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Gesellschaft

Betonhunger

Beton steckt in Häusern, Brücken, Tunneln, Straßen. Er ist wirtschaftlich und vielseitig. Ein Baustoff der kurzen Wege. Doch Beton ist so praktisch, dass er längst zum Problem geworden ist.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2020
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 17.03.2025

Der Bedarf am grauen Gold ist gigantisch und seine Herstellung aufwendig. Die Zutaten kommen alle aus der Natur: Zement aus Kalkstein und Ton, Sand, Kies und Wasser. Trotzdem ist Beton verantwortlich für ca. 8 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Schuld daran ist der Zement. Bei dessen Herstellung fällt das Treibhausgas in großen Mengen an.

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  • makro-Moderatorin Eva Schmidt blickt in die Kamera

    Moderation

  • Prof. Dr. Angelika Mettke, Portraitaufnahme

    Expertin für bauliches Recycling

Die Rohstoffe für den Beton werden inzwischen knapp. Besonders knapp wird Sand. Der wertvolle Baustoff scheint im Überfluss vorhanden. Doch für die Beimischung zum Beton muss er grobkörnig und kantig sein. Sand, den es so nur in Flüssen oder Gewässern gibt. Wüstensand mit seiner runden Körnung ist ungeeignet. Es müssen Alternativen her.

Eine davon: Recycling. Bei der Sanierung von Autobahnen, Brücken und beim Abriss von alten Gebäuden entsteht viel Beton-Abfall. Der Bauschutt wird wieder aufbereitet und als Baustoff verwendet. Doch es gibt nur wenig Recyclingfirmen und in den letzten Jahren entstanden nur vereinzelt Bauten aus Recycling-Beton.

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