Das Bild zeigt eine Panoramaansicht von Eisenstadt, der Landeshauptstadt des Burgenlandes in Österreich. Im Vordergrund sind ausgedehnte grüne Wiesen und Weinberge zu sehen, die in geschwungenen Reihen angeordnet sind.   Im Hintergrund ist die Stadt sichtbar, bestehend aus verschiedenen Gebäuden mit unterschiedlichen Architekturstilen. Viele der Häuser haben rote Dächer, einige sind mehrstöckig, und es gibt auch modernere Wohnhäuser. In zentraler Lage fällt ein großes, gelb gestrichenes Gebäude mit symmetrischen Fenstern auf, das vermutlich das Schloss Esterhazy darstellt.   Auf der rechten Seite des Bildes steht ein Kirchturm, der mit einem roten Dach versehen ist. Die Umgebung ist von grünen Hügeln und Bäumen gesäumt, was das Bild insgesamt harmonisch und malerisch wirken lässt. Der Himmel ist größtenteils klar, was auf einen sonnigen Tag hindeutet.   Die Bildunterschrift weist darauf hin, dass Eisenstadt als "die kleinste Großstadt der Welt" beworben wird und feiert 100 Jahre als Landeshauptstadt.

Dokumentation

Eisenstadt - Die kleinste Großstadt der Welt

Am 30. April 1925 wurde Eisenstadt zum Sitz der burgenländischen Landesregierung gekürt. Das junge österreichische Bundesland erhielt damit einen offiziellen Regierungssitz.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
25.07.2026
06:10 - 06:35 Uhr

Allerdings war die kleine Freistadt am Leithagebirge, Wohnsitz der Fürsten Esterhazy, Wirkungsstätte Joseph Haydns, gar nicht erste Wahl als Landeshauptstadt.

Das Bild zeigt die untere Hauptstraße in Eisenstadt, Österreich, zu einer historischen Zeit. Die Straße ist gepflastert und hat eine leicht abfallende Neigung. Auf beiden Seiten der Straße stehen historische Gebäude mit unterschiedlichen architektonischen Stilen.   Links befinden sich höher gebaute Gebäude, die aus hellem Stein und mit geschweiften Dachformen bestehen. Einige Fenster sind mit Holzläden versehen. Rechts erkennt man ebenfalls alte Häuser, die eine Mischung aus hellen und pastellfarbenen Fassaden haben. Geschäftssschilder sind sichtbar, darunter eines mit dem Wort "Luftpunkt".   Auf der Straße sind zwei Personen zu sehen, die aneinander vorbeigehen, sowie ein altes Automobil, das parkt. Der Himmel ist teilweise bewölkt mit einigen blauen Stellen. Der Gesamteindruck vermittelt eine ruhige, historische Atmosphäre, die an vergangene Zeiten erinnert.   Das Bild spielt auf die Bedeutung von Eisenstadt als kulturelles und politisches Zentrum des Burgenlandes an und erinnert an die 100-jährige Geschichte der Stadt als Landeshauptstadt.
Eisenstadts untere Hauptstraße damals.
Quelle: Landesstudio Burgenland

Ursprünglich vorgesehen war das zentral gelegene Sopron/Ödenburg, das aber nach einer - nicht ganz sauberen - Volksabstimmung 1921 bei Ungarn verblieb. Dem ländlich geprägten Burgenland ging damit die einzige größere Stadt verloren.

Die Suche nach einem geeigneten Ersatz für Ödenburg sollte Jahre dauern. Denn der Entscheidung des Landtags ging ein erbitterter Wettstreit mehrerer burgenländischer Dörfer voraus.

Das Bild zeigt eine historische Szene aus Eisenstadt, wahrscheinlich während einer Demonstration oder eines Festumzuges für den Status als Hauptstadt.   Im Vordergrund sind mehrere Männer und Kinder zu sehen, die barfuß und in traditionellen, eher einfachen Kleidern gekleidet sind. Die Kinder laufen fröhlich, während die Männer ernst blicken. Die Männer tragen Hüte, und einige halten Schilder in der Hand. Eines der Schilder trägt die Aufschrift "Eisenstadt muss Hauptstadt werden!"  Im Hintergrund ist eine Gruppe weiterer Menschen zu erkennen, die ebenfalls durch die Straße gehen. Die Umgebung zeigt typische, historische Gebäude mit Fenstern und Türen. Die Straße ist gepflastert, und die Luft scheint mild und klar zu sein. Bäume sind am Bildrand sichtbar, und das gesamte Szenario ist in lebhaften Farben gehalten, trotz der nostalgischen Ausstrahlung des historischen Kontexts.   Das Bild vermittelt ein Gefühl der Gemeinschaft und des Engagements für die Stadt Eisenstadt.
Archivaufnahme aus Eisenstadt.
Quelle: Landesstudio Burgenland

Auch Sauerbrunn, Mattersdorf und Pinkafeld wollten damals Hauptstadt werden. Dass es dann doch Eisenstadt wurde, ist nicht zuletzt einer geschickten "PR-Aktion" des damaligen Bürgermeisters zu verdanken.

Heute ist Eisenstadt mit gut 16.000 Einwohnern unbestritten politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Burgenlandes und wirbt damit "Die kleinste Großstadt der Welt" zu sein.

Ein Film von Inge Maria Limbach.

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