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Film anschauen<!--SPERREN ~17.01.2020-->Film anschauen
"Andermatt - Global Village": Der äpyptische Investor Samih Sawiri ist große finanzielle Risiken eingegangen, als er vor zehn Jahren begann in Andermatt zu bauen.
Dokumentarfilmzeit
Der regelmäßige Sendeplatz für Dokumentarfilme in 3sat
Der Dokumentarfilm ist seit fünfundzwanzig Jahren fester Bestandteil des 3sat-Programms. Auf dem wöchentlichen Sendeplatz "Dokumentarfilmzeit", montags um 22.25 Uhr, stellt 3sat ein breites Spektrum dokumentarischen Arbeitens vor.

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Andermatt - Global Village
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Der ägyptische Geschäftsmann Samih Sawiris kauft eine halbe Talschaft im Herzen der Schweizer Alpen ein und lässt in Andermatt ein Luxusresort für den internationalen Jetset bauen. Die von Abwanderung geplagte Dorfbevölkerung hofft auf Investitionen und bessere Zeiten. Der Film begleitet die Umwandlung von Andermatt in ein "Ferienparadies". Eine mitreißende Geschichte von Heimat, Hoffnung und einem großen Haufen Geld.
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Montag, 21. Januar 2019, 22.25 Uhr

Aktiv ins Alter - Pensionäre und ihre sportlichen Höchstleistungen
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Nach dem Motto "Wer rastet, der rostet" erzählen sechs Pensionäre eindrucksvolle Geschichten, wie man im Alter durch Lebensfreude, Ehrgeiz und Beharrlichkeit Berge versetzen kann. Der Filmemacher Manuel Schweizer hat die sechs Protagonisten mit der Kamera begleitet und zeigt ihren Alltag zwischen Triumphen und Herausforderungen. Fünf der dargestellten Personen stehen für körperliche Fitness, eine weitere Person steht für geistige.
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Montag, 28. Januar 2019, 22.25 Uhr

Berlin Rebel High School
Keine Prüfungen, kein Leistungsdruck, keine Hierarchien - "Berlin Rebel High School" ist ein Dokumentarfilm über ein einzigartiges Schulprojekt. Die Schüler in einer alten Fabriketage in Berlin vereint vor allem eins: Sie sind mehrfache Schulabbrecher. Fasziniert von einer Schule der anderen Art beschließen sie, ihrem Leben eine Wende zu geben und und stellen sich der Herausforderung Abitur. "Berlin Rebel High School" begleitet sie auf ihrem schwierigen Weg aus ihrem unsteten, von Schicksalsschlägen geprägten Leben zurück auf die Schulbank.
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Montag, 4. Februar 2019, 22.25 Uhr

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Da sind zum Beispiel die Punkerin Lena mit ihrem Hund Odir, Hanil mit Drogenproblemen, der anti-autoritär eingestellte Alex und die als Problemschüler abgestempelten Schüler Mimi und Florian. Allesamt haben sie Ablehnung und Ausgrenzung in ihren früheren Schuleb erfahren. Jetzt wollen sie es noch einmal versuchen.

Klaus, Lehrer und Mitbegründer des alternativen Projektes, ist die gute Seele der "Berlin Rebel High School". Als fast 70-Jähriger ist er immer noch hochmotiviert und dazu im Stande, seine speziellen Schüler zu begeistern. Eine Altachtundsechziger-Lehrerschaft trifft auf die Drop-Outs der Gegenwart: Es klingt wie eine schräge Utopie, doch seit 40 Jahren ist der Traum Realität. Denn so lange gibt es diese alternative Berliner Schule schon.

Atelier de conversation
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In der "Bibliothèque publique d'information" im Centre Pompidou in Paris treffen einander wöchentlich Menschen aus allen Erdteilen, um im "Atelier de conversation" Französisch zu sprechen. Neben Kriegsflüchtlingen sitzen Geschäftsleute, neben unbekümmerten Studierenden politisch verfolgte Menschen. So verschieden die Teilnehmer auch sind, so haben sie gemeinsame und verbindende Ziele: die Sprache zu lernen und in der Fremde Verbündete zu finden. An diesem hoffnungsvollen Ort werden soziale und kulturelle Grenzen aufgelöst und Menschen, die niemals miteinander in Berührung kommen, begegnen sich auf Augenhöhe.
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Montag, 18. Februar 2019, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

A Song of an unknown Actress
© Peter Göltenboth, Florian Giefer
Der Film folgt dem Alltag von fünf Schauspielerinnen in Los Angeles am unteren Ende der Karriereleiter. Den dokumentarischen Situationen stellt der Filmemacher Peter Göltenboth traumhafte Sequenzen gegenüber, in denen sich die Wünsche und Nöte der Protagonistinnen widerspiegeln.
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Montag, 25. Februar 2019, 22.25 Uhr

Erstausstrahlung

Hissa Hilal - eine Stimme hinter dem Schleier
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Der Film porträtiert die saudi-arabische Dichterin Hissa Hilal, die mit ihren Gedichten gegen religiösen Fanatismus ankämpft und für einen friedlichen Islam eintritt. Sie darf nichts ohne Zustimmung ihres Mannes, nicht Auto fahren, reisen, arbeiten. Ihre Waffe ist das Wort. Sie ist Schriftstellerin und drückt so seit ihrer Jugend aus, was sie denkt. Ihre Gedichte und Geschichten veröffentlicht sie unter dem Pseudonym "Remia".
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Montag, 11. März 2019, 22.25 Uhr

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Mit der Teilnahme an der arabischen Fernsehshow "Million's Poet" in Abu Dhabi, die den weltweit höchst dotierten Literaturpreis verleiht, eröffnet sich ihr unerwartet eine unglaubliche Chance. Bald schon macht Hissa Hilal in den arabischen und westlichen Medien Schlagzeilen, denn ihre Gedichte kritisieren die patriarchale arabische Gesellschaft und attackieren einen berüchtigten Saudi-Geistlichen für seine extremistischen Fatwas. Und das live, vor 75 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern.

Wie brachte sie den Mut auf, ihr Leben auf einer Bühne zu riskieren, und was denkt sie im Nachhinein darüber?

"In Hissa Hilal haben die Filmemacher einen wahren Star gefunden. Hilals Augen, oft in extremen Close-ups gezeigt, drücken Leid, Wut, aber auch Witz und Lebenslust aus: Der Rest ihres Gesichts bleibt während des ganzen Films bedeckt. Doch Hilal ist nicht nur charismatisch, sondern auch intelligent und wortgewandt. 'Frauen', sagt sie, 'sind die Seele der Gesellschaft.' Und wenn man Frauen isoliere wie in Saudi-Arabien, zersetze das die Gesellschaft." (Flavia Giorgetta, Semaine de la Critique, Locarno Film Festival)

Der Film feierte seine Weltpremiere auf dem Locarno Film Festival im August 2017.

Pawlenski
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Der russische Politkünstler Pjotr Pawlenski näht sich den Mund zu, schneidet sich ein Ohrläppchen ab, wickelt sich in Stacheldraht. Mit seinen Aktionen erregt er international Aufsehen. Wer ist dieser Pawlenski, der seine Überzeugungen so radikal lebt, für Freiheit kämpft um den Preis seiner eigenen? Irene Langemann begleitete Pjotr Pawlenski in Russland in Freiheit und während seiner dortigen Zeit in Haft.
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Montag, 18. März 2019, 22.25 Uhr

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2012 näht sich der russische Politkünstler Pjotr Pawlenski den Mund mit einem groben Faden zu, um in St. Petersburg den verurteilten Mitgliedern von "Pussy Riot" seine Solidarität zu bezeugen. Künstler - so will er zeigen - seien in Russland zum Schweigen verurteilt. Im November 2013 setzt er sich nackt auf den Roten Platz in Moskau und nagelt seinen Hodensack fest. Die Aktion steht für politische Gleichgültigkeit in der russischen Gesellschaft.

Bei den meisten Aktionen tut Pawlenski nichts: Er liegt, steht oder sitzt. Alles, was um ihn herum passiert, führen die Vertreter der Macht aus. Und er führt sie vor. Wie sie ihn wegschleppen, sich in Stacheldraht verheddern, den Nackten zu bedecken versuchen. Groteske Szenen. Erste Versuche, den Künstler anzuklagen, verlaufen im Sand. Eine Ärztin weigert sich, in ihrem Gutachten Pawlenski für unzurechnungsfähig zu erklären. Ein Untersuchungsrichter ist so fasziniert von seiner Persönlichkeit, dass sie schließlich lockere Gespräche über Kunst und Politik führen. Pawlenski hat sie heimlich aufgezeichnet. Der Ermittler hat mittlerweile den Dienst quittiert, arbeitet als Anwalt und ist froh, dass seine früheren Chefs nichts von den Aufzeichnungen wussten. "Sie hätten mich geköpft", sagt er im Interview.

Schließlich wird eine symbolische Anspielung auf die Maidanbewegung Pawlenski zum Verhängnis. 2014, als in Kiew ein Winter der Hoffnung anbricht, zündet er mit Helfern Reifen auf einer Petersburger Brücke an, sie schlagen mit Knüppeln auf Bleche und schwenken die ukrainische Fahne. Ein Gerichtsprozess wegen Vandalismus wird gegen ihn eingeleitet. Als er im November 2015 die Tür des FSB (früher: KGB) anzündet, wird er festgenommen, ein zweiter Prozess wird in Moskau gegen ihn angestrengt. "Das Tor zur Hölle brennt nicht" - der Angriff auf die mächtigste Institution des Landes, den russischen Geheimdienst, hat sein Tor zur Außenwelt erstmal verschlossen.

Dank Originalprotokollen von Gerichtsverhandlungen sind der Autorin entblößende und auch immer wieder amüsant-groteske Szenen gelungen, die den Kampf Kunst gegen Staatsmacht bebildern. Der Film gibt tiefe Einblicke in ein Russland, das sich nicht zum Schweigen verurteilen lässt.

Die Wiesenberger
© SRF, Bernhard Weber, Martin Schild
20 Jahren lang pflegte die Jodlergruppe "Die Wiesenberger" dieselben Rituale. Inzwischen steht ihre Welt Kopf, ihre CDs stürmen die Hitparaden und sie werden mit Konzertanfragen überhäuft. Die Dokumentarfilmer Bernard Weber und Martin Schilt haben für ihren Film "Die Wiesenberger" zwei Jahre lang den märchenhaften Aufstieg der Wiesenberger Jodler mitverfolgt.
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Montag, 25. März 2019, 22.25 Uhr

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Eine abenteuerliche Reise vom Saal des Restaurants Alpenhof auf die größten Showbühnen der Schweiz. Es ist die Geschichte von 20 Männern und einer Frau, die im Rausch des Erfolgs versuchen, die Füße auf dem Boden zu behalten und gezwungen sind, Sinn und Zweck ihres Chors basisdemokratisch neu zu definieren. Das verführerische Angebot, auf der Weltausstellung in Shanghai aufzutreten, wird dabei zur Zerreißprobe.

Winnie
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Pascale Lamche erzählt in ihrem preisgekrönten Film die kontroverse Lebensgeschichte der Winnie Madikizela-Mandela. Ihr Aufstieg zur Ikone des Befreiungskampfes gegen das südafrikanische Apartheidregime und der tiefe Sturz in den Übergangsjahren nach der Apartheid wird hier zum ersten Mal im geschichtlichen Kontext beleuchtet. Erstmals versucht der Film auch aufzuzeigen, wie politische Manöver und Intrigen die Dämonisierung Winnies in Gang setzten und ihres zu einem der tragischsten Frauenschicksale in der zeitgenössischen Politik machten.
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Montag, 1. April 2019, 22.25 Uhr

Archiv

Rückblick 2019


Rückblick 2018






Rückblick 2017



  • Raving Iran (11. September)
  • Free Speech - Fear Free (21. August)
  • Blick in den Abgrund (14. August)
  • Marilyn Monroe - Ich möchte geliebt werden (7. August)
  • Chamissos Schatten (31. Juli)
  • Unter Blinden - Das extreme Leben des Andy Holzer (24. Juli)
  • Das Leben drehen (17. Juli)
  • Restrisiko (10. Juli)
  • Das chinesische Rezept (3. Juli)
  • Future Baby - Wie weit wollen wir gehen (26. Juni)

  • Drogen kann man nicht erschießen (19. Juni)
  • Eine Oper der Welt (12. Juni)
  • Cool Mama (29. Mai)
  • Krieg der Lügen - Curveball und der Irak-Krieg (22. Mai)
  • Die Viagra-Tagebücher (15. Mai)
  • Whatever Comes Next - Heimat und Exil (8. Mai)
  • Ueli Maurers Pommes-Frites-Automat (24. April)
  • Geheimauftrag Pontifex (10. April)
  • Beyond Punishment (3. April)
  • More than Honey - Bitterer Honig (27. März)

  • Neuland (20. März)
  • Life in Progress (13. März)
  • The Power of Women (6. März)
  • Töte zuerst (20. Februar)
  • Country Roads (13. Februar)
  • Yes No Maybe - Ist Liebe nur eine Utopie? (6. Februar)
  • Der NSU-Komplex (30. Januar)
  • Population Boom (23. Januar)
  • Song from the Forest (16. Januar)
  • Children of the arctic (9. Januar)

Rückblick 2016

  • La Buena Vida - Das gute Leben (12. Dezember)
  • Kühe, Käse und drei Kinder (5. Dezember)
  • Zu Ende Leben (28. November)
  • Above and Below (14. November)
  • Broken Land (7. November)
  • FREIgestellt (31. Oktober)
  • Ab 18! (17./24. Oktober)
  • Citizenfour (10. Oktober)
  • Das dunkle Gen (26. September)
  • Yalom's Cure (19. September)
  • Homs - Ein zerstörter Traum (12. September)
  • Romy Schneider - Eine Frau in drei Noten (5. September)
  • Aus dem Abseits (29. August)
  • Electroboy (22. August)
  • Zwei Stimmen aus Korea (8. August)
  • Rio 50 Grad Celsius (25. Juli)
  • The Substance - Albert Hofmanns LSD (18. Juli)
  • Der Glanz der Schattenwirtschaft (11. Juli)
  • Alphabet (6. Juni)
  • Sleepless in New York (30. Mai)
  • Workingman's Death (23. Mai)
  • Die Kirche und das Geld (9. Mai)
  • Verliebte Feinde (2. Mai)
  • Spuren eines Atomunfalls im Ural (25. April)
  • Whores' Glory (18. April)
  • Boris Nemzow - Tod an der Kremlmauer (11. April)
  • Messner (4. April)
  • Francesco und der Papst (21. März)
  • Goldrausch - Die Geschichte der Treuhand (14. März)
  • Millions can Walk (7. März)
  • Ai Weiwei - Never Sorry (31. Januar)
  • Population Boom (24. Januar)