"Wolf – Das Tier im Manne": Will Randall (Jack Nicholson) ist gesichtsgroß zu sehen, mit leicht geöffnetem Mund und Zähnen, vor allem aber mit gelb leuchtenden Augen. Rechts neben ihm zu sehen ist das Gesicht Lauras (Michelle Pfeiffer), die forschend-neugierig zu ihm blickt. Beide Gesichter sind vor dunklem Hintergrund schlaglichtartig erhellt.

Film

Wolf - Das Tier im Manne

Vollmond, eine Landstraße mitten im Wald: Plötzlich steht ein Wolf auf der Straße. Doch Will Randall kann nicht mehr bremsen. Als er dem Tier helfen will, wird er gebissen.

Produktionsland und -jahr:
USA 1994
Datum:

Eine unterhaltsame Satire auf das Managertum der 1990er-Jahre im Gewand eines Werwolf-Thrillers. Spannung und augenzwinkernder Humor in einem Film, der bei aller Fantastik durch großartige Darsteller getragen wird.

Der erfolgreiche Verlagslektor Will Randall steht unter Druck: Sein engster Mitarbeiter Stewart Swinton hat hinter seinem Rücken intrigiert, sodass Verlagsleiter Alden den älteren und selbstbewussten Starlektor abservieren möchte. Just in dieser Situation wird Will auf einer nächtlichen Autofahrt bei Schnee und Vollmond von einem Wolf gebissen, den er kurz zuvor angefahren hatte. Wenige Tage später stellt er seltsame Veränderungen an sich fest: Sein Hör- und Geruchssinn sind plötzlich so ausgeprägt, dass ihm weder Stewarts geheime Telefonate noch das Parfüm an seiner eigenen Frau entgehen, das ihn verdächtig an seinen Kollegen erinnert.

Beim nächsten Vollmond passiert das Unvermeidbare: Will verwandelt sich in einen Werwolf mit unbändigen Kräften und besinnungsloser Aggression. Eine erschreckende, aber auch faszinierende Erfahrung. Und dann entwickelt Will sogar den lange vermissten "Biss", wenn es um die Verteidigung seines Reviers geht. Ausgerechnet jetzt verliebt er sich in Laura Alden, die Tochter seines Verlagschefs, die von der virilen Ausstrahlung des Lektors angezogen wird.

Instinktsicher plant Will den Rachefeldzug gegen seinen jüngeren Widersacher, verletzt diesen in einer Auseinandersetzung aber so, dass der nun selbst zum Werwolf wird. Es kommt zu einem tierischen Showdown, bei dem alle Beißhemmungen fallen und nur das nackte Überleben zählt – in das aber auch Laura verwickelt wird.

"Wolf - Das Tier im Manne" wurde von Hollywood-Altmeister Mike Nichols ("Die Reifeprüfung", "Silkwood", "Der Krieg des Charlie Wilson") als Thriller mit Elementen des Horrorfilms angelegt. Doch Nichols geht es um mehr als eine weitere Version des Werwolf-Motivs: Sein augenzwinkernder Humor und effektvolle Zuspitzungen machen den Film vielmehr zu einem Kommentar über männliches "Revierverhalten" und gewisse Verhaltensweisen im sogenannten Geschäftsleben - nicht zuletzt der entfesselten 1990er-Jahre.

Jack Nicholson gibt auf seine unnachahmliche Weise und äußerst glaubwürdig den zu neuen Kräften kommenden Alt-Lektor, während James Spader den gerissenen und beißwilligen Intriganten spielt, dem die Grenzen aufgezeigt werden. Zwischen ihnen steht mit Michelle Pfeiffer eine der weiblichen Topstars dieser Jahre. Kein Geringerer als Ennio Morricone komponierte den Filmscore, Kameralegende Giuseppe Rotunno lieferte die Bilder.

Darsteller

  • Stewart Swington - James Spader
  • Will Randall - Jack Nicholson
  • Raymond Alden - Christopher Plumer
  • Laura Alden - Michelle Pfeiffer
  • Detective Bridger - Richard Jenkins

Stab

  • Regie - Mike Nichols

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