Das Bild zeigt eine leichte, quadratische Drohne, die in einem offenen, grünen Feld auf den schottischen Orkney-Inseln positioniert ist. Die Drohne hat ein rotes Gehäuse und ist über einer markierten Landezone platziert. Im Hintergrund erstreckt sich das Meer, das mit einem sanften Wellengang zu sehen ist. Die Küstenlinie ist am Horizont sichtbar, während sich eine Reihe von Holzpfählen entlang des Feldes zieht, die eine Umzäunung bilden. Der Himmel ist größtenteils klar, mit einigen Wolken, und es scheint Tageslicht zu sein.   Die Szene vermittelt ein Gefühl von Abgeschiedenheit und der technischen Anwendung von Drohnen in ländlichen Gebieten, wo sie zum Transport von wichtigen Gütern eingesetzt werden.

Gesellschaft

Drohnen-Boom. Waffe, Werkzeug, Wendepunkt.

Sie sind klein, flink, präzise und deshalb aus vielen Bereichen unseres Lebens nicht mehr wegzudenken. Doch die rasante Entwicklung im Bereich der Drohnen-Technologie hat auch etwas Beängstigendes.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
26.02.2026
23:40 - 00:15 Uhr

Nicht nur, weil sie als Kriegsgeräte eine neue Form der Vernichtung hervorgebracht haben, sondern auch, weil Drohnen in Kombination mit künstlicher Intelligenz neue Bedrohungsszenarien schaffen. Die Vorfälle rund um Flughäfen und andere kritische Infrastruktur in den vergangenen Monaten haben die Gefahren für Europas Sicherheit deutlich gemacht. Die WeltWeit-Reporter haben sich die zivile und militärische Nutzung von Drohnen angeschaut.

Das Bild zeigt zwei Männer, die an einem offenen, grünbewachsenen Feld stehen. Der Himmel ist bewölkt und es herrscht eine graue Atmosphäre. Der jüngere Mann trägt eine schwarze Jacke und eine schwarze Baseballmütze mit dem Aufdruck "DYNAT". Er hält einen Controller in der Hand und schaut konzentriert auf einen Bildschirm, der vor ihm auf einem Stativ steht. An dem Bildschirm sind einige Antennen angebracht.  Der ältere Mann steht direkt neben ihm und trägt einen camouflagefarbenen Hoodie. Er hat graue Haare, trägt eine Brille und sieht ernst aus, während er in die gleiche Richtung wie der jüngere Mann blickt. Im Hintergrund ist ein weiterer Mensch auf einem Weg zu erkennen, der durch das Feld führt. Die Umgebung wirkt ländlich und unberührt, mit wenigen Bäumen und Sträuchern.
Christian Wehrschütz trifft in der Ukraine Drohnen-Entwickler: die neueste Entwicklung sind autonom fliegende Drohnen
Quelle: ORF

Welche tödliche Gefahr Drohnen im Ukraine-Krieg darstellen, hat Christian Wehrschütz vor kurzem am eignen Leib erlebt: Beinahe wäre er selbst Opfer eines Drohnenangriffs geworden. Während der Dreharbeiten geraten er und sein Team ins Visier einer Kampfdrohne. Die Rettung gelingt in letzter Sekunde. Nirgendwo sonst in Europa hängen Leben und Überleben so eng mit der Produktion von Drohnen und deren Abwehr zusammen wie in der Ukraine.

Wie nutzt ein vom Krieg gebeuteltes Land Erfindergeist und Innovation, um dem zahlenmäßig überlegenen Angreifer Russland schon seit Jahren zu trotzen? "Wir haben ein Monster geschaffen", sagt ein Entwickler autonomer Drohnen im Interview über sein eigenes Produkt. Die Ukraine ist zum Versuchslabor für die Zukunft des Krieges geworden - und es liegt vor unseren Toren.

Das Bild zeigt eine Szene in einem Raum, in dem junge Menschen, insbesondere Mädchen, lernen, wie man mit Drohnen arbeitet. Im Vordergrund sind zwei Personen zu sehen: ein Mann und ein Mädchen. Der Mann sitzt links und trägt eine grüne Jacke. Er schaut konzentriert auf den Laptop und scheint mit dem Mädchen zu sprechen. Das Mädchen sitzt rechts neben ihm. Sie hat lange, lockige Haare und trägt ein weißes T-Shirt. Sie ist dabei, auf einen Punkt auf dem Laptop hinzuweisen, während sie eine Hand mit einem kleinen Gerät hält.  Im Hintergrund sind weitere Jugendliche sichtbar, die an ähnlichen Projekten arbeiten. Der Raum ist mit Regalen und verschiedenen Materialien ausgestattet, die auf kreative Aktivitäten hinweisen. An der Wand sind einige Zeichnungen oder Plakate sichtbar. Es herrscht eine konzentrierte und kreative Atmosphäre, die die Begeisterung der jungen Menschen für Technik und Drohnen zeigt.
Paul Pant besucht in Estland das sogenannte „Unicorn Squad“: hier werden junge Mädchen im Bau und Umgang mit Drohnen geschult.
Quelle: ORF

Estland setzt mit einem umfassenden zivilen und militärischen Drohnenprogramm neue Maßstäbe in der Sicherheits- und Bildungspolitik in Europa. Drohnenkompetenz gilt dort als Teil der nationalen Verteidigungsstrategie, grenzt das Land doch direkt an Russland. Technologischer Fortschritt wird in Estland als eine nationale Existenzfrage verstanden.

Paul Pant taucht ein in die florierende Start-up-Szene militärischer Drohnen- und Abwehrsysteme und schaut sich bei den sogenannten "Unicorn Squads" an, wie Mädchen bereits ab acht Jahren lernen, Drohnen zu bauen und zu fliegen. Gründer Taavi Kotka hat das Konzept inzwischen ausgeweitet: Im Rahmen des Zivilschutzes erwerben nun auch Erwachsene grundlegende Kenntnisse im militärischen Drohnenflug.

Das Bild zeigt eine moderne Kontrollzentrale, in der Drohnen überwacht und gesteuert werden. Am unteren Rand des Bildes stehen zwei Männer, die sich unterhalten. Der Mann links trägt eine dunkle Weste und hält etwas in der Hand. Der Mann rechts trägt eine dunkle Weste mit einem hellen Hemd darunter.   Im Hintergrund sitzen zwei Personen an Tischen mit Monitoren. Ein Monitor zeigt ein Luftbild mit einer Flugroute, während andere Bildschirme Daten und Karten darstellen. Die Wände des Raumes sind mit großen Bildschirmen ausgestattet, auf denen verschiedene Informationen über die Drohnen angezeigt werden.  Die gesamte Umgebung wirkt aufgeräumt und modern, mit einer technischen Atmosphäre, die sich auf die Drohnentechnologie konzentriert.
Jörg Winter schaut sich in London in der Zentrale der ersten Drohnen-Airline um.
Quelle: ORF

In Großbritannien hat man den Nutzen von Drohnen im Alltag längst erkannt. Ob Medikamente für Mensch und Tier, Blutkonserven, Briefe oder Lebensmittellieferungen - von einer Flugzentrale in London überwacht liefern Drohnen Bestellungen aller Art in ganz Europa aus.

Dabei landen die kleinen Fluggeräte auch an Orten, die sonst nur schwer zu erreichen sind. Jörg Winter besucht die Zentrale der ersten Drohnen-Airline und reist in den Norden Schottlands, wo die Postzusteller auf den abgelegenen Orkney-Inseln zunehmend auf einen autonomen Zustelldienst setzen. Gerade in den abgelegenen Ecken des Landes ermöglichen Drohnen verlässliche Lieferungen wichtiger Güter des täglichen Lebens.

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