Das Bild zeigt einen Mann, der eine Geige spielt. Er hat dunkles, leicht lockiges Haar und trägt einen grauen Anzug über einem blauen Pullover. Der Fokus liegt auf seinen Händen, die die Saiten der Geige greifen und den Bogen führen. Im Hintergrund sind orangefarbene Vorhänge zu sehen, die einen warmen Farbton ausstrahlen. Es sind auch weitere Musikinstrumente im Hintergrund sichtbar, jedoch unscharf. Der gesamte Kontext des Bildes scheint eine musikalische Darbietung oder eine Aufnahmesituation darzustellen.

Dokumentation

Meisterhandwerk: Der Klang von Wien

Wien ist weltberühmt für seine Musik, für seine Komponisten, Virtuosen und Dirigenten. Es gilt als die Welthauptstadt der Musik.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
06.06.2026
10:45 - 11:35 Uhr

Touristen aus aller Welt kommen her, um Musik zu genießen und zahlreiche Musikbegeisterte von nah und fern schicken ihre talentierten Kinder hierher um die Musik zu studieren.

Das Bild zeigt einen Arbeitsplatz in einer Werkstatt für den Instrumentenbau. Im Vordergrund wird eine Trompete gelötet. Eine Hand hält ein Lötgerät, das eine blaue Flamme ausstößt und die Metallteile miteinander verbindet. Auf einem groben, grauen Arbeitsplatz aus Stein liegen verschiedene Werkzeuge wie Hammer und Zangen sowie andere metallene Teile. Eine kleine Metallstange ist auf einem Steinblock fixiert, und ein Stück Metall (wahrscheinlich Lötmaterial) ist ebenfalls sichtbar. Der Raum wirkt gut beleuchtet und der Fokus liegt klar auf dem Lötvorgang.
Trompete löten.
Quelle: ALEXANDER SCHUKOFF FILM

Oft wird vergessen, beim Erlebnis von Musikgenuss, dass die Musikinstrumente selbst, ihre Beschaffenheit, die Eigenart, ihre Qualität - für den Klang von ebenso großer Bedeutung sind, wie die Komponisten oder die Musiker.

Weltbekannt sind Wiener Klavierbaukunst und dass Wiener Geigen einen Vergleich mit den Meisterwerken der Italiener standhalten. Wenig bekannt ist, dass für die Wiener Orchester einige Instrumente in einer besonderen Bauart erzeugt werden.

Welche genau sind das? Und wie unterscheiden sie sich von den international üblichen Instrumenten in Klangfarbe und Klangvielfalt?

Das Bild zeigt einen Geigenbauer, der konzentriert an einem Geigenkörper arbeitet. Er trägt eine Brille und hat eine Goldring an der linken Hand. Mit einem Werkzeug in der rechten Hand bearbeitet er die Holzoberfläche der Geige, die auf einem Holztisch liegt. Um den Geigenbauer herum sind Holzspäne zu sehen, die sich auf der Tischoberfläche verteilt haben. Im Hintergrund befindet sich ein Messgerät, das offenbar zur Überprüfung der Dimensionen des Instruments dient, sowie eine dunkle Struktur, möglicherweise eine Kamera oder ein weiteres Werkzeug. Das Licht im Raum ist weich und betont die Details der Arbeit und des Holzmaterials.
Geigenbau.
Quelle: ALEXANDER SCHUKOFF FILM

Den Wiener Orchestern spricht man nämlich einen besonderen Klang zu, der sich eindeutig von anderen unterscheidet. Alexander und Nadeschda Schukoff blicken den Wiener Instrumentenbauern über die Schultern, wie in ihren Werkstätten die handwerkliche Basis für den einzigartigen Klang der Wiener Orchester entsteht. In dieser Sendung werden Klänge der Wiener Instrumente den internationalen gegenübergestellt.

Ein besonderes Schmankerl: der berühmte Walzer aus dem Rosenkavalier als Solostück auf der Wiener Pauke. Geiger Julian Rachlin (Bild ganz oben) probiert beim Geigendoktor Marcel Richters eine wertvolle Geissenhof-Violine aus - denn es muss nicht immer Stradivari sein. Maestro Zubin Mehta erzählt von seinem Erlebnis, das erste Mal die Wiener Philharmoniker gehört zu haben. Clemens Hellsberg philosophiert über die Beziehung zwischen Geige und Musiker.

Paul Badura-Skoda führt auf einem klassischen Bösendorfer vor, wie der Wiener Walzer klingen soll. Musiker und Musikprofessoren erläutern die besondere Spieltechnik, die die Wiener Instrumente verlangen, und den typischen Musizierstil, der eng mit der Mentalität dieser Stadt verbunden ist.

Ein Spaziergang durch die Sammlung alter Musikinstrumente des Kunsthistorischen Museums Wien, ein Blick in die Labors der Musikuniversität, ein Ausflug in die traditionsreiche Klaviermanufaktur Bösendorfer, das Entstehen einer neuen Wiener Geige runden den filmisch-musikalischen Streifzug durch die Stadt der Musik ab. In eindrucksvoller Optik fallen in dieser Dokumentation die Späne des Stoffes, aus dem die Klänge sind.

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