Das Bild zeigt ein Paar, das Händchen haltend vor einem neutralen, hellen Hintergrund posiert. Der Mann steht links und trägt ein dunkelblaues Hemd mit einem feinen Muster. Er hat dunkles, kurzes Haar und ein leichtes Lächeln auf dem Gesicht. Die Frau steht auf der rechten Seite und trägt ein grünes, reich verziertes Outfit, das an traditionelle indische Kleidung erinnert. Sie hat lange, dunkle Haare, die teilweise unter einem geschmückten Schal hervorlugen.   Beide Personen formen mit ihren Händen ein Herz, das symbolisch für Liebe und Zuneigung steht. Die Frau hat zusätzlich einige Schmuckstücke, darunter Armbänder und Henna-Muster auf ihrer Hand. Der Hintergrund ist unscharf, sodass der Fokus auf dem Paar liegt.   Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von Freude und Intimität zwischen den beiden.

Gesellschaft

Liebe ohne Grenzen. Wie geht der Weg zum Glück?

Viele Menschen sehnen sich in Zeiten von Krisen und Unsicherheit stärker nach Verlässlichkeit und Stabilität in ihrem unmittelbaren Umfeld - sprich in Beziehungen und Partnerschaft.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
17.07.2026
01:25 - 01:55 Uhr

Aber wie diese Stabilität konkret aussieht, wird heute individueller interpretiert als früher. Ob sich ein Paar für die traditionelle Ehe entscheidet oder das Zusammenleben ohne Trauschein vorzieht, ist meist von der kulturellen Einbettung abhängig. Auch in westlich Gesellschaften ist Partnerschaft nach wie vor wichtig, aber Qualität zählt mehr als Dauer. Die WeltWeit-ReporterInnen haben sich unterschiedliche Wege zum "Liebesglück" angeschaut.

Das Bild zeigt ein Paar, das auf einem gepflasterten Weg geht, der von grünen Pflanzen und Büschen gesäumt ist. Der Weg scheint sich durch einen modernen, urbanen Bereich zu winden, wo sich auch Gebäude mit Fenstern auf der rechten Seite befinden. Über dem Weg hängen kleine Lichter, die eine einladende Atmosphäre erzeugen. Das Paar besteht aus einem Mann mit lockigem, dunklem Haar und einem Bart, der eine dunkelblaue Bluse und beige Hose trägt, und einer Frau mit langen, rotblonden Haaren, die ein blumiges Kleid und einen dunkel-lila Cardigan anhat. Beide wirken entspannt und lächeln, während sie sich unterhalten. Eine grüne Pfeil-Markierung an einer Wand zeigt in eine Richtung, und im Hintergrund sind weitere grüne Pflanzen zu sehen.
USA: Eine auf Inklusion spezialisierte Dating-App hat Jessica und Nathan zusammengeführt.
Quelle: ORF

Benedict Feichtner geht an der Ostküste der USA der Frage nach, ob und wenn, wie Technologie heute Liebe ermöglicht. Er trifft Paare, deren Beziehungen ohne digitale Hilfe vielleicht nie entstanden wären: David Duda aus den USA und Hong Liang aus China verstehen die Sprache des jeweils anderen nicht. Sie kommunizieren deshalb fast ausschließlich mit Hilfe von Echtzeit-Übersetzungsprogrammen.

Tony nutzt gemeinsam mit seiner Verlobten Sarah eine KI-gestützte Beziehungs-App, die er selbst mitentwickelt hat - als digitalen Therapeuten für die eigene Partnerschaft.

Indien und Pakistan sind seit Jahrzehnten verfeindete Länder. Die Grenze zu passieren ist für Bewohnerinnen und Bewohner nur schwer möglich. Doch was passiert, wenn sich zwei Menschen aus diesen Ländern ineinander verlieben, hat Eva Pöcksteiner in Indien herausgefunden. Sie trifft Seema und Sachin (Bild oben), denen genau das passiert ist: Sie haben sich bei einem Online-Spiel kennengelernt und ihre Herzen aneinander verloren. Unter schwierigsten Bedingungen und den Umweg über Nepal haben sie es geschafft zusammenzukommen.

Das Bild zeigt eine Person, die ein Smartphone in der Hand hält. Auf dem Smartphone-Display ist eine Videoanruf-Situation zu sehen, in der die Person auf dem Bildschirm lächelt. Der Hintergrund ist unscharf, wobei helle, verschwommene Lichter erkennbar sind, die eine warme Atmosphäre schaffen. Auf dem Tisch vor der Person steht eine kleine, weiße Tasse, die mit einem sanften Blumenmotiv verziert ist. Die Hand, die das Telefon hält, hat gepflegte Nägel, und die Person scheint sich in einem gemütlichen, einladenden Raum zu befinden.
Dänemark: Mehr als Freundschaft: Frida bezeichnet ihre platonische Liebe Didde als „Goldmensch“.
Quelle: ORF

Filme, Märchen und gesellschaftliche Normen prägen von klein auf unser Bild von der großen Liebe - und die soll es in einer romantischen Partnerschaft geben. Ohne sie fehle etwas im Leben.

Seit einigen Jahren werden jedoch Stimmen laut, die das Fokussieren auf genau diese EINE Liebes-Beziehung hinterfragen und zu einem breiteren Verständnis von Liebe aufrufen. Lena Hager ist in Dänemark und trifft die 29-jährige Frida Retz, die vor drei Jahren ihren sogenannten "Goldmenschen", ihre beste Freundin, geheiratet hat, um ein Zeichen für die platonische Liebe zu setzen. Seit der Hochzeit hat sich jedoch viel verändert. Frida ist Mutter geworden und wohnt mit dem Vater ihres Kindes zusammen. Trotzdem will sie der Freundschaft den gleichen Stellenwert wie ihrer Partnerschaft mit dem Mann zukommen lassen.

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