Film
King of War
Ein Händler bringt einen Hund an die Front und begegnet unterwegs einem Deserteur. Eine Geschichte über Krieg, Verantwortung und die Grenzen moralischer Neutralität.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Sendetermin
- 28.11.2026
- 23:10 - 23:50 Uhr
- Verfügbar in
- D / CH / A
Der Händler Jep verdient seinen Lebensunterhalt zwischen Checkpoints, Frontlinien und einem Blauhelmstützpunkt. Mit Charme, Improvisation und nicht immer sauberen Methoden versucht er, sich aus dem Krieg in einem namenlosen Land herauszuhalten. Um der Einberufung zu entgehen, nimmt er widerwillig den Auftrag an, einen Hund zu seinem Besitzer an die Front bringen.
King of War: Eine Reise durch ein Land im Krieg
Die Reise führt ihn durch ein zerstörtes Land, in dem Krieg den Alltag bestimmt. Verlassene Fahrzeuge, militärische Kontrollpunkte und Menschen auf der Flucht prägen seinen Weg. Dabei begegnet Jep einem jungen Deserteur, dessen Schicksal ihn stärker beschäftigt, als ihm lieb ist.
Jep´s Ziel ist es zu überleben, Geschäfte zu machen und sich aus den Konflikten anderer herauszuhalten. Doch die Begegnung mit dem Deserteur stellt diese Haltung zunehmend infrage. Aus Misstrauen entwickelt sich eine vorsichtige Nähe, die Jep mit Fragen nach Verantwortung und Mitgefühl konfrontiert.
Die Grenzen des eigenen Gewissens
Der Kurzfilm zeichnet das Porträt eines Mannes, der die Folgen seiner Entscheidungen nicht länger ignorieren kann. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Neutralität in Zeiten des Krieges überhaupt möglich ist.
Mit "King of War" bertragen die Regisseure Samuel N. Schwarz und Valentin Wanker zentrale Motive aus Grimmelshausens Roman "er abenteuerliche Simplicissimus"in eine zeitgenössische Kriegssituation.
Nach Motiven des Simplicissimus
In einem namenlosen Land erzählt der Kurzfilm von Menschlichkeit, Opportunismus und den moralischen Grauzonen bewaffneter Konflikte.
Mit:
Andreas Döhler
Noah Tinwa
Morgane Ferru
Karin Neuhäuser
Buch und Regie: Samuel N. Schwarz & Valentin Wanker
Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf