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Film

Bis zum Ende der Welt

Die ehemalige Musikerin Maria Nikolai lebt in einem multikulturellen Stadtteil Hamburgs. Seit kurzem wohnt eine große Roma-Familie in ihrem Haus, der Maria mit großem Misstrauen begegnet. Die Leute sind ihr zu laut, zu wild und wirken auf sie zu rücksichtslos. Dann aber lernt Maria durch einen Zufall den 16-jährigen Roma Bero besser kennen. Sie erkennt sein großes Musiktalent und beschließt, ihm privaten Unterricht zu geben.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2014
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 10.05.2021

Durch den sympathischen Jungen scheint sich ihre Haltung gegenüber den Roma allmählich zu ändern. Schließlich meldet Maria Bero zum Vorspielen am Konservatorium an.

Beros älterer Bruder Rudko beobachtet die neue Freundschaft seines kleinen Bruders mit Eifersucht. Er selbst hat keine Perspektive und wird von den anderen Jugendlichen als "Zigeuner" ausgegrenzt. In seiner Verbitterung lässt Rudko sich eines Tages zu einem Plan überreden, mit dem er nicht nur die ahnungslose Maria in Gefahr bringt, sondern auch seinen eigenen Bruder verrät.

Mit einem hohen Maß an Realismus und viel Gespür für emotionale Zwischentöne behandelt der Film aktuelle Themen wie Rassismus, soziale Konflikte und Toleranz. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die erkennen muss, dass ihre Vorurteile vor allem aus Unwissen entstehen.

Zugleich blendet der Film existierende Probleme und Konfliktsituationen nicht aus. Die "Rom und Cinti Union Hamburg" stand dem Filmteam beratend zur Seite. In der Hauptrolle liefert Christiane Hörbiger einmal mehr eine vielschichtige Charakterdarstellung. Das Drehbuch stammt von Thorsten Näter, der für Hörbiger bereits die hochgelobten Filme "Wie ein Licht in der Nacht" und "Stiller Abschied" geschrieben hat.

Darsteller:

Maria Nikolai - Christiane Hörbiger
Bero Muharem - Samy Abdel Fattah
Susanne Howacht - Marie-Lou Sellem
Beros Großvater - Albert Kitz
Beros Vater - Merab Ninidze

Stab:

Drehbuch: Thorsten Näter
Regie: Matthias Tiefenbacher

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