Dokumentation
Traumorte - Hokkaidō
Tief verschneite Landschaften, raue Küsten und Treibeis prägen Hokkaidō im Winter. Japans nördlichste Hauptinsel zeigt dann ihre besonders wilde Seite.
- Produktionsland und -jahr:
-
Frankreich 2026
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 31.10.2028
Hokkaidō ist Japans nördlichste Hauptinsel und geprägt von Vulkanen, Caldera-Seen, heißen Quellen und weiten Naturlandschaften. Besonders im Winter zeigt sich die Insel von ihrer rauen Seite: Schnee, Eis und kalte Winde bestimmen dann große Teile der Landschaft. Nationalparks und Schutzgebiete bieten Lebensraum für Tiere wie Sikahirsche, Ezo-Rotfüchse und Mandschurenkraniche.
Hokkaidō zwischen Schnee, Treibeis und Vulkanen
Die Winter auf Hokkaidō sind kalt und schneereich. Kalte Luftmassen aus Sibirien nehmen über dem Japanischen Meer Feuchtigkeit auf und sorgen auf Teilen der Insel für große Schneemengen. Skigebiete, zugefrorene Seen und die winterliche Küste prägen diese Jahreszeit. Im Nordosten erreicht zudem Treibeis das Ochotskische Meer vor Hokkaidō.
Zu den besonders ursprünglichen Regionen gehört die Shiretoko-Halbinsel. Ihre schroffen Küsten, Wälder und Berge sind weitgehend von Natur geprägt - im Winter treffen hier verschneite Landschaften und das Meer unmittelbar aufeinander.
Ainu-Kultur und das Leben in Sapporo
Hokkaidō ist eng mit der Geschichte und Kultur der Ainu, der indigenen Bevölkerung Nordjapans, verbunden. Ihre Sprache, Traditionen und ihre spirituelle Beziehung zur Natur werden heute unter anderem im nationalen Ainu-Museum und -Park Upopoy in Shiraoi vermittelt.
Einen urbanen Kontrast bildet Sapporo, die Hauptstadt Hokkaidōs. Historische Wahrzeichen wie der Uhrenturm erinnern an die Entwicklung der Stadt seit dem 19. Jahrhundert. Gleichzeitig ist Sapporo für seine Wintersaison und seine regionale Küche bekannt. So verbindet Hokkaidō wilde Natur und extreme Winterlandschaften mit der Kultur und Geschichte des japanischen Nordens.