Film
Maximilian Brückner ist „Ein Münchner im Himmel“
Ein Dienstmann fällt tot um und landet als grantelnder Bayer im Himmel, wo er Petrus und den Engeln dermaßen auf die Nerven geht, dass er als Briefbote wieder auf die Erde geschickt wird und im Münchner Hofbräuhaus versackt.
- Produktionsland und -jahr:
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- Datum:
- Verfügbar
- weltweit
- Verfügbar bis:
- bis 02.08.2026
Aus Ludwig Thomas berühmter Kurzgeschichte von 1911 hat Regisseur David Dietl den Spielfilm „Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang“ gemacht und ihn in die heutige Zeit verfrachtet. Im Mittelpunkt steht Stenz und Schlitzohr Wiggerl (Maximilian Brückner), der – obwohl im Koma liegend – als Geist durch die Stadt wandelt und das zerrüttete Verhältnis zu seiner Tochter geraderücken will. Die Komödie ist prominent besetzt und hat auch eine ernste Note. Ob der Umbau des legendären Originals gelungen ist? kinokino stellt den Film vor – und traf Regisseur David Dietl und Hauptdarsteller Maximilian Brückner dort, wo der Film gedreht wurde: mitten in München, direkt an der Isar.
Russell Crowe als Hermann Göring – historisches Psycho-Duell in „Nürnberg“
Das Kriegsende 1945: Die führenden Köpfe des NS-Regimes werden inhaftiert, einer von ihnen ist Hermann Göring (Russell Crowe). Die alliierten Siegermächte stellen den Weggefährten Adolf Hitlers und andere nationalsozialistische Kriegsverbrecher in Nürnberg vor Gericht. Der US-Psychiater Douglas M. Kelley (Rami Malek) soll die Häftlinge begutachten. Aber zwischen Kelley und Göring entsteht während des Prozesses und im Gefängnis eine ambivalente Beziehung. „Nürnberg” zeigt das wegweisende Kriegsverbrechertribunal aus einer besonderen Perspektive, konzentriert sich auf die „verführerische” und manipulative Kraft Görings. Wie schlägt sich das Drama im Vergleich zu anderen Filmprojekten über die Nürnberger Prozesse? Eine kinokino-Filmkritik, in der auch die Hauptdarsteller Russell Crowe und Rami Malek sowie Regisseur James Vanderbilt zu Wort kommen.
Blick in Irans Terrorgefängnis – das düstere Drama „Roya“
Die iranische Lehrerin Roya ist im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis inhaftiert, erlebt Folter und Psychoterror. Bald wird sie vor die Entscheidung gestellt, ein im Fernsehen übertragenes Geständnis abzulegen – oder weiterhin in ihrer nur drei Quadratmeter großen Zelle zu verharren. „Roya“- ein Psychothriller, in dem bald Vergangenheit, innere Bilder und Realität ineinander übergehen. Und der um die Frage kreist, wie Folter und Isolation allmählich Identität und Wahrnehmung verändern. Der von mehreren ARD-Sendern koproduzierte „Roya” wurde ohne offizielle Genehmigung unter anderem auch im Iran gedreht. Ein teils autobiografischer Film, denn Regisseurin und Bürgerrechtlerin Mahnaz Mohammadi war selbst im Evin-Gefängnis inhaftiert. kinokino traf sie zum Interview und sprach mit ihr über Gewalt, den Zynismus der Folterer und den Druck von Freunden und Verwandten, unter dem viele Haftentlassene auch später in Freiheit noch zerbrechen.
Außerdem in kinokino:
Was passiert, wenn der Ex-Mann plötzlich wieder vor der Tür steht und sich nicht mehr an die Scheidung erinnern kann? „Der verlorene Mann“, ein Film, der das große Drama der Demenz mit leisem Humor begleitet, prominent besetzt mit „Tatort“-Kommissar Harald Krassnitzer, Dagmar Manzel und August Zirner. Sowie eine Vorschau auf das 41. DOK.fest München, das in dieser Woche startet und Jahr für Jahr mit seinem engagierten Programm auch ein Spiegel aktueller politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen ist.
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