"Sabrina": Im Auto von vorn: Sabrina Fairchild (Audrey Hepburn) schaut lächelnd in die Ferne, während David Larrabee (William Holden) sie amüsiert von der Seite ansieht.

Film

Sabrina

Die Tochter eines Chauffeurs lässt sich in Paris zur Dame ausbilden und erringt nach ihrer Rückkehr in die USA inkognito die Liebe eines Millionärs.

Produktionsland und -jahr:
USA 1954
Datum:

Regie-Legende Billy Wilder schöpft aus Motiven des Aschenputtel-Märchens und präsentiert eine moderne Hollywood-Version, die beste Unterhaltung mit großen Stars und geschliffenen Dialogen bietet.

Sabrina ist das reizende Töchterchen des Chauffeurs einer steinreichen amerikanischen Familie. Sie ist unsterblich in den jüngeren Sohn der Larrabees, David, verliebt, der sie kaum wahrnimmt. Als sie an einem schönen Sommerabend bemerkt, wie David eine junge Dame vom Trubel einer großen Gesellschaft zum heimlichen Tête-à-Tête "entführt", ist Sabrina entschlossen, von der Welt Abschied zu nehmen.

Nur zufällig rettet Linus, der ältere Bruder und Kopf des Wirtschaftsimperiums der Larrabees, sie vor dem Selbstmord. Schon am nächsten Tag fährt das Mädchen nach Paris, um dort innerhalb von zwei Jahren die Kunst des Kochens zu erlernen - und vielleicht David zu vergessen.

Aus der alten Welt kehrt eine kapriziöse, elegante junge Dame zurück. Der erste, dem sie begegnet, ist David. Er erkennt Sabrina nicht, ist jedoch von ihrem Aussehen, von ihrem Charme hingerissen. Nicht wenig überrascht, als er erfährt, wer sie ist, will er sogar ihretwegen mit einem Skandal seine Verlobung lösen, an der Linus aus geschäftlichen Gründen stark interessiert ist. Deshalb sieht sich der ältere Bruder gezwungen, einzugreifen.

Zunächst hilft er ein bisschen nach, um David einige Zeit bewegungsunfähig zu machen, und widmet sich selbst sehr ausgiebig der charmanten Sabrina: Es wäre doch gelacht, wenn die Tochter eines ehrenwerten Chauffeurs nicht mithilfe eines passablen Schecks "vernünftig" werden sollte. Wer hier zuletzt lacht, sieht man erst am Ende der Geschichte, wenn zwei Brüder dasselbe Mädchen lieben.

Audrey Hepburn, die am 4. Mai 1929 in Brüssel geborene Tochter eines Bankiers schottisch-irischer Herkunft und einer niederländischen Adligen, begann ihre Karriere als Musical-Darstellerin. Nachdem sie durch ihre Leistungen auf der Bühne im Londoner West End kleinere Filmrollen ergatterte hatte, war es der Broadway-Erfolg "Gigi", der ihr zum Durchbruch verhalf. William Wyler sah sie in der Titelrolle und engagierte sie als englische Prinzessin in "Ein Herz und eine Krone" (1953), die Audrey Hepburn ihren einzigen Oscar als beste weibliche Darstellerin einbrachte.

Dem Welterfolg folgten Kinohits wie "Sabrina" (1954), "Ein süßer Fratz" (1957), "Ariane - Liebe am Nachmittag" (1957), "Geschichten einer Nonne" (1959), "Frühstück bei Tiffany" (1961), "Charade" (1963) und "My Fair Lady" (1964). Nachdem sie sich Ende der 1960er-Jahre weitgehend aus dem Filmgeschäft zurückgezogen hatte, begann sie sich seit 1988 als Sonderbotschafterin der UNICEF für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen zu engagieren. Ihre letzte Filmrolle spielte sie in Steven Spielbergs "Always" (1989), in dem sie in einem Gastauftritt einen Engel verkörperte. Vier Jahre später erlag Audrey Hepburn im Alter von 63 Jahren in ihrer Schweizer Wahlheimat einem langjährigen Krebsleiden.

Darsteller

  • Sabrina Fairchild - Audrey Hepburn
  • Linus Larrabee - Humphrey Bogart
  • David Larrabee - William Holden
  • Oliver Larrabee - Walter Hampden
  • Thomas Fairchild - John Williams
  • Elizabeth Tyson - Martha Hyer
  • Gretchen Van Horn - Joan Vohs
  • Baron St. Fontanel - Marcel Dalio

Stab

  • Regie - Billy Wilder

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