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Die geheimen Gärten von Lucca

Dokumentation

Die geheimen Gärten von Lucca

Die Toskana ist ein Sehnsuchtsort für Menschen aus aller Welt. Diese grandiose Kulturlandschaft mit ihren Juwelen der Architektur und der Gartengestaltung vermag es bis heute, die Sinne zu betören.

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Im Nordwesten, rund um Lucca, gibt es viele historische Villen, meist umrahmt von prachtvollen Gartenlandschaften. Die vornehmen Anwesen bezaubern mit zeitloser Eleganz und erlauben ein Eintauchen in die Historie der Gegend mit all ihren kulturellen Errungenschaften.

Villa Reale
Villa Reale
Quelle: ORF/Gernot Stadler

Die Toskana ist wohl eine der begehrtesten Landschaften für Menschen aus aller Welt. Diese grandiose Kulturlandschaft mit ihren Juwelen der Architektur und der Gartengestaltung vermag es bis heute, die Sinne zu betören. Während Florenz oder das Chianti Touristenmagnete sind, konnte sich die nordwestliche Region um Lucca viel von ihrer Ursprünglichkeit erhalten. Hier gibt es eine Vielzahl von historischen Villen, meist umrahmt von prachtvollen Gartenlandschaften. Die vornehmen Anwesen bezaubern mit zeitloser Eleganz und erlauben ein Eintauchen in die Historie der Gegend mit all ihren kulturellen Errungenschaften. Die Anwesen sind ein guter Ausgangspunkt für die Entdeckung von Landschaftsbildern, Plätzen und Gebäuden mit ihren Menschen, die diese Region zu einem Gesamtkunstwerk erheben.

Für ihre filmische Reise "Die geheimen Gärten von Lucca" zu den schönsten Landsitzen mit ihren jahrhundertealten Gartenanlagen im Umland von Lucca haben die beiden Filmemacher Björn Kölz und Gernot Stadler die Villen Torrigiani, Reale, Mansi oder Oliva ausgesucht. Inmitten üppiger und weitläufiger Gartenanlagen zeugen sie heute noch vom Reichtum und gesellschaftlichen Rang ihrer Erbauer. Besonderes Augenmerk gilt den sogenannten "giardini segreti", den geheimen Gärten, die mit ihren Wasserspielen und Grotten die Krönung barocker Gartenkultur darstellen.

Palazzo Pfanner Lucca
Palazzo Pfanner Lucca
Quelle: ORF/Gernot Stadler

In Lucca besuchen die Filmemacher nicht nur den Garten des Palazzo Pfanner, in dem einst auch Italiens erster Biergarten untergebracht war, sondern auch eine moderne Seidenweberei. Denn es war Seide, die die Luccheser Kaufleute und Villenbesitzer einst reich gemacht hat. Heute wird die Tradition der Seidenweberei in kleinen Manufakturen zu neuem Leben erweckt. Auch ein Besuch im Geburtshaus des berühmten Luccheser Komponisten Giacomo Puccini darf nicht fehlen. Immerhin war Puccini auch gern gesehener Gast in so mancher Villa im Umland von Lucca.

Weiter geht die filmische Reise in den kleinen Ort Pietrasanta, wo auch heute noch Bildhauer aus aller Welt ihre Werke aus dem weißen Marmor von Carrara schaffen - wie einst auch Michelangelo. Bereits von der Küste aus lassen sich die gigantischen Steinbrüche von Carrara in den apuanischen Alpen erkennen. Von hier stammt das Rohmaterial für die vielen Statuen, die auch die Gärten der Luccheser Villen schmücken.

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