Das Bild zeigt eine Frau, die im Freien vor einer beeindruckenden Berglandschaft steht. Sie hat lockiges, braunes Haar, das vom Wind aufgewirbelt wird. Die Frau trägt eine grüne Jacke, die warm und funktional aussieht, und lächelt leicht, während sie in die Ferne blickt. Im Hintergrund sind große, felsige Berge zu sehen, die teilweise mit Schnee bedeckt sind. Der Himmel ist teilweise bewölkt mit einigen kleinen, weißen Wolken und hat eine insgesamt helle, freundliche Atmosphäre. Die Umgebung wirkt natürlich und unberührt, was auf eine alpine Landschaft hindeutet.

Gesellschaft

Menschen und ihre Berge - Gerlinde Kaltenbrunner und die Frauen am Berg

Gerlinde Kaltenbrunner ist die bekannteste österreichische Bergsteigerin. Sie hat alle 14 Achttausender der Welt bezwungen.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
21.02.2026
10:00 - 10:45 Uhr

Ihre Erfolge haben maßgeblich dazu beigetragen, dass Leistungen von Frauen im männerdominierten Bergsport anerkannt worden sind.

Das Bild zeigt eine historische schwarz-weiße Fotografie von einer Frau, die in traditioneller Kleidung abgebildet ist. Sie steht vor einer hölzernen Wand, die aus grob behauenen Brettern besteht. Die Frau trägt einen breitrandigen Hut und hat eine ernste Miene. In der rechten Hand hält sie einen langen Stock oder Besen. 

Im Hintergrund ist ein charakteristisches, verputztes Gebäude zu sehen, das sich von der Holzstruktur abhebt und mit schindelartigen Materialien verkleidet ist. Das Gebäude hat Fenster mit leicht hervorstehenden Fensterläden und steht auf einem stufenartigen Fundament. 

Die gesamte Szene vermittelt einen historischen Eindruck und hat einen Bezug zur Bergsteiger-Geschichte Österreichts, insbesondere zu den Leistungen von Frauen in diesem Bereich.
Therese Radacher, Hüttenwirtin, Matrashaus 1900.
Quelle: ipFilm/Archiv Peter Radacher

Sie selbst meint dazu: "Es gibt immer wieder Männer, die nicht akzeptieren können, dass es auch starke Frauen gibt. Aber, das ist dann ihr Problem, nicht unseres." Bis in die 1990er Jahre hatten es erfolgreiche Bergsteigerinnen nicht leicht. Vielfach wurden ihre Leistungen herabgewürdigt.

"Lesbisch zu sein oder gegen Männer zu sein, das war einer dieser Anwürfe, der da gleich kommt. Diese Frauen wollen dorthin, wo die Männer auch sind. Das sind eigentlich Mannweiber, die sind eigentlich auch gegen Männer", erklärt im Film die Historikerin Martina Gugglberger von der Universität Linz. Sie hat das Thema Frauenalpinismus ausführlich erforscht.

Das Bild zeigt eine Frau auf einem Bergrücken, umgeben von einer beeindruckenden Berglandschaft. Sie trägt ein lila T-Shirt und kurze, graue Hosen. Die Frau steht nahe einem metallischen Sicherungsseil, das entlang des Bergrückens verläuft. Im Hintergrund erstrecken sich grüne Wiesen und Wälder, die sanft zur Talsohle hinabführen, während sich höhere Berge am Horizont erheben. Der Himmel ist größtenteils blau, mit einigen weißen Wolken. Der Standort vermittelt eine friedliche und natürliche Atmosphäre.
Martina Gugglberger, Historikerin der Uni Linz.
Quelle: ipFilm

Die Gesellschaft sah Frauen in der Mutterrolle. Eine Mutter, die auf den Berg klettert, das galt lange Zeit als gesellschaftliches Tabu. Die sechsfache Weltmeisterin im Eisklettern, die Deutsche Ines Papert, kennt die Problematik.

Sie selbst ist alleinerziehende Mutter und stellt fest: "Kein Kind der Welt braucht rund um die Uhr seine Mutter." Diese Dokumentation führt durch die österreichische Geschichte weiblicher Bergsteigerinnen und lässt unterschiedliche Frauen zu Wort kommen.

Ein Film von Stefan Sternad.

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