Film

Die Kinder der Villa Emma

Betty hatte ein schönes Leben mit ihrer Familie in Wien. Doch jetzt ist es 1941 und die Zeiten haben sich geändert - die Nationalsozialisten sind an der Macht.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland , Österreich 2016
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 27.04.2024
Ton
AD

Im Frühling des Jahres 1941 findet sich die 14-jährige Betty (Sophie Stockinger) in einer Gruppe jüdischer Mädchen und Burschen aus Österreich und Deutschland zwischen 10 und 18 Jahren wieder, die von einer jüdischen Hilfsorganisation vor den Nazis in Sicherheit gebracht werden sollen. 

Ältere Dame legt junger Frau besorgt die Hand auf die Schulter
Betty wird von ihrer Oma zum Zug gebracht (v.li.: Sophie Stockinger, Johanna Zeisler)
Quelle: ORF/Graf Film/Volker Gläser.

Zurück lässt sie ihre Familie, ihren Vater, ihre Großmutter sowie ihre beste Freundin Paula. Der Weg in die Freiheit führt die flüchtenden Kinder zuerst nach Zagreb, wo sie allerdings durch den Einmarsch der deutschen Wehrmacht im April 1941 nicht lange bleiben können.

Als einer der Gruppenbegleiter, Georg (August Zirner), bei einem Rettungsversuch erschossen wird, müssen Josko (Ludwig Trepte) und Helga (Nina Proll) alleine mit der Gruppe nach Slowenien in ein heruntergekommenes Jagdschloss flüchten.

Kindergruppe mit Gepäck nähern sich einem großen Gebäude
Villa Emma in Nonantola
Quelle: ORF/Graf Film/Volker Gläser.

Zwischen all den Entbehrlichkeiten des Krieges finden die Kinder nach und nach zueinander und erste Freundschaften entstehen. Die 17-jährige Tilla (Muriel Wimmer) aus Berlin ist für viele jüngere Kinder ein großer Halt, doch der Krieg holt sie auch hier wieder ein, als sie zwischen die Fronten von Partisanen und Wehrmacht geraten und führt sie weiter in die italienische Poebene, in das Dorf Nonantola, wo die jüdische Hilfsorganisation für die Gruppe eine leerstehende Villa gefunden hat.

Im Sommer 1942 erobern die Kinder nicht nur die Villa Emma, sondern bald auch Nonantola und die Herzen der Bewohner. 

Besorgt schauende junge Familie
Die Schweizer Grenzer lassen die Kinder ins Land
Quelle: ORF/Graf Film/Volker Gläser.

Eine zweite Gruppe, 40 jüdische Kinder und Jugendliche aus Kroatien, wird überraschend in der Villa Emma untergebracht – und inmitten der chaotischen Zustände entwickeln Betty und der 17jährige Salomon (Haris Begic) zärtliche Gefühle füreinander …

Doch wieder holt die Realität die Kinder ein, eine weitere Flucht in die Schweiz wird organisiert, doch Salomon ist an Tuberkulose erkrankt und muss zurückbleiben.

Es ist ein Abschied für immer.

Ausgezeichnet

Regisseur Nikolaus Leytner und Drehbuchautorin Agnes Pluch wurden 2017 für das auf einer wahren Begebenheit basierende historische Filmdrama "Die Kinder der Villa Emma" mit dem 49. Preis der Erwachsenenbildung geehrt.

Besetzung:

Mit Sophie Stockinger (Betty Liebling), Ludwig Trepte (Josko Indig), Nina Proll (Helga Herrnstadt), Muriel Wimmer (Tilla Nagler), Laurence Rupp (Marco Schoky), August Zirner (Georg Bories) u.a.

Drehbuch: Agnes Pluch
Regie: Nikolaus Leytner

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