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Wissen

Selbstverliebt, machthungrig, kaltherzig: Unsere dunklen Seiten

Personen mit ausgeprägt dunklen Charaktereigenschaften haben oft eine besondere Anziehungkraft. Sie können ihre Empathie bewusst an- und ausschalten und so andere für ihre Interessen manipulieren. Doch wie geht man mit ihnen um?

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 30.09.2026

Die Wissenschaft untersucht, wie sich dunkle Persönlichkeitszüge wie Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie entwickeln und auswirken. Laut der Studie des Psychologen Marcus Heidbrink ist Narzissmus in Führungsetagen weiter verbreitet als in der Gesamtbevölkerung. Welche Folgen das nach sich ziehen kann, weiß der Leadership-Coach Axel Nauert: "Dark Leader können ihre Mitarbeiter*innen derart terrorisieren, dass sie psychosomatische Krankheiten entwickeln, Depressionen bekommen und sogar an Suizid denken."

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Ihr Darkfactor - Selbsttest

Der Dark Factor der Persönlichkeit (D) beschreibt die Gemeinsamkeiten aller dunklen Persönlichkeitseigenschaften und damit ihren gemeinsamen Kern.

Narzisstische Partner

Gerade Menschen mit hohen Anteilen an Selbstverliebtheit und Machthunger haben aber oft eine charismatische, anziehende Persönlichkeit – wenn sie jemanden von sich überzeugen wollen. Haben sie das Objekt ihrer Begierde erstmal um den Finger gewickelt, beginnt oft ein langer Leidensweg. "Mein narzisstischer Partner hat sich meiner Karrierechance in den Weg gestellt, mich von meinen Freunden isoliert und mir schließlich erfolgreich eingeredet, ich sei nichts wert", erzählt Monika Celik.

"Erfolgreiche Psychopathin"

Die Amerikanerin M. E. Thomas wurde von einer Kommilitonin darauf angesprochen, ob sie Psychopathin sei. Mehrere Tests bei einem Psychiater bestätigten die Vermutung. Sie ist eine "erfolgreiche Psychopathin" und schafft es, innerhalb der gesellschaftlichen Normen und Moralvorstellungen zu leben. "Aber warum Menschen auf Beerdigungen weinen, verstehe ich bis heute nicht", sagt sie.

Gesundes Maß an Selbstverliebtheit

Der belgische Forscher Christian Keysers hat allerdings in einer Studie gezeigt: Menschen mit psychopathischen Zügen können durchaus die Gefühle anderer wahrnehmen – wenn sie es wollen. Zu erkennen, ob es im eigenen Umfeld Personen mit solch negativen Charaktereigenschaften gibt, ist notwendig dafür, sich ihrem Bann zu entziehen. Andererseits ist ein gesundes Maß an Selbstverliebtheit, Machtstreben oder Gefühlskälte wichtig, um in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren oder Höchstleistungen in vielen Bereichen zu erbringen.

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scobel – Macht und Manipulation

Merkel, Putin, Erdoğan - Herrscher unserer Zeit. Sie eint ihr Wille zur Macht - und doch spiegeln diese Potentaten den unterschiedlichen Umgang mit der "Droge Macht".

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