Dokumentation
Die Großkatzen der Masai Mara: Kinderstube
Hyänen, Schakale und Servale sind erfolgreiche Jäger der Masai Mara. Doch Nahrung ist hart umkämpft - und selbst Geparde können ihre Beute an stärkere Konkurrenten verlieren.
- Produktionsland und -jahr:
-
- Datum:
- Verfügbar
- weltweit
- Verfügbar bis:
- bis 30.04.2027
Nicht nur die großen Raubkatzen prägen das Leben in der Masai Mara. Auch Hyänen, Schakale und Servale sind erfolgreiche Jäger der ostafrikanischen Savanne. Dabei konkurrieren die verschiedenen Raubtiere um Nahrung - und eine erfolgreiche Jagd bedeutet noch lange nicht, dass die Beute anschließend beim Jäger bleibt.
Hyänen - Jäger und Nahrungskonkurrenten
Hyänen gelten häufig vor allem als Aasfresser, sind jedoch selbst erfolgreiche Jäger. Tüpfelhyänen leben in komplexen sozialen Gruppen und können sowohl allein als auch gemeinsam auf die Jagd gehen. Gleichzeitig nutzen sie Gelegenheiten, anderen Raubtieren deren Beute streitig zu machen.
Besonders Geparde können dabei im Nachteil sein. Haben sie Beute gemacht, müssen sie schnell fressen, denn stärkere Nahrungskonkurrenten wie Hyänen oder Löwen können sie von ihrem Riss vertreiben.
Schakale - anpassungsfähige Jäger
Auch Schakale nutzen unterschiedliche Nahrungsquellen. Sie erbeuten unter anderem kleine Säugetiere, Vögel und andere kleinere Tiere, fressen aber auch Aas und nutzen die Reste größerer Raubtiere.
Ihre Anpassungsfähigkeit ermöglicht es ihnen, neben deutlich größeren Jägern in der Savanne zu bestehen. Gleichzeitig müssen sie aufmerksam bleiben, denn die Konkurrenz um Nahrung ist groß.
Servale - auf der Jagd nach kleiner Beute
Servale unterscheiden sich mit ihren langen Beinen und großen Ohren deutlich von vielen anderen Katzenarten der Savanne. Sie sind auf kleinere Beutetiere spezialisiert und jagen vor allem Nagetiere, aber auch Vögel und andere kleine Tiere.
Mit ihrem ausgezeichneten Gehör können sie Beute im hohen Gras aufspüren. Haben sie ein Tier lokalisiert, können sie mit einem hohen Sprung zuschlagen.
Konkurrenz in der Savanne
Jagen, Beute verteidigen oder die Gelegenheit nutzen, einem anderen Räuber Nahrung abzunehmen: In der Masai Mara treffen unterschiedliche Strategien aufeinander.
Auch Geparde sind Teil dieses Konkurrenzkampfs. Als schnellste Landtiere erreichen sie auf kurzen Strecken enorme Geschwindigkeiten. Ihre Jagd im Sprint kostet viel Energie. Haben sie Beute gemacht, müssen sie sich gegen stärkere Nahrungskonkurrenten behaupten.
Die Dokumentation beobachtet unterschiedliche Jäger der Masai Mara und zeigt, wie sie Beute finden und sich in der Konkurrenz um Nahrung behaupten.