Das Bild zeigt eine ruhige Gewässerlandschaft mit einem Auwald im Hintergrund. Die Wasseroberfläche spiegelt die Bäume und das Ufer wider. In der Mitte des Bildes sitzt eine Person in einem aufblasbaren Boot, das grün ist, und hält eine Kamera in der Hand. Die Person trägt eine grüne Jacke mit roten Akzenten und hat weißes Haar. Es gibt Pflanzen und Bäume, die die Uferzone begrenzen. Die Stimmung ist friedlich und die Natur scheint üppig und lebendig zu sein. Diese Umgebung ist Teil einer dokumentarischen Ergründung über den Lebensraum von Tieren und Pflanzen in der Region.

Dokumentation

Das Geheimnis der Au

Nahe der steirischen Grenzmur-Au liegt ein aufgelassener Schotterteich. Wo einst Bagger ihre Spuren zogen, soll nun ein Naturparadies entstehen.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
27.04.2026
20:15 - 21:05 Uhr

Der Film zeigt, wie viel Wissen und Geduld es braucht, will man der Natur Lebensraum zurückgeben, um wieder Platz zu bieten für Biber, Ufer- und Flussseeschwalben, für die größte Libelle Österreichs, die seltene Europäische Sumpfschildkröte oder den sagenumwobenen Heerwurm.

Das Bild zeigt eine Luftaufnahme einer Aulandschaft in der Grenzmur-Au. Im Vordergrund erstreckt sich ein ruhiges Gewässer, dessen Oberfläche eine grünliche Farbe hat. Um das Wasser herum liegen Schilf- und Pflanzenflächen, die in verschiedenen Grüntönen schimmern. Am Rand des Wassers ist ein sandiger Streifen sichtbar, der teilweise trocken ist.   Im Hintergrund sind hohe, dunkle Baumkronen zu erkennen, die sich im Wasser spiegeln, und die Schatten der Bäume fallen auf die Wasseroberfläche. Die gesamte Landschaft vermittelt den Eindruck von Ruhe und einem naturnahen Lebensraum, der durch Wasser und Vegetation geprägt ist.   Diese Aulandschaft bietet Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen und ist ein Beispiel für dynamische und sich ständig verändernde Naturräume.
Das Besondere der Auen ist das Nebeneinander von Wäldern und Wasserflächen.
Quelle: Posch TV Filmproduktion

Im steirischen Sicheldorf, nahe der slowenischen Grenze, liegt ein aufgelassenes Schotterabbaugebiet.

Wo einst Bagger Spuren zogen, wurde ein karger Schotterteich zurückgelassen.

Der Naturschutzbund Steiermark hat das weitläufige Industriegebiet nun erworben. Hier soll ein Naturparadies entstehen - ein Rückzugsort, ein Trittstein, ein vielfältiger Lebensraum.

Das Bild zeigt einen Seidenreiher, der am Ufer eines Teiches steht. Der Reiher hat ein elegantes, schneeweißes Gefieder und lange, dünne Beine, die im Wasser stehen. Der Vogel ist seitlich frontal abgebildet, wobei sein Kopf leicht zur Seite geneigt ist. Im Hintergrund sind hohe, braune Halme und Gräser zu sehen, die eine natürliche Uferlandschaft bilden. Die Wasseroberfläche spiegelt das Licht wider und trägt zur ruhigen Atmosphäre des Rahmens bei. Diese Umgebung deutet auf einen Lebensraum hin, der reich an biologischer Vielfalt ist, passend zur beschriebenen Auenlandschaft.
Seidenreiher am Sicheldorfer Teich. Er ist ein eher seltener Brutvogel in Mitteleuropa.
Quelle: Posch TV Filmproduktion

Schon heute ist der Teich ein Überwinterungsplatz für viele Vogelarten, doch die einstige Industriefläche soll um vieles artenreicher werden und Tieren der umliegenden Grenzmur-Au langfristig gesichert weiteren Lebensraum bieten.

In ihrer neuesten 3sat Fernsehdokumentation begleiten Naturfilm-Regisseurin Waltraud Paschinger und Kameramann Franz Posch zwei Jahre lang die Maßnahmen der Naturschützer*innen, Biolog*innen und Ornitholog*innen.

Das Bild zeigt eine Riesenquelljungfer, die größte Libelle Europas. Die Libelle ist in seitlicher Ansicht abgebildet und steht auf einem dünnen, braunen Zweig oder einer Pflanze. Ihre Flügel sind transparent und schimmern im Licht. Der Körper der Libelle ist schwarz und gelb gestreift, wobei die Streifen gut sichtbar sind. Im Hintergrund ist eine weich verschwommene, grüne Umgebung zu erkennen, die auf einen natürlichen Lebensraum hinweist.   Die Riesenquelljungfer hat eine Flügelspannweite von etwa 10 cm und wird oft in Auenlandschaften und feuchten Gebieten angetroffen. Das Bild spiegelt die Schönheit und Detailgenauigkeit dieser beeindruckenden Insekten wider.
Auch sie ist in der Grenzmur-Au beheimatet: Die Riesenquelljungfer. Mit einer Flügelspannweite von 10 cm ist sie die größte Libelle Europas.
Quelle: Posch TV Filmproduktion

Der Film zeigt neben eindrucksvollen Natur- und Tieraufnahmen, wie viel Wissen und Geduld es braucht, will man der Natur Lebensraum zurückgeben, um so wie hier wieder Platz zu machen für Biber, Ufer- und Flussseeschwalben, für die größte Libelle Österreichs, die Riesenquelljungfer, für die einst hier heimische Europäische Sumpfschildkröte oder den sagenumwobenen Heerwurm.

Erste Maßnahmen zeigen bereits Erfolg, für andere wird wohl noch Jahre Geduld vonnöten sein.

Das Bild zeigt eine idyllische Naturszene an einem Gewässer, umgeben von reichem Grün. In der Mitte des Bildes befindet sich ein mit Kies gefülltes Floß, auf dem eine Person steht und mit einem Paddel arbeitet. Neben ihr steht ein Kind, während eine weitere Person sitzt, möglicherweise beim Fischen oder Beobachten der Umgebung. Zu ihrer Linken ist ein kleines motorisiertes Boot zu sehen, in dem eine weitere Person sitzt.  Im Hintergrund erstreckt sich der ruhige See, der mit Algen- und Pflanzenresten bedeckt ist. Am Ufer wachsen Bäume, und die Vegetation ist üppig. Der Himmel ist blau mit einigen weißen Wolken, was auf einen sonnigen Tag hindeutet. Die gesamte Szene vermittelt einen Eindruck von Erholung und Naturverbundenheit.   Die Darstellung spiegelt die Bemühungen wider, den Auwald und seine Tierwelt wiederherzustellen, wie es im begleitenden Text beschrieben ist.
Ein mit Kies gefülltes Floß am See soll künftig Flussseeschwalben als Brutplatz dienen.
Quelle: Posch TV Filmproduktion

So wurde vom Naturschutzbund schon bald nach Übernahme des Gewässers eine Uferböschung abgegraben. Daraus ist ein Steilhang entstanden, wie er einst an Flussläufen mit natürlicher Dynamik Uferschwalben Brutplatz bot. Und tatsächlich: Rasch hat eine Kolonie von 50 bis 60 Uferschwalben den neuen Platz angenommen.

Das selbst gebaute, mit Kies gefüllte Floß hingegen, das nun auf dem Teich treibt, wird wohl erst in Jahren seine Bestimmung als Brutplatz finden. Aber vielleicht kommen sie zurück, die Fluss-Seeschwalben. Die kleinen möwenartigen Vögel gelten in der Steiermark seit 100 Jahren als ausgestorben. Ihnen fehlen die Schotterbänke auf den begradigten Flüssen.

Das Bild zeigt eine ruhige Wasseroberfläche, die von dem sanften Licht der aufgehenden Sonne beleuchtet wird. Im Hintergrund sind silouettenhafte, kahle Bäume zu sehen, die den Himmel umrahmen. Der Himmel selbst ist in sanften Farbtönen von Orange und Rosa gefärbt. In der Mitte des Bildes spiegelt sich der Sonnenstrahl im Wasser, was eine glitzernde Linie auf der Oberfläche erzeugt.  Im Vordergrund sind mehrere Schwäne zu erkennen, die im seichten Wasser schwimmen. Sie sind in verschiedenen Positionen angeordnet, einige neigen ihre Köpfe zum Wasser, als würden sie nach Nahrung suchen. Der gesamte Anblick vermittelt eine friedliche und natürliche Atmosphäre der Auenlandschaft, wie sie in der Beschreibung des Projekts zur Wiederbelebung von Auen in der Steiermark erwähnt wird.
Vom Naturschutzbund Steiermark wurden rund um den Sicheldorfer Teich bereits mehr als 200 Wald- und Wasserlandparzellen erworben.
Quelle: Posch TV Filmproduktion

Auch die Europäische Sumpfschildkröte könnte hier am Sicheldorfer Teich wieder heimisch werden.

Ein slowenisch-österreichisches Wissenschafter*innen -Team ist auf der Suche nach geeigneten Weibchen für ein Zuchtprogramm.

Mit etwas Glück gelingt die Vermehrung, und die Jungtiere könnten schon bald an den neuen, flachen Uferstellen ausgewildert und so in die steirische Aulandschaft zurückgebracht werden.

Auf dem Bild ist ein Biber zu sehen, der am Ufer eines Gewässers sitzt, umgeben von hohem grünen Gras. Das Tier hat ein wettergegerbtes, braunes Fell, das im Licht glänzt. Es schaut direkt in die Kamera, mit seinen kleinen, runden Ohren und einer breiten Schnauze. Im Hintergrund ist ein Teich sichtbar, dessen Wasseroberfläche sanfte Wellen zeigt. Das Bild vermittelt eine ruhige, natürliche Umgebung, die typisch für Auenlandschaften ist. Die Atmosphäre deutet auf einen Lebensraum hin, der reich an Pflanzen und Tieren ist.
Als würde er für die Dreharbeiten zur 3sat Dokumentation „Das Geheimnis der Au“ posieren: Biber am Sicheldorfer Teich nahe der Grenzmur-Au.
Quelle: Posch TV Filmproduktion

Noch aber ist die Renaturierung des Sicheldorfer Teiches nicht vollendet.

Es ist ein Projekt, der Versuch engagierter Menschen, verlorene Au-Lebensräume zurückzuholen, ein verwobenes Mosaik an Landschaftsformen anzubieten und sie der Natur zu überlassen.

Die Fernsehdokumentation "Das Geheimnis der Au" belegt mit eindrucksvollen Bildern die ersten Schritte und zeigt, was der nun vom Naturschutzbund geschützte Lebensraum der nahegelegenen Grenzmur-Au in Zukunft noch bringen könnte.

Eine Dokumentation von Waltraud Paschinger.

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