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Wissen

Was ist eigentlich Logik?

Was fällt ihnen zu Logik ein? „Mr. Spock“, Gehirnjogging, Frauenlogik und Männerlogik... Wir sagen“ klingt logisch.“ Wenn etwas vernünftig klingt. Und „hä? Das ist doch total unlogisch!“, wenn wir etwas nicht verstehen. Aber Logik ist mehr. Viel mehr.

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Nämlich einer der Stützpfeiler der Philosophie. Aber auch der Mathematik, Physik und Computertechnik. Ursprünglich bedeutete Logik: „Die denkende Kunst“! Logik versteht sich als Kunst der Schlussfolgerung. Sie steht im Dienste der Wahrheitsfindung und funktioniert nach dem Ausschlussverfahren. Als Begründer der Logik gilt - mal wieder – unser alter Freund und Alleskönner Aristoteles. Er entwickelte ein System nachdem aus zwei Aussagen auf eine dritte geschlossen wurde, die Syllogistik.


Kleines Beispiel für Anfänger: Alle Menschen sind sterblich. Alle Griechen sind menschlich. Also: Alle Griechen sind sterblich! Keine Angst, es wird noch komplizierter! Denn diese Gleichung funktioniert nicht immer! In England gibt es keine Tollwut. In England gibt es Gibt es auch keine Störche. Also: Störche übertragen Tollwut?!? Blödsinn! Das Bedeutet, dass der Wahrheitswert einer zusammengesetzten Aussage durch die Wahrheitswerte ihrer Teilaussagen aber auch durch die Art, wie diese zusammengesetzt werden, bestimmt wird. Kapiert? Man nennt dies das „Prinzip der Zweiwertigkeit“. Die Logik versucht zu Ergebnissen zu kommen, in dem sie die Fragestellung in Einzelteile zerlegt, die sich mit „wahr“ oder „falsch“ beantworten lassen. Und daraus dann die Lösung bildet.


Genauso arbeitet ein Computer, nur das dort „wahr“ „1“ und „falsch“ „0“ bedeutet. Aber auch das ist ziemlich einfach gedacht. In der 50er Jahren glaubte man noch, mit nur einem Computer, das Wetter für alle Zeit voraussagen zu können. Pustekuchen! Denn leider hatte man da die ganzen Unbekannten vergessen. Nicht immer sind alle Zutaten für eine Logische Gleichung bekannt. Was tun, wenn es also nicht nur „wahr“ und „falsch“ sondern auch „unbekannt“ oder „wahrscheinlich“ gibt? Dafür gibt es die „mehrwertige Logik“. Sie bezieht nicht nur eindeutige, sondern auch „schwammige“ Werte mit ein. Aber wird dadurch umso komplizierter.


Ein einfaches Beispiel ist das Trinkgeld geben. Früher sagte man einmal: Trinkgeld sind immer 10 Prozent. Aber wenn ich nur eine Cola getrunken habe? Dann gebe ich wohl kaum 20 Cent Trinkgeld. Entweder man rundet auf oder gibt nix. Aber nach welchen Kriterien? War das Glas sauber? War das Getränk kalt? Wurde ich schnell bedient? Bin ich gerade knapp bei Kasse oder habe ich im Lotto gewonnen? Und was mache ich, wenn die Bedienung zwar langsam und faul, aber hübsch war? Man bekommt immer mehr Werte, die man mit einbeziehen müsste.... Vielleicht sollte man sich ab und zu auf sein Bauchgefühl verlassen!


Die Logik hat also auch ihre Grenzen. Sie kann uns weder sagen, welche Zahlen wir im Lotto ankreuzen sollen, noch welcher Partner zu uns passt oder wie das Wetter wird. Oder wie Max Goldt sagte: „Wer wissen will, wie das Wetter ist, möge aus dem Fenster sehen. Wer wissen will, wie morgen das Wetter ist, möge morgen aus dem Fenster sehen.“ Logisch!

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