Dokumentation
Montmartre - die Seele von Paris
Künstler, Kabaretts und ein Hauch Verruchtheit: Montmartre hat Paris geprägt wie kaum ein anderes Viertel. Zwischen Pigalle und Sacré-Cœur lebt seine besondere Geschichte bis heute.
- Produktionsland und -jahr:
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- Datum:
- Verfügbar
- weltweit
- Verfügbar bis:
- bis 27.07.2027
Montmartre gehört zu den bekanntesten Vierteln von Paris. Auf dem Hügel im Norden der Stadt treffen enge Gassen und kleine Plätze auf eine lange Geschichte als Künstler- und Vergnügungsviertel. Besonders im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde Montmartre zum Treffpunkt von Künstlern, Schriftstellern und Menschen aus der Pariser Unterhaltungsszene.
Künstler, Cafés und Pariser Nachtleben
Maler wie Vincent van Gogh, Pablo Picasso und Henri de Toulouse-Lautrec lebten oder arbeiteten zeitweise in Montmartre. Ateliers, Cafés, Tanzlokale und Kabaretts prägten das Viertel. Toulouse-Lautrec hielt das Nachtleben in zahlreichen Bildern und Plakaten fest und entwarf 1891 auch das erste Werbeplakat für das Moulin Rouge.
Am Fuß des Montmartre liegt Pigalle, das lange für seine Bars, Nachtclubs und Vergnügungslokale bekannt war. Auch kleinere Bühnen gehörten zu dieser Welt. Dazu zählte das von Michou gegründete Kabarett, das mit seinen Travestie-Shows über Jahrzehnte zu einer festen Adresse des Pariser Nachtlebens wurde.
Das Moulin Rouge und die Tradition des Cancan
Nur wenige Straßen entfernt steht eines der berühmtesten Symbole des Pariser Nachtlebens: das Moulin Rouge. Das Cabaret wurde 1889 am Boulevard de Clichy eröffnet und machte den French Cancan zu einem seiner Markenzeichen. Auch der Maler Toulouse-Lautrec trug mit seinen Darstellungen von Tänzerinnen und Gästen entscheidend zum Mythos des Hauses bei.
Hinter den Kulissen des Moulin Rouge
Was auf der Bühne leicht und spektakulär wirken soll, erfordert hinter den Kulissen aufwendige Handarbeit. Kostüme werden in spezialisierten Ateliers gefertigt und mit Federn, Perlen, Pailletten und Strass verziert. Die Maison Février fertigt seit Jahrzehnten den Federschmuck, während die Maison Clairvoy maßgeschneiderte Schuhe für die Künstlerinnen und Künstler herstell