© Johann Feindt
Szene aus "Cahier africain": Amzine erzählt von ihrer Beziehung zu ihrer Tochter Fane, die durch eine Vergewaltigung entstanden ist.
Szene aus "Cahier africain": Amzine erzählt von ihrer Beziehung zu ihrer Tochter Fane, die durch eine Vergewaltigung entstanden ist.
Dokumentarfilmzeit
Der regelmäßige Sendeplatz für Dokumentarfilme in 3sat
Der Dokumentarfilm ist seit zwanzig Jahren fester Bestandteil des 3sat-Programms. Auf dem wöchentlichen Sendeplatz "Dokumentarfilmzeit", montags um 22.25 Uhr, stellt 3sat ein breites Spektrum dokumentarischen Arbeitens vor.

Sendedaten
©  Montags um 22.25 Uhr
Mediathek
© ZDF_Johannes Praus_Wendländische Filmkooperative Die "Ab 18!"-Staffel 2017
Cahier africain
© Heidi Specogna
Die Schweizer Filmemacherin Heidi Specogna folgt den Schicksalen von Frauen im kriegszerrütteten Zentralafrika. Im Mittelpunkt steht ein unscheinbares Schulheft mit mutigen Zeugenaussagen. Über sieben Jahre hinweg begleitete Specogna die Protagonistinnen ihres Films. Diese schrieben auf den karierten Seiten des Hefts die an ihnen verübten Verbrechen nieder, um mit dem selbst gefertigten Beweisstück die Taten zur Anklage zu bringen.
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Sendedaten
Montag, 4. Dezember 2017, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

Sing your Song
© viennale
Berühmt wurde Harry Belafonte durch Hits wie den "Banana Boat Song" und "Matilda". Doch seine Karriere lässt sich nicht auf seine Rolle als "König des Calypso" reduzieren. - In ihrem Dokumentarfilm zeichnet die Filmemacherin Susanne Rostock das Leben und die außergewöhnliche Karriere des Künstlers und politischen Aktivisten nach, der sich bis heute - im März 2017 ist er 90 Jahre alt geworden - treu geblieben ist und einer der schärfsten Kritiker der Bush-Administration und des Irakkriegs in den USA war.
Sendedaten
Montag, 11. Dezember 2017, 22.25 Uhr

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In den 1950er-Jahren wurde Belafonte mit Filmen wie "Carmen Jones" zu einem der ersten schwarzen Kinostars und engagierte sich bald auch in der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Bis heute ist er als Sänger und Schauspieler aktiv und engagiert sich politisch.

Am 1. März 1927 wird Harry Belafonte im New Yorker Stadtteil Harlem als Sohn einer jamaikanischen Haushälterin und eines aus Martinique stammenden Matrosen geboren. Seine Kindheit verbringt Belafonte in Jamaika bei seiner Großmutter, bevor er 1940 in die USA zurückkehrt, die High School besucht, anschließend in die Navy eintritt und im Zweiten Weltkrieg kämpft. Als Belafonte nach dem Krieg durch Zufall eine Aufführung des "American Negro Theatre" besucht und den afroamerikanischen Schauspieler Sidney Poitier kennenlernt, beschließt er, Schauspielstunden zu nehmen. Und tatsächlich gelingt es Belafonte, sich Mitte der 1950er-Jahre als Schauspieler und Musiker zu etablieren.

Zunehmend beginnt der Künstler, der zusammen mit Sidney Poitier zu den ersten schwarzen Filmstars der USA zählt, sich gegen Rassismus und für die Bürgerrechtsbewegung zu engagieren, später auch gegen das Apartheid-Regime in Südafrika und gegen den Vietnamkrieg.

Im Film kommen Zeitzeugen zu Wort ebenso wie Freunde und Verwandte Belafontes, darunter Schauspielerkollegen wie Sidney Poitier, Kirk Douglas, Tony Curtis, Politiker wie Nelson Mandela und Bill Clinton sowie Musiker wie Quincy Jones, Nat "King" Cole und Buffy Sainte-Marie.

Kühe, Käse und drei Kinder
© frenetic
Das einfache Leben auf der Alp Gün im malerischen Bündner Safiental steht im eindrücklichen Gegensatz zur medial vernetzten Konsumgesellschaft. Mittendrin leben die drei Kinder Braida, Marchet und Jon. Ihr Sommer besteht aus Kühen, Käsen und dem spielerischen Lernen durch das Mitarbeiten bei den täglich anfallenden Aufgaben. Durch die Augen der Kinder wird die Alp als Erlebnis erfahrbar.
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Sendedaten
Montag, 18. Dezember 2017, 22.25 Uhr

Rückblick 2017





Rückblick 2016