Film

Das Beste vom 43. Filmfest München 2026

"kinokino extra" von Deutschlands größtem Sommerfestival – dem 43. Filmfest München 2026. Moderatorin Christina Wolf präsentiert die Höhepunkte des Festivals – mit großen Premieren, internationalen Stars, spannenden Entdeckungen und exklusiven Interviews.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 05.10.2026

Freundschaft kennt kein Alter – „Lieblingsmenschen“

Ein 31-jähriger homosexueller Geflüchteter aus dem Iran und eine 101-jährige Berlinerin – was beide verbindet, ist zunächst nur eine Wohnung. Doch aus einer pragmatischen Wohngemeinschaft wächst eine außergewöhnliche Freundschaft, die beiden neuen Halt gibt. Mit „Lieblingsmenschen“ erzählt der Film eine wahre Geschichte, berührend und mit leisem Humor. kinokino stellt den Film vor und plaudert mit der vielfach ausgezeichneten Schauspielerin Katharina Thalbach und ihrem Spielpartner Bardo Böhlefeld über Freudentränen und die Macht des Optimismus.

„23 000 Leben“ – Seenotretter-Drama mit Starensemble

Eine Gruppe junger Menschen will das Sterben im Mittelmeer nicht länger hinnehmen und gründet kurzerhand eine zivile Seenotrettungsmission, „Jugend rettet“. Aus Idealismus wird ein Einsatz, der die Beteiligten an ihre Grenzen führt und grundlegende Fragen nach Recht, Moral und Menschlichkeit aufwirft. Markus Gollers Netflix-Produktion „23 000 Leben“ feiert in München Weltpremiere und blickt zehn Jahre später auf ein Kapitel der jüngeren europäischen Geschichte zurück, das bis heute nichts von seiner Brisanz verloren hat. kinokino spricht mit den Seenotrettern Sascha Girke und Benedikt Funke, die das Filmteam während der Dreharbeiten unterstützt haben.

Großmeister des queeren Kinos – Regie-Ikonen Almodóvar und Sachs

Zwei der bedeutendsten Autorenfilmer der Gegenwart präsentieren beim Filmfest ihre neuesten Arbeiten. Oscarpreisträger Pedro Almodóvar spielt in „Bitteres Fest“ raffiniert mit den Grenzen zwischen Leben und Kunst, während US-Indie-Regisseur Ira Sachs in „The Man I Love“ von einem Künstler erzählt, der in den 1980er-Jahren in New York mit Krankheit, Vergänglichkeit und dem nahenden Tod ringt. kinokino spricht mit beiden Regie-Großmeistern über ihre Filme und den Stand des queeren Kinos.

„Was haben wir gelacht“ – Frauen und Humor im Fernsehen

Maren Kroymann, Bettina Böttinger, Hella von Sinnen, Esther Schweins und Gaby Köster blicken zurück auf eine Zeit, in der Komikerinnen sich ihren Platz in einer von Männern dominierten Unterhaltungsbranche erkämpfen mussten. Die Dokumentation „Was haben wir gelacht“ verbindet persönliche Erinnerungen mit einem Blick auf das Frauenbild der Fernsehunterhaltung. In kinokino erzählen Maren Kroymann und Bettina Böttinger von ihren ganz persönlichen Erfahrungen.

Musik zwischen Bühne und Krieg – „Noga“

Die israelische Musikerin Noga Erez steht kurz vor ihrem internationalen Durchbruch, als der 7. Oktober und der Krieg in Gaza ihr Leben und ihre Karriere verändern. Der Dokumentarfilm „Noga“ begleitet die Künstlerin zwischen Studio, Bühne und politischer Realität. kinokino spricht mit Noga Erez sowie den Regisseuren Jono und Benji Bergmann über Musik in Zeiten gesellschaftlicher Krisen.

Außerdem in kinokino: Die Gewinnerinnen und Gewinner des Förderpreises Neues Deutsches Kino, ein Blick auf das historische Biopic „Bruno – Der junge Kreisky“ sowie das Drama „Transit Times“, das die deutschen Produzenten noch während des Festivals selbst in die Kinos bringen.

  • Moderation - Christina Wolf

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