Das Bild zeigt eine Szene aus der Oper "Ariadne auf Naxos" von Richard Strauss, aufgeführt bei den Salzburger Festspielen 2026. Im Vordergrund sind drei Figuren zu sehen:   1. Eine Hauptdarstellerin, die längeres, lockiges, rötliches Haar trägt und ein langes, weißes Kleid mit einem sanften Farbverlauf von Weiß zu Rot anhat. Sie wirkt emotional und zieht ihre Hände an ihr Gesicht.  2. Zwei weitere Schauspielerinnen, die in hautengen Kostümen mit abstrahierten, roten und weißen Mustern gekleidet sind. Ihre Körper sind auffällig bemalt und wirken expressive, mit dynamischen Körperhaltungen.   Im Hintergrund ist eine stilisierte Kulisse mit einer gemäldeartigen Darstellung von Wasser oder einem Himmel zu sehen. Nebel umhüllt die Szene, was eine dramatische Atmosphäre schafft. Es ist eine eindrucksvolle, theatralische Inszenierung, die besondere Emotionen und Themen der Oper vermittelt.

Kultur

Ariadne auf Naxos - Salzburger Festspiele 2026

Richard Strauss' "Ariadne auf Naxos" ist ein dramatisches Experiment über Kunst unter Zwang - und über das Theater als Kampfplatz konkurrierender Wahrheiten.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
15.08.2026
20:15 - 22:30 Uhr

Aus der Laune eines Mächtigen heraus werden eine "große" Tragödie und eine Komödie zur selben Aufführung verordnet. Schon im Vorspiel kollidieren zwei ästhetische Weltbilder: der Anspruch des Komponisten auf Erhabenheit und Tiefe, und die Logik der Komödianten, die auf Tempo, Wirkung und Publikum zielt.
Was als Zumutung beginnt, wird zum Motor eines Abends, der die Frage stellt, was Kunst sein darf - und wem sie gehört.

Das Bild zeigt eine Szene aus der Oper "Ariadne auf Naxos" von Richard Strauss, die während der Salzburger Festspiele 2026 aufgeführt wurde. Im Vordergrund stehen zwei Figuren. Die erste Figur ist eine Frau mit einem ernsthaften Gesichtsausdruck, die in einem schwarzen, samtartigen Outfit gekleidet ist, das einen breiten Gürtel hat. Sie trägt ein schwarzes Stirnband und hat ihre Augenbrauen zusammengezogen, was ihre Verwunderung oder Besorgnis ausdrücken könnte.  Die zweite Figur ist eine männlich wirkende Person mit kurz geschnittenem, orangefarbenem Haar und einer auffälligen Brille. Der Ausdruck dieser Figur ist energetisch und überrascht; sie hält ein aufgeschlagenes Buch in einer Hand und einen Stift in der anderen. Die linke Hand der ersten Figur ist auf die Schulter der zweiten Figur gelegt, was eine Verbindung oder Interaktion zwischen beiden darstellt.  Der Hintergrund des Bildes ist dunkel und es sind erleuchtete Elemente sichtbar, die auf eine theatrale Kulisse hinweisen, welche möglicherweise einen dramatischen oder komischen Anteil an der Aufführung widerspiegelt.
Christina Nilsson (Primadonna/Ariadne), Kate Lindsey (Komponist) .
Quelle: ORF

Mit Kate Lindsey als charismatischem Komponisten ist eine außergewöhnlich prominent besetzte Produktion garantiert, getragen von einem Ensemble, das diese "Ariadne" zu einem echten Sängerabend macht.

An ihrer Seite stehen Johannes Silberschneider als markanter Haushofmeister und Christina Nilsson als ausdrucksstarke Ariadne: Gemeinsam bilden sie das Zentrum einer Oper, die zwischen großer Tragödie und theatraler Selbstbefragung oszilliert.

Das Bild zeigt eine Szene aus der Oper "Ariadne auf Naxos" von Richard Strauss, die während der Salzburger Festspiele 2026 aufgeführt wurde.   In der Mitte stehen zwei Hauptfiguren. Die erste Figur ist eine Frau mit auffallend roten, langen Haaren, die ein fließendes, leicht transparentes Kleid trägt, das von Weiß zu Rosa verläuft. Sie steht eng umschlungen mit der zweiten Figur, einem Mann, der in einem glänzenden, goldfarbenen Kostüm mit Rüstungsteilen gekleidet ist. Die beiden Figuren schauen sich an und scheinen in einem emotionalen Moment des Zusammenhalts zu sein.  Im Hintergrund ist eine dunkle, unifarbene Fläche zu sehen, die die Bühne darstellt. Eine große, blaue, steinartige Masse ist teilweise sichtbar, was wahrscheinlich eine dekorative Kulisse der Insel Naxos darstellt. Der Szenenaufbau vermittelt eine dramatische und gefühlvolle Atmosphäre, die die Inhalte der Oper widerspiegelt, in der Konflikte und Transformationsprozesse thematisiert werden.
Christina Nilsson (Primadonna/Ariadne), Eric Cutler (Der Tenor/Bacchus).
Quelle: ORF

Den funkelnden Kontrast setzt Ziyi Dai als virtuose Zerbinetta, begleitet von ihrer Truppe - mit jener schillernden Theaterenergie, für die Strauss' Partitur berühmt ist. Und spätestens mit Eric Cutler als strahlendem Bacchus öffnet sich im Finale jene große Dimension, in der "Ariadne auf Naxos" zu ihren besonderen Höhen findet.

Am Pult führt Manfred Honeck die Gegensätze zusammen und formt mit den Wiener Philharmonikern Strauss' Klangwelt zwischen kammermusikalischer Transparenz und orchestraler Farbenpracht zu einem hoch theatralen Psychogramm. Hier schärfen sich Tragik und Komik gegenseitig - und Kunst entfaltet gerade im Bruch ihre größte Kraft.

Besetzung/Stab:

Kate Lindsey - Der Komponist
Christina Nilsson - Primadonna / Ariadne
Eric Cutler - Der Tenor / Bacchus
Ziyi Dai - Zerbinetta
Johannes Silberschneider - Der Haushofmeister
Christoph Pohl - Ein Musiklehrer
Jonas Hacker - Ein Tanzmeister
Blaž Stajnko* - Ein Perückenmacher
Fabian-Jakob Balkhausen - Ein Lakai
Leon Košavić - Harlekin
Michael Porter - Scaramuccio
Lukas Enoch Lemcke -Truffaldin
Theodore Browne - Brighella
Jasmin Delfs - Najade
Anja Mittermüller* - Dryade
Marlene Metzger - Echo
Fabio Dorizzi - Ein Offizier

* Teilnehmer·in des Young Singers Project

Manfred Honeck - Musikalische Leitung
Ersan Mondtag - Regie / Bühne / Kostüme
Franck Evin - Licht
Alexander Pannier - Video
Ashley Alexandra Wright - Choreografie
Till Briegleb - Dramaturgie

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