Das Bild zeigt eine Person mit lockigem Haar, die in einer modernen, hellen Bahnhofshalle steht. Die Person trägt eine grüne Rucksacktasche und schaut auf eine große Anzeigetafel über ihr. Diese Tafel zeigt die Abfahrtszeiten von Zügen mit Zielen, die teilweise in deutscher Sprache vermerkt sind. Die Halle hat große Fenster, durch die Tageslicht strömt, und eine offene, zugängliche Architektur. Auf dem Boden sind andere Reisende zu sehen, die mit Gepäck in verschiedenen Richtungen gehen. An den Wänden sind Informationsschilder, und es gibt einen Bereich mit Ticketautomaten. Insgesamt vermittelt die Umgebung ein geschäftiges Reisewohlgefühl.

Gesellschaft

Europas Unabhängigkeit. Sein oder Schein?

Die aktuellen Umfragen prophezeiten bei den Parlamentswahlen in Ungarn das Ende der Ära Victor Orbáns - und wurden bestätigt.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
21.05.2026
23:40 - 00:10 Uhr

Fast 16 Jahre hat er mit seinem EU-feindlichen Kurs Brüssel immer wieder herausgefordert. Doch Orbáns Aus allein wird Europas Probleme nicht lösen.

Die EU muss sich neu aufstellen, um weniger anfällig für geopolitische Erschütterungen zu sein: allem voran in der Energieversorgung, im Technologiesektor und bei den Lieferketten. Die WeltWeit-Reporterinnen haben sich angeschaut, wie es um Europas Abhängigkeiten steht.

Das Bild zeigt einen Reinraum in einer Mikrochip-Produktionsanlage. Zwei Personen sind im Vordergrund zu sehen, die in spezieller Schutzkleidung gekleidet sind, bestehend aus weißen Overalls, Hauben und Handschuhen. Sie stehen sich gegenüber und scheinen sich zu unterhalten, während einer von ihnen ein kleines, flaches Objekt in der Hand hält.   Im Hintergrund erstrecken sich zahlreiche Maschinen und Geräte, die für die Mikrochip-Produktion verwendet werden. Die Wände sind in einem hellen Weiß gehalten und die Beleuchtung ist intensiv, was eine sterile Umgebung schafft. An den Wänden hängen Nummernschilder, die verschiedene Bereiche der Produktionsstätte kennzeichnen. Der Boden ist glatt und ebenfalls hell gefärbt, was den Eindruck von Sauberkeit und Ordnung verstärkt.   Diese Umgebung ist typisch für Hochtechnologieanlagen, in denen präzise und empfindliche Arbeiten durchgeführt werden.
Deutschland: Reporterin Lena Hager im Reinraum der Mikrochip-Produktion von „GlobalFoundries“.
Quelle: ORF

Wir planen via Google Maps unsere Reiseroute, kaufen unsere Fahrkarte online und machen das alles vom Handy aus. Doch dafür braucht es zahlreiche sogenannter Schlüsseltechnologien - und die stammen meist aus den USA oder China. Mikrochips zum Beispiel sind nicht nur in Laptops und Smartphones verbaut, sondern auch in vielen Alltagsgegenständen wie Rolltreppen oder Wasserkochern.

Mit enormen Investitionen ins "Silicon Saxony", einem Hightech-Netzwerk in Sachsen, soll die europäische Chipindustrie weiter ausgebaut werden. Lena Hager schaut sich auf einer 60.000 m² großen Reinraum-Produktionsfläche um und erfährt, wie komplex und global verflochten die Branche ist.

Das Bild zeigt eine Gesprächsszene in einem modernen, industriellen Innenraum. Auf der linken Seite steht ein älterer Mann mit kurzen, grauen Haaren, der in einem schwarzen Pullover und einer weißen Bluse spricht. Er verwendet seine Hände zur Betonung, während er seine Argumente vorträgt. Auf der rechten Seite steht eine jüngere Frau mit langen, braunen Haaren, die in einem blauen Oberteil gekleidet ist. Sie blickt aufmerksam auf den Mann und hat eine Hand leicht erhoben, möglicherweise in einer Fragestellung oder Reaktion.  Im Hintergrund sieht man verschiedene industrielle Geräte aus Edelstahl, darunter große, funktionale Tanks und Ausrüstungen. An den Wänden sind mehrere Schaltschränke mit Tasten und Anzeigen zu erkennen. Der Boden ist aus einem braunen Material und weist einige Flecken auf, was auf eine industrielle Umgebung hinweist. Der Gesamteindruck ist sachlich und informativ, passend zur Thematik der Diskussion über pharmazeutische Herausforderungen und technologische Abhängigkeiten in Europa.
Dänemark: Michael Kocher, CEO von „Xellia“, spricht über die Probleme europäischer Pharmafirmen
Quelle: ORF

Lieferengpässe bei Medikamenten sind in Europa längst keine Ausnahme mehr, selbst in gut organisierten Gesundheitssystemen wie dem in Dänemark. Isabella Purkart trifft einen Vater, der vor Kurzem erfahren hat, dass die Augentropfen, auf die seine Tochter dringend angewiesen ist, nicht mehr erhältlich sind.

Ohne die Tropfen droht dem Mädchen im schlimmsten Fall der Verlust des Augenlichts. Wie anfällig Europas Medikamentenversorgung geworden ist, zeigt auch die dänische Pharmafirma "Xellia". Das Unternehmen muss seine Produktionsstätte von Kopenhagen nach China verlegen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Das Bild zeigt einen Mann mit langen, lockigen, blonden Haaren und einem Vollbart, der einen grauen, grob gestrickten Pullover trägt. Er steht an einem Geländer und blickt in die Kamera. Hinter ihm ist ein großes, schwarzes U-Boot zu sehen, das im Hafen liegt. Im Hintergrund erkennt man ein historisches Gebäude mit einer großen Glasfassade und mehreren Türmen, das eine industrielle Architektur aufweist. Der Himmel ist bewölkt und es herrscht eine graue Lichtstimmung. Das Bild vermittelt eine Atmosphäre von Technik und maritimer Umgebung.
Frankreich : Die neue Generation der Reaktoren bietet mehr Sicherheit, sagt Nuklear-Ingenieur Tristan Kamin.
Quelle: ORF

Der Krieg im Iran hat einmal mehr Europas starke Abhängigkeit von Energieimporten aufgezeigt. Eine EU-Strategie für den Kernenergieausbau soll die Stromversorgung in Zukunft leistbar und krisensicher machen. Frankreich bezieht schon jetzt rund 65 Prozent seines Stroms aus Kernkraft. Zahlreiche Start-Ups arbeiten mit finanzieller Unterstützung des Staates an neuen Technologien, um kleinere Kraftwerke zu entwickeln.

Denn der SMR - der Small Modular Reaktor - soll die Zukunft der Atomenergie sein. Wie stark der Rückhalt in der Bevölkerung für die Renaissance der Kernkraft ist, erfährt Cornelia Primosch in der Normandie. An der Ärmelkanalküste machen sich lokale Fischer für ein neues AKW stark, um den Bau eines Offshore-Windparks zu verhindern.

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