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Zugführer bei der Arbeit

Dokumentation

Fernweh: Zug um Zug 4/6

Erstausstrahlung 2007 / Im Zug durch Indien, Schottland, Japan, Bolivien

Produktionsland und -jahr:
Datum:

Mona Vetsch und die «Fernweh»-Reporter sind unterwegs auf den abenteuerlichsten, berühmtesten und schönsten Eisenbahnstrecken der Welt: Die SBB in Japan, ein Schweizer Indiana Jones erforscht einen Eisenbahnfriedhof, und der Eisenbahnfilmer Mathias Bundi geht auf seinen letzten Dreh.

In dieser Folge sind folgende Beiträge der «Fernweh»-Reporter zu sehen:

Die Pünktlichkeitssamurai

In keinem Land der Welt ist die Auslastung der Schienensysteme so hoch wie in Japan. In und um Tokio fahren die Pendlerzüge auf einem Perron im Einminutentakt. Enorme Disziplin bei Kundschaft und Bähnler-Belegschaft ist gefragt. Ein Lokführer darf sich in den Stosszeiten eine Verspätung von höchstens zehn Sekunden erlauben, sonst wird er zur Strafe zum Billettknipsen abkommandiert. Hier wird die Pünktlichkeit zur Obsession. Sollte man das «Glück» haben, dass ein Shinkansen mehr als drei Minuten Verspätung hat, so soll der Fahrpreis zurückerstattet werden. Verspätungen von mehr als 45 Sekunden gelten intern als «Verrat am Vertrauen von Fahrgästen». Jetzt sollen auch Schweizer Lokführer lernen, dass auf der Schiene jede Sekunde zählt. «Fernweh»-Reporter Beat Häner begleitet eine Delegation der Schweizerischen Bundesbahnen nach Tokio. Vor Ort wollen die Schweizer Bähnler das japanische Zeitmanagement studieren und von den Pünktlichkeitssamurai die hohe Kunst des Sekundenzählens lernen

Bundis letzte Reise

Der 90-jährige Mathias Bundi spielt jeden Abend mit seiner Lebenspartnerin das Kartenspiel «Rummy». Wer gewinnt, bezahlt 30 Franken in die Reisekasse, wer verliert einen Fünfliber mehr. Mit diesem Geld haben sich der pensionierte Bahnangestellte und seine Berthi Zugsreisen um die ganze Welt ermöglicht. Immer mit dabei: früher eine 16-mm-Kamera und heute eine digitale Videokamera. Den abenteuerlichsten Eisenbahnen von Costa Rica bis Togo ist das Paar hinterhergereist; nur einen Traum haben sie sich bis heute aufgespart: eine Reise mit dem luxuriösen Royal Scotsman. Karoline Wirth von «Fernweh» begleitet das rüstige Bähnlerpaar auf seine letzte grosse Reise – vom Emmental ins wilde Hochland Schottlands.

Reporter Fritz Muri über das langsame Ende der Andenzüge

Bis vor wenigen Jahren verfügte Bolivien über eines der dichtesten und spektakulärsten Eisenbahnnetze in den Anden. Die Bahn wurde benötigt, um die riesigen Vorkommen von Kupfer, Gold und anderen Metallen an die Küste zu transportieren. Diese Bahnstrecken führen vorbei an den grossen Salzseen, überquerten Pässe von 5000 Metern Höhe und glitten an Vulkanen und Geysiren vorüber. Seit der Privatisierung der Bahnen wurden viele dieser Bahnstrecken stillgelegt. Die Lokomotiven und Wagen rosten auf einem gigantischen Eisenbahnfriedhof in der Salzwüste beim Eisenbahnknotenpunkt von Uyuni vor sich hin.

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