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Film

Das indische Grabmal

In letzter Sekunde konnten Ingenieur Berger und Tempeltänzerin Seetha den Häschern des eifersüchtigen Maharadschas Chandra entwischen. - Fortsetzung von "Der Tiger von Eschnapur".

Produktionsland und -jahr:
BRD , Frankreich , Italien 1958
Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 02.02.2021

In der Wüste geraten sie jedoch in einen schweren Sandsturm, der Tod scheint ihnen sicher. Nachdem sie von einer Karawane gerettet werden, finden die Liebenden in einem ärmlichen Dorf Unterschlupf. Aber die Sicherheit währt nicht lange.

Durch den Hinweis eines Verräters kann Chandras Bruder, Fürst Ramigani, sie aufspüren und in seine Gewalt bringen. Er lässt Harald einsperren und für tot erklären, doch Haralds besorgte Schwester Irene und ihr Mann Walter erahnen die Lüge und versuchen, ihn auf eigene Faust zu finden.

Seetha wird derweil zu Chandra gebracht, der sie trotz ihrer Flucht heiraten will - nur um sie danach in einem eigens errichteten, riesigen Grabmal lebendig zu begraben. Chandra ahnt nicht, dass Ramigani eine Intrige gegen ihn schmiedet. Der abtrünnige Fürst zwingt Seetha, der Eheschließung zuzustimmen, um so Haralds Leben zu retten. In Wahrheit will der Verschwörer die Hochzeit des Maharadschas mit der unwürdigen Tänzerin dazu nutzen, um das Volk gegen ihn aufzuwiegeln.

Am Tag der prunkvollen Zeremonie spitzt sich die Lage dramatisch zu: Ramigani und seine Gefolgsleute starten ihren gewaltsamen Putsch, während Harald aus seinem Verlies entkommen kann. Ein letztes Mal treffen alle Kontrahenten aufeinander.

Der Zweiteiler "Der Tiger von Eschnapur" und "Das indische Grabmal" war die erste Regiearbeit von Fritz Lang ("Metropolis"), nachdem er 1956 aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt war. Bei der Besetzung brachte Lang die amerikanische Schauspielerin Debra Paget, bekannt aus "Die zehn Gebote", mit den deutschen Stars Paul Hubschmid und Walther Reyer zusammen. Die Dreharbeiten der aufwendigen Produktionen fanden unter anderem in den indischen Metropolen Udaipur und Jaipur statt.

An den Kinokassen waren die beiden Filme erfolgreich, von der Presse wurden sie jedoch zunächst negativ aufgenommen. Erst später erkannten Kritiker ihre Qualitäten als packende Abenteuergeschichten.

Darsteller

  • Seetha (indische Tempeltänzerin) - Debra Paget
  • Fürst Ramigani - René Deltgen
  • Dr. Walter Rhode (Architekt) - Claus Holm
  • Harald Berger (Ingenieur) - Paul Hubschmid
  • Chandra - Walther Reyer
  • Irene (seine Frau) - Sabine Bethmann
  • Padhu (Chandras Schwager) - Jochen Brockmann
  • Yama - Valéry Inkijinoff
  • General Dagh - Guido Celano

Stab

  • Regie - Fritz Lang
Film -

Der Tiger von Eschnapur

Durch seine Liebe zu einer Tänzerin gerät ein deutscher Architekt am Hof des Maharadschas in Lebensgefahr. - An exotischen Schauplätzen reicher Abenteuerfilm von Fritz Lang.

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