Das Bild zeigt eine Schreibmaschine, die auf einem Tisch platziert ist. Die Schreibmaschine ist in Grau gehalten und hat eine klassische Bauweise. Vor der Schreibmaschine befindet sich ein offenes Blatt Papier, das teilweise über die Walze hinausragt.   In dem Bild ist auch eine Hand zu sehen, die eine Zigarette hält. Die Hand gehört wahrscheinlich zu einer Person, die an der Schreibmaschine sitzt. Die Umgebung ist schwach beleuchtet, was eine nachdenkliche oder nostalgische Atmosphäre schafft. Gegenüber der Schreibmaschine ist ein blauer Aschenbecher sichtbar.   Im Hintergrund sind unscharfe Regale oder andere Möbelstücke zu erkennen, die möglicherweise mit Büchern oder Dokumenten gefüllt sind. Die gesamte Komposition des Bildes vermittelt den Eindruck eines historischen oder journalistischen Settings, das auf vergangene Zeiten hinweist.

Dokumentation

Zwischen Lüge und Wahrheit - Desinformation in Österreichs Geschichte

Ein Blick auf historische Beispiele von Desinformation in Österreich. Spätestens seit den Amtszeiten von US-Präsident Donald Trump ist die Bezeichnung "Fake News" den meisten Menschen ein Begriff.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
11.08.2026
22:25 - 23:15 Uhr
Verfügbar in
D / CH / A

Absichtlich gestreute Desinformation wurde schon lange vor Trump von Menschen in Machtpositionen zur Erreichung ihrer Ziele genutzt.

Das Bild zeigt mehrere historische Zeitungsseiten, die übereinander angeordnet sind. Die Zeitungen tragen verschiedene Titel, darunter "Wiener Zeitung" und "Die Presse". Die Seiten sind in unterschiedlichen Zuständen: einige wirken älter und vergilbt, während andere klarer und deutlicher sind.   Der größte Teil des Bildes wird von der "Wiener Zeitung" eingenommen, die oben gut lesbar ist und das Datum, den 14. Juni 1888, anzeigt. Auf der linken Seite befindet sich ein Wappen, das die Zeitung als offiziell kennzeichnet. Die Schrift ist in traditionellem Druckstil gehalten, mit dekorativen Elementen.   Im Hintergrund sind weitere Zeitungsartikel sichtbar, deren Inhalte schwer lesbar sind, aber ebenfalls in deutscher Sprache verfasst sind. Der Gesamteindruck vermittelt eine historische Atmosphäre, die das Thema der Desinformation und der Manipulation in der Geschichte widerspiegelt.
Die Wiener Zeitung - gegründet 1703
Quelle: Familie Rockt Media

Ein Blick in das vergangene Jahrhundert zeigt, dass es zahlreiche gezielte Versuche gab, die Bevölkerung zu täuschen. Um die Jahrhundertwende erwiesen sich schon die Berater des Kaiserhauses kreativ im Umgang mit der Verschleierung des Selbstmordes von Kronprinz Rudolf und dessen Mord an seiner Geliebten Mary Vetsera - es war eine der größten Desinformationskampagnen der österreichischen Geschichte.

Als 1933 Dollfuß das Parlament ausschaltete und die Pressefreiheit einschränkte, sahen sich die österreichischen Nationalsozialisten ihrer Möglichkeit beraubt durch Neuwahlen an die Macht zu kommen.

Im Zuge eines Putschversuchs wurde der Radiosender Ravag gestürmt und die Presse damit abermals zur Zielscheibe. Auch in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg gab es unterschiedliche Möglichkeiten die Presse für "fremde Mächte" zu benutzen. Um eine Zeitung herauszubringen, mussten die Besatzungsmächte um Erlaubnis gefragt werden, Papier gab es ohne Zustimmung der Alliierten keines und die Journalistenszene wurde nach emporstrebenden kooperationswilligen Personen ausgesiebt.

Anhand von historischen Ereignissen und eindrücklichen Fällen analysiert diese Dokumentation "Zwischen Lüge und Wahrheit" die grundlegenden Mechanismen der Meinungsmanipulation und zeigt, dass Desinformation ein schon lange bestehendes Phänomen ist.

Eine Dokumentation von Patrice Fuchs

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