Das Bild zeigt eine Baustelle in den Alpen, konkret am Pass Thurn. Im Vordergrund sind unvollendete Gebäude eines Luxusresorts zu sehen, die von Gerüsten umgeben sind. Einige Teile der Fassaden sind bereits sichtbar, während andere noch Rohbauzustand haben. In der Umgebung sind Kräne aufgestellt, die für den Bau verwendet werden.   Der Untergrund ist teilweise unebenen und es gibt Stellen mit Schotter. Die Landschaft im Hintergrund ist von dichten Wäldern geprägt, die sich bis zu den Berggipfeln erstrecken. Auf der linken Seite des Bildes ist eine Straße sichtbar, die entlang der Baustelle verläuft. Diese Umgebung vermittelt den Eindruck eines stillgelegten, unfertigen Projekts, das sich gegen die natürliche Kulisse der Alpen abhebt.

Gesellschaft

Bauruine statt Luxusresort

Eine Reportage über Luxusresorts, Baustopps und die Angst vor Geisterdörfern in Österreichs schönsten Regionen.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
15.04.2026
20:55 - 21:45 Uhr
Das Bild zeigt eine Luftaufnahme einer Hotelanlage, die von Schnee umgeben ist. Im Zentrum steht ein großes, modernes Gebäude mit einem flachen Dach, das in dunklen Farbtönen gehalten ist und breite Fenster hat. Um dieses zentrale Gebäude sind mehrere kleinere, chaletartige Strukturen angeordnet, die ebenfalls ein schräges Dach besitzen. Diese sind in einem ähnlichen, dunklen Farbton gestaltet, und einige Dächer sind mit Schnee bedeckt.  Der gesamte Bereich ist von Nadelbäumen umgeben, die an den Rändern des Grundstücks stehen. Wege sind im Schnee sichtbar und führen zu den verschiedenen Gebäuden. Das Bild vermittelt den Eindruck einer ruhigen, alpinen Umgebung, die sowohl zur Erholung als auch für winterliche Aktivitäten genutzt werden könnte.
Triforet Resort Hinterstoder. Hotelbetreiberfirma mit knapp 17 Mio. Euro in Insolvenz.
Quelle: ORF

An den schönsten Orten Österreichs sind in den vergangenen Jahren unzählige Chaletdörfer und Apartmentresorts aus dem Boden geschossen.

Immobilien galten als sichere Wertanlage - und Österreich war bei heimischen wie internationalen Investoren begehrt. Im Bild oben die Großbaustelle des Luxusresorts Kitzbühel Alps in Pass Thurn. Seit Monaten stehen die Bautätigkeiten still.

In manchen Alpentälern und an beliebten Seen leben heute bereits mehr Zweitwohnsitzbesitzer als Einheimische.

Das Bild zeigt eine große Gruppe von unvollendeten Chalets in einer alpinen Landschaft. Die Chalets haben orangefarbene und weiße Wände sowie schwarze Dächer. Einige der Gebäude scheinen fertiggestellt zu sein, während andere noch im Rohbau sind und keine Fenster oder Türen haben. Die Umgebung ist grün und bewachsen mit Gras und Sträuchern, was auf eine ländliche Lage hinweist. Es sind mehrere Gebäude in unterschiedlichen Anordnungen zu sehen, und die Szenerie vermittelt ein Gefühl von Verlassenheit, da die Immobilien wohl aufgrund eines Baustopps stehen geblieben sind. Die Aufnahme ist aus der Luft gemacht, was einen Überblick über das gesamte Gelände ermöglicht.
Geisterchaletdorf in Rauris. Der Investor ist pleite.
Quelle: ORF

Viele Menschen wollten diese Entwicklung nicht länger hinnehmen.

Quer durchs Land regte sich Widerstand gegen immer neue Luxusprojekte, Protestbewegungen entstanden, einige Bundesländer verschärften ihre Gesetze.

Eine Dokumentation von Nora Zoglauer

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