst "wiedergebären" kann.

Die Erbauung des Mailänder Doms dauerte unter der Leitung verschiedener Architekten mehrere Jahrhunderte lang. Aus hartem Marmor erbaut, müssen nun die zerfressenen Statuen des Domes in aufwendiger Arbeit restauriert werden.

Felix Rohner und Sabrina Schärer, Instrumentenbauer aus Bern, suchen nach dem perfekten Klang.

Zwei Repräsentanten der Native Americans bewahren die Erinnerungen ihres Volkes.

Bei Tag und Nacht - Ein Landarzt in Kärnten
Regisseur Hans Andreas Guttner erkundet in seinem Film die Welt eines "Bergdoktors" abseits von fiktionalen TV-Serien oder Arztromanen. Protagonist ist der Bruder des Filmemachers, Martin Guttner - Arzt von Oberdrauburg und wichtiger Ansprechpartner in einer authentischen bäuerlichen Lebenswelt. Trotz aller Vitalität und Solidarität hat diese ländliche Kultur wenig Zukunft. Über ihrem Leben liegt die Melancholie des Verlustes, dem die Oberdrauburger mit viel Humor begegnen. So webt der 2016 entstandene Film aus dem Alltag des Bergdoktors und der Lebenswelt seiner Patienten das musikalische, emotional und ästhetisch reichhaltige Porträt einer Region und ihrer Menschen.
Sendedaten
Montag, 11. Juni 2018, 22.25 Uhr

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Vor dem Hintergrund der grandiosen Landschaft der Gailtaler Alpen und Lienzer Dolomiten zeigt Regisseur Hans Andreas Guttner die intime Welt seines Bruders Martin und dessen Patienten. In seinem entlegenen Kosmos, inmitten von Bergen, erfüllt der "Bauerndoktor" gleich mehrere Funktionen. Er ist Mediziner, Seelsorger und Dorfautorität zugleich. Seine Ordination ist kommunikatives Zentrum, er selbst ist sozialer Katalysator eines ländlichen Mikrokosmos, einer Welt, die teilweise noch in Ordnung zu sein scheint. Dabei schildert der Film keine künstliche Idylle, zu sehr sind Verluste und Defizite sichtbar.

Viele Bergbauern können sich trotz Förderung kaum noch auf dem Markt behaupten, weil sie der Globalisierung außer ihrer hartnäckigen Existenz wenig entgegensetzen können. Die meisten von ihnen sind Nebenerwerbsbauern, die mit ihren Zweit- und Drittberufen versuchen, den bäuerlichen Betrieb, der seit Generationen identitätsstiftend ist, zu erhalten. Dort, wo die Steilheit der Hänge sich als nicht geeignet für eine agroindustrielle Nutzung erwies, hat sich mit Abstrichen ein bäuerliches Leben erhalten, wie es sonst sehr selten geworden ist.

Die unglaubliche Reise der Familie Zid
© ORF, Geyrhalter Film
Der Film begibt sich auf abenteuerliche Spurensuche Ende der 1920er Jahre: Für eine ungewöhnliche Werbekampagne des Autoherstellers Ford legte damals die aus wirtschaftlichen Gründen nach Argentinien ausgewanderte Familie des Wiener Fuhrwerkers Ludwig Zid fast 20.000 Kilometer in einem 40 PS starken Automobil von Südamerika ins nordamerikanische Detroit zurück. Das Filmteam um Regisseur Gunnar Walther zeichnet das für damalige Verhältnisse halsbrecherische Unternehmen des Paares, das mit einem Kleinkind reiste und in dem Wagen auch schlief, anhand von Tagebucheintragungen detailgetreu nach und bereist die strapaziöse Originalreiseroute. Eine nach wie vor hürdenreiche Strecke von Argentinien über Peru, Kolumbien, Costa Rica, Mexiko bis nach Detroit in den USA, für die die Abenteurer fünf Jahre brauchten.
Sendedaten
Montag, 18. Juni 2018, 22.30 Uhr

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Aufgezeichnet wurden die enormen Strapazen der Reise der Familie Zid in Aloisia Zids Tagebuch, das sich bis heute liest wie ein Abenteuerroman: "Wir sanken in einen sumpfigen Graben bis zur Karosserie ein", schrieb sie abends wieder einmal verzweifelt in ihr Buch. Oder: "Die Ochsen waren nicht imstande, den Wagen rauszuziehen. Erst als Pferde und Baumstämme zur Stelle waren, konnten wir befreit werden. Wir mussten sogar einen Fluss ableiten, damit das Wasser nicht den Wagen davontrage."

Die angespannte wirtschaftliche Lage in Europa brachte den Wiener Fuhrwerker Ludwig Zid einst dazu, mit Frau und Kind nach Südamerika auszuwandern. Währenddessen lief in der Motorcity Detroit, USA, die Autoproduktion von Henry Ford auf Hochtouren. Das neue A-Modell von Ford kam weltweit auf den Markt und brauchte auch in Südamerika noch eine zugkräftige Werbekampagne.

Der abenteuerlustige Wiener hatte viel Erfahrung mit Automobilen und bekam daher von Ford einen verlockenden Deal angeboten: Als Werbeträger für den "Ford-A" sollte er den amerikanischen Kontinent mit einem neuen Fahrzeugmodell durchqueren - von Südamerika bis nach Detroit, eine Strecke von nahezu 20.000 Kilometer. Auf der Tour sollte das neue "Weltauto" beworben werden. Ein komfortabler, moderner Wegen, der Familien bisher ungeahnte Sicherheit und Zuverlässigkeit bieten konnte. Mit der Kampagne wollte das Imperium des Autoherstellers an die Erfolge des legendären T-Modells "Tin Lizzy" anknüpfen, das Henry Ford zu Weltruhm verholfen hatte.

Reich und berühmt wollte auch Ludwig Zid werden, dies würde ihm jedoch nur gelingen, wenn alle drei Mitglieder der Familie Zid und ihr Auto die riskante Familienexpedition unbeschadet überstehen. Mit seinen 40 PS und einer Reisegeschwindigkeit von geschätzten 20 km/h, war das Gefährt dem Paar und ihrem Kleinkind Transportmittel und Schlafstätte zugleich.

Alles wegen Omi
Der Dokumentarfilmer Michael Teutsch erzählt eine persönliche Familien- und Freundschaftsgeschichte über Länder und Jahrzehnte hinweg. Alles begann am Heiligen Abend 1955, als Teutschs Berliner Oma Clara den 24-jährigen schottischen Besatzungssoldaten Alec Hodge zum Essen einlud. So beginnt die Geschichte zweier Familien, die jenseits der Ressentiments ehemaliger Kriegsgegner den europäischen Verständigungsgedanken vorweg nahmen und bis heute leben.
Sendedaten
Montag, 25. Juni 2018, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

Rückblick 2018



Rückblick 2017





  • Neuland (20. März)
  • Life in Progress (13. März)
  • The Power of Women (6. März)
  • Töte zuerst (20. Februar)
  • Country Roads (13. Februar)
  • Yes No Maybe - Ist Liebe nur eine Utopie? (6. Februar)
  • Der NSU-Komplex (30. Januar)
  • Population Boom (23. Januar)
  • Song from the Forest (16. Januar)
  • Children of the arctic (9. Januar)

Rückblick 2016

  • La Buena Vida - Das gute Leben (12. Dezember)
  • Kühe, Käse und drei Kinder (5. Dezember)
  • Zu Ende Leben (28. November)
  • Above and Below (14. November)
  • Broken Land (7. November)
  • FREIgestellt (31. Oktober)
  • Ab 18! (17./24. Oktober)
  • Citizenfour (10. Oktober)
  • Das dunkle Gen (26. September)
  • Yalom's Cure (19. September)
  • Homs - Ein zerstörter Traum (12. September)
  • Romy Schneider - Eine Frau in drei Noten (5. September)
  • Aus dem Abseits (29. August)
  • Electroboy (22. August)
  • Zwei Stimmen aus Korea (8. August)
  • Rio 50 Grad Celsius (25. Juli)
  • The Substance - Albert Hofmanns LSD (18. Juli)
  • Der Glanz der Schattenwirtschaft (11. Juli)
  • Alphabet (6. Juni)
  • Sleepless in New York (30. Mai)
  • Workingman's Death (23. Mai)
  • Die Kirche und das Geld (9. Mai)
  • Verliebte Feinde (2. Mai)
  • Spuren eines Atomunfalls im Ural (25. April)
  • Whores' Glory (18. April)
  • Boris Nemzow - Tod an der Kremlmauer (11. April)
  • Messner (4. April)
  • Francesco und der Papst (21. März)
  • Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand (14. März)
  • Millions can Walk (7. März)
  • Ai Weiwei - Never Sorry (31. Januar)
  • Population Boom (24. Januar)