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Mai 2018
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Mittwoch, 9. Mai
Programmwoche 19/2018
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5:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 09. Mai

Schloss Schönbrunn: Das neue Imperium

Großunternehmen Weltkulturerbe

Film von Eva Klimek

Ganzen Text anzeigenDerzeit gibt es 961 Denkmäler in 157 Ländern, die das UNESCO-Prädikat tragen, ein "Weltkulturerbe" zu sein. Nur zwei Stätten davon finanzieren sich ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand.

Dies sind der "Tower of London" und das Wiener Schloss Schönbrunn. Der ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenDerzeit gibt es 961 Denkmäler in 157 Ländern, die das UNESCO-Prädikat tragen, ein "Weltkulturerbe" zu sein. Nur zwei Stätten davon finanzieren sich ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand.

Dies sind der "Tower of London" und das Wiener Schloss Schönbrunn. Der barocke Sommersitz von Kaiserin Maria Theresia wurde vor 20 Jahren einer privaten Kultur- und Betriebsgesellschaft übertragen.

162 Millionen Euro wurden inzwischen dank Mehreinnahmen und höherer Besucherzahlen in Restaurierungen investiert. 1992 besuchten 1,2 Millionen Menschen Schönbrunn, 2012 waren es knapp 2,7 Millionen. Aus einem abgewirtschafteten Areal wurde ein Vorzeigeobjekt: 6,7 Kilometer der Fassaden sind restauriert, die Brunnen sprudeln wieder. Auch gibt es jetzt Schauräume in der Hofburg: ein Sisi-Museum, das Hofmobiliendepot mit historischen Möbeln und seit Herbst 2012 den Schlosshof, "Jagdsitz" von Prinz Eugen, später Witwenrefugium von Maria Theresia.


(ORF/3sat)


6:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Meran - Glamour, Gletscher und Geheimtipps

Film von Barbara Lueg

Ganzen Text anzeigen"Die Perle Südtirols" wird Meran genannt; mediterranes Lebensgefühl vereint sich mit der Tradition als Nobel-Kurort. Kaiserin Sisi machte Meran einst durch ihre Aufenthalte berühmt.

Heute blüht die Stadt zwischen Gletschern und Palmen schöner denn je. Über Bozen ...

Text zuklappen"Die Perle Südtirols" wird Meran genannt; mediterranes Lebensgefühl vereint sich mit der Tradition als Nobel-Kurort. Kaiserin Sisi machte Meran einst durch ihre Aufenthalte berühmt.

Heute blüht die Stadt zwischen Gletschern und Palmen schöner denn je. Über Bozen klärt sich der Himmel auf, in Meran ist man endgültig im Süden angekommen. Mit 300 Sonnentagen und Südtiroler Lebensgefühl verwöhnt die Stadt ihre Bewohner und Gäste.

Franz Graf Pfeil etwa, Winzer aus Passion, verbindet auf seinem alten Gut Wein und Kunst. Die Geschwister Aukenthaler kamen nach internationalen Ausbildungen zurück nach Meran und betreiben den angesagtesten Club der Stadt. Auch Bäuerin Traudl Schwienbacher fühlt sich mit der Region tief verbunden, hat aus alten Traditionen gelernt und mixt aus wilden Pflanzen heiß begehrte Heil- und Kräutermischungen.

Alle Südtiroler, so sagt man, leiden unter derselben Krankheit: Heimweh. Und so kehrte auch Siegfried de Rachewiltz, Enkel des Schriftstellers Ezra Pound, nach Promotion in Harvard und Professuren in aller Welt nach Meran zurück. Auf seiner Burg oberhalb der Stadt züchtet er neben Ziegen Wollschweine, aus denen auch der berühmte Südtiroler Speck gemacht wird.

Einer aber hat Meran stets die Treue gehalten: Harry Reich, Freigeist, Künstler und in der Stadt bekannt wie ein bunter Hund. Er würde sein Meran zwischen Alt und Neu in dieser wunderbaren Alpenkulisse wohl niemals verlassen.


6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenWahl in Armenien
Neuer Regierungschef Nikol Paschinjan

Gast: Natia Mikeladse-Bachsoliani
Leiterin des Goethe-Zentrums Eriwan
über Armenien und die Wahl

Es Cannes losgehen
Filmfestival an der Cote d’Azur 2018

Gast: Filmredakteur ...

Text zuklappenWahl in Armenien
Neuer Regierungschef Nikol Paschinjan

Gast: Natia Mikeladse-Bachsoliani
Leiterin des Goethe-Zentrums Eriwan
über Armenien und die Wahl

Es Cannes losgehen
Filmfestival an der Cote d’Azur 2018

Gast: Filmredakteur Peter Paul Huth
Auf dem roten Teppich in Cannes

Mount Everest
Vor 40 Jahren Erstbesteigung ohne Sauerstoff

Film von Alice Agneskircher
"Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?"

Sting und Shaggy
Über die Liebe zum Reggae und die Welt in der Krise


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenPhosphat auf dem Prüfstand
Behörde für Lebensmittelsicherheit überprüft aktuell die Aufnahmemenge

Kernkraft auf Mond und Mars
NASA hat Mini-Reaktor für Langzeit-Missionen getestet

Sex im Riff
Die meisten Riffbewohner sind auf bestimmte ...

Text zuklappenPhosphat auf dem Prüfstand
Behörde für Lebensmittelsicherheit überprüft aktuell die Aufnahmemenge

Kernkraft auf Mond und Mars
NASA hat Mini-Reaktor für Langzeit-Missionen getestet

Sex im Riff
Die meisten Riffbewohner sind auf bestimmte Paarungszeiten festgelegt

Optimal löschen
Brandexperten untersuchen auch nötige Wassermenge und Strahlwinkel

#Alkohol
Gut gegen zu viel Schärfe im Essen und Taufliegen


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenWahl in Armenien
Neuer Regierungschef Nikol Paschinjan

Gast: Natia Mikeladse-Bachsoliani
Leiterin des Goethe-Zentrums Eriwan
über Armenien und die Wahl

Es Cannes losgehen
Filmfestival an der Cote d’Azur 2018

Gast: Filmredakteur ...

Text zuklappenWahl in Armenien
Neuer Regierungschef Nikol Paschinjan

Gast: Natia Mikeladse-Bachsoliani
Leiterin des Goethe-Zentrums Eriwan
über Armenien und die Wahl

Es Cannes losgehen
Filmfestival an der Cote d’Azur 2018

Gast: Filmredakteur Peter Paul Huth
Auf dem roten Teppich in Cannes

Mount Everest
Vor 40 Jahren Erstbesteigung ohne Sauerstoff

Film von Alice Agneskircher
"Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?"

Sting und Shaggy
Über die Liebe zum Reggae und die Welt in der Krise


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Ganzen Text anzeigenPhosphat auf dem Prüfstand
Behörde für Lebensmittelsicherheit überprüft aktuell die Aufnahmemenge

Kernkraft auf Mond und Mars
NASA hat Mini-Reaktor für Langzeit-Missionen getestet

Sex im Riff
Die meisten Riffbewohner sind auf bestimmte ...

Text zuklappenPhosphat auf dem Prüfstand
Behörde für Lebensmittelsicherheit überprüft aktuell die Aufnahmemenge

Kernkraft auf Mond und Mars
NASA hat Mini-Reaktor für Langzeit-Missionen getestet

Sex im Riff
Die meisten Riffbewohner sind auf bestimmte Paarungszeiten festgelegt

Optimal löschen
Brandexperten untersuchen auch nötige Wassermenge und Strahlwinkel

#Alkohol
Gut gegen zu viel Schärfe im Essen und Taufliegen


10:14
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Anne Will

200 Jahre Karl Marx - wie sozial ist der Kapitalismus heute?

Olaf Scholz
SPD

Reinhard Kardinal Marx
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

Sahra Wagenknecht
Die Linke

Georg Kofler
Unternehmer und Investor


(ARD/NDR)


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11:18
VPS 11:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 09. Mai

Maria Saal - Weites Feld des Glaubens

Film von Waltraud Jäger

Ganzen Text anzeigenDas Geläute der Maria Saalerin, der größten Glocke Kärntens, lädt ein zu einem Besuch des Wallfahrtsortes in der Nähe von Klagenfurt, der auf den heiligen Modestus zurückgeht.

Mitte des 8. Jahrhunderts hat ihn der Salzburger Bischof Virgil zur Christianisierung ...
(ORF)

Text zuklappenDas Geläute der Maria Saalerin, der größten Glocke Kärntens, lädt ein zu einem Besuch des Wallfahrtsortes in der Nähe von Klagenfurt, der auf den heiligen Modestus zurückgeht.

Mitte des 8. Jahrhunderts hat ihn der Salzburger Bischof Virgil zur Christianisierung der heidnischen Slawen nach Karantanien entsandt, wo er zu Ehren Mariens eine erste Kirche erbaute. Heute ragen zwei Türme weithin sichtbar in den Himmel.

Der Dom als Herzstück einer Festung war der Mittelpunkt geistlichen Lebens über Jahrhunderte, herausgewachsen aus einem Stück Land, das im Mittelalter Zentrum der Macht und der Rechtsprechung gewesen ist. Der jetzige Kirchenbau ist spätgotisch, im Lauf der letzten fünf Jahre mussten dringende Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen gemacht werden, um dieses historische Juwel zu erhalten.

Auch das Umfeld des Domes verdient Beachtung: das älteste Freilichtmuseum Österreichs, der Herzogstuhl und Karnburg, wo einst die Kärntner Herzöge eingesetzt wurden, wichtige Schauplätze der Geschichte des Landes, alle in Rufweite der Maria Saalerin, gegossen aus zurückgelassenen Kanonenkugeln der Türken.


(ORF)


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11:43
VPS 11:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Himmlische Bühnen - Auf den Spuren der Barockbaumeister

Film von Markus Barnay

Ganzen Text anzeigenDie barocken Klöster und Kirchen mit all ihrer opulenten Pracht gelten noch heute als Zeugnisse für Macht und Reichtum der katholischen Kirche. Der Film stellt einige von ihnen vor.

Bis zu 1500 Architekten, Baumeister, Stukkateure und andere Bauhandwerker aus dem ...
(ORF)

Text zuklappenDie barocken Klöster und Kirchen mit all ihrer opulenten Pracht gelten noch heute als Zeugnisse für Macht und Reichtum der katholischen Kirche. Der Film stellt einige von ihnen vor.

Bis zu 1500 Architekten, Baumeister, Stukkateure und andere Bauhandwerker aus dem heutigen Vorarlberg errichteten Ende des 17. und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in der Region zwischen Süddeutschland, Frankreich und der Schweiz jene barocken Bauwerke.

Rund 600 von ihnen bringen bis heute Besucher aus aller Welt zum Staunen - auch wenn sie längst anderweitig genutzt werden.


(ORF)


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12:08
VPS 12:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 09. Mai

Heimat Diaspora - Das Erbe der Juden von Hohenems

Film von Markus Barnay

Ganzen Text anzeigenEnde Juli 2017 feierten etwa 200 Menschen aus aller Welt das 400-Jahr-Jubiläum der Ansiedlung von Juden in der kleinen Stadt Hohenems im Vorarlberger Rheintal.

1617 hatte Graf Kaspar einen Schutzbrief für zwölf jüdische Familien erlassen, um Markt und Wirtschaft zu ...
(ORF)

Text zuklappenEnde Juli 2017 feierten etwa 200 Menschen aus aller Welt das 400-Jahr-Jubiläum der Ansiedlung von Juden in der kleinen Stadt Hohenems im Vorarlberger Rheintal.

1617 hatte Graf Kaspar einen Schutzbrief für zwölf jüdische Familien erlassen, um Markt und Wirtschaft zu beleben. Daraus entwickelte sich eine jüdische Gemeinde, die weit über die Region hinaus Bedeutung erlangte.

Diese jüdische Gemeinde trug zum wirtschaftlichen und kulturellen Fortschritt des Ortes bei. Doch unter der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten wurde sie ausgerottet. Seit der Eröffnung des Jüdischen Museums Hohenems 1991 wird diese Geschichte wieder lebendig - und führt viele Nachkommen der jüdischen Familien immer wieder nach Hohenems.


(ORF)


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12:34
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 09. Mai

Achtung: neue Feministinnen!

Sie kämpfen mit Girlie-Power für eine bessere

weibliche Zukunft

Reportage von Vanessa Nikisch
(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenCécile, Rahel und Serena haben ein gemeinsames Baby: "fempop", das erste Schweizer Onlinemagazin mit feministischem Hintergrund. Hier ist Feminismus Popkultur.

Sexy, in rosa Lettern und mit kämpferischem Inhalt - das geht. Schluss mit dem (Achselhaar-)Mief ...

Text zuklappenCécile, Rahel und Serena haben ein gemeinsames Baby: "fempop", das erste Schweizer Onlinemagazin mit feministischem Hintergrund. Hier ist Feminismus Popkultur.

Sexy, in rosa Lettern und mit kämpferischem Inhalt - das geht. Schluss mit dem (Achselhaar-)Mief vergangener Zeiten! Statt in Gesundheitslatschen kommen die modernen Aktivistinnen in Sneakers und auf High Heels daher.

Was ist das Neue am neuen Feminismus? Nur die Verpackung? Oder gibt es tatsächlich einen Inhalt? Reporterin Vanessa Nikisch traf drei junge, engagierte Frauen, die für die Gleichberechtigung aller einstehen und neue Lebensentwürfe schaffen. Aufgewachsen in klassischen Familienmodellen, setzen sie sich für die Selbstbestimmung der Frauen und ihre Rechte ein - losgelöst vom verstaubten, männerhassenden Image.

So viel Gleichberechtigung war noch nie: Es gibt Bundesrätinnen, Frauen dürfen wählen, ein Konto eröffnen und auch außerhalb des Haushalts arbeiten. Angekommen? Nein! Für die Pop-Feministinnen steht fest: "In Sachen Frau geht in unserer Gesellschaft noch einiges mehr!"


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:16
VPS 13:15

Auf Schienen durch die Steiermark



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13:26
VPS 13:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 09. Mai

Auf den Schienen des Doppeladlers (1/3)

Film von Gernot Stadler und Björn Kölz

Ganzen Text anzeigenMehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren.

Der dreiteilige Film zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist und ...
(ORF)

Text zuklappenMehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren.

Der dreiteilige Film zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist und welche bautechnischen Meisterleistungen vollbracht wurden, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden.

Beleuchtet werden auch die vielfältigen Folgen des Bahnbaues: Sei es die Entstehung der Sommerfrische in den verschiedensten Regionen, die Vereinheitlichung der Zeit oder die enorme Bedeutung der Eisenbahn für das Militär und die Kriegsführung.

Die Bahn ist für Millionen Menschen weltweit zur Passion und Leidenschaft geworden. Unvergleichlich größer und fundamentaler muss dieses Erlebnis wohl für die Menschen im Österreich der Donaumonarchie gewesen sein. Chronisten aus dieser Zeit verglichen das Aufkommen der Eisenbahn mit der Entdeckung Amerikas oder dem Buchdruck. Es waren die Eisenbahnen, die das weite Reich mit Leben erfüllten, die Menschen und Waren zirkulieren ließen und die Eroberung von Landschaften ermöglichten. Mit dem Ersten Weltkrieg versank die Donaumonarchie für immer - Namen änderten sich, und Grenzen wurden gezogen. Die Nachbarn und Mitbürger von gestern wurden zu Fremden, zu Feinden und "Ausländern".


(ORF)


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14:18
VPS 14:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf den Schienen des Doppeladlers (2/3)

Film von Gernot Stadler und Björn Kölz

Ganzen Text anzeigenMehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren.

Der Film zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist und welche ...
(ORF)

Text zuklappenMehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren.

Der Film zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist und welche bautechnischen Meisterleistungen vollbracht wurden, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden.

Beleuchtet werden auch die vielfältigen Folgen des Bahnbaues: Sei es die Entstehung der Sommerfrische in den verschiedensten Regionen, die Vereinheitlichung der Zeit oder die enorme Bedeutung der Eisenbahn für das Militär und die Kriegsführung.

Die Bahn ist für Millionen Menschen weltweit zur Passion und Leidenschaft geworden. Unvergleichlich größer und fundamentaler muss dieses Erlebnis wohl für die Menschen im Österreich der Donaumonarchie gewesen sein. Chronisten aus dieser Zeit verglichen das Aufkommen der Eisenbahn mit der Entdeckung Amerikas oder dem Buchdruck. Es waren die Eisenbahnen, die das weite Reich mit Leben erfüllten, die Menschen und Waren zirkulieren ließen und die Eroberung von Landschaften ermöglichten. Mit dem Ersten Weltkrieg versank die Donaumonarchie für immer - Namen änderten sich, und Grenzen wurden gezogen. Die Nachbarn und Mitbürger von gestern wurden zu Fremden, zu Feinden und "Ausländern".


(ORF)


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15:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 09. Mai

Auf den Schienen des Doppeladlers (3/3)

Der Weg nach Westen (3/3)

Film von Gernot Stadler und Björn Kölz

Ganzen Text anzeigenDie 1884 eröffnete "Arlbergbahn" schloss Vorarlberg ans Bahnnetz an. Die einst als "k.k. privilegierte Kaiserin-Elisabeth-Bahn" bezeichnete heutige "Westbahn" führt von Wien nach München.

Es war eine bautechnische Meisterleistung, Schienenstränge auf tausenden ...
(ORF)

Text zuklappenDie 1884 eröffnete "Arlbergbahn" schloss Vorarlberg ans Bahnnetz an. Die einst als "k.k. privilegierte Kaiserin-Elisabeth-Bahn" bezeichnete heutige "Westbahn" führt von Wien nach München.

Es war eine bautechnische Meisterleistung, Schienenstränge auf tausenden Kilometern zwischen Sümpfen und Schluchten, Steppe und Meer zu verlegen, die ein ganzes Reich zusammenhielten: Österreich-Ungarn. Mit dem Ersten Weltkrieg versank die Donaumonarchie.

Chronisten von damals verglichen das Aufkommen der Eisenbahn mit der Entdeckung Amerikas oder dem Buchdruck. Doch auch wenn sie ihre Vormachtstellung längst verloren hat, ist die Bahn noch immer ein wichtiger Mobilitätsfaktor. Und jenseits des alltäglichen Gebrauchs entfacht das Thema "Eisenbahn" bei Millionen von Menschen auf der ganzen Welt große Leidenschaft.


(ORF)


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16:01
VPS 16:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 09. Mai

Mit Volldampf an die k.u.k. Riviera

Film von Björn Kölz und Gernot Stadler

Ganzen Text anzeigenBereits Ende des 19. Jahrhunderts reisten Adel und wohlhabendes Bürgertum an die österreichische Riviera, um ihr Feriendomizil in den mondänen Seebädern der Donaumonarchie aufzuschlagen.

In luxuriösen Eisenbahncoupés strömte das noble Reisepublikum ans Meer und ...
(ORF)

Text zuklappenBereits Ende des 19. Jahrhunderts reisten Adel und wohlhabendes Bürgertum an die österreichische Riviera, um ihr Feriendomizil in den mondänen Seebädern der Donaumonarchie aufzuschlagen.

In luxuriösen Eisenbahncoupés strömte das noble Reisepublikum ans Meer und gab sich in idyllisch gelegenen Seebädern seinen Vergnügungen hin. Der Quarnero, wie die Kroaten ihre Adriaküste heute nennen, galt als Synonym für den Begriff "österreichische Riviera".

Besonders das Seebad Opatija, früher Abbazia, bürgte für Exklusivität und Eleganz. Wer es sich halbwegs leisten konnte, fuhr einmal im Jahr an die Adria. Mit dem einsetzenden Siegeszug der Eisenbahn um die Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt das Reisen eine neue Qualität. Die Entfernungen, räumliche und zeitliche Distanzen, schrumpften. Natürliche Hindernisse, die bis dahin die Verbindungen erschwert hatten, wurden nun durch kühne bautechnische Lösungen überwunden; der "Fahrplan" wurde zum Garant einer exakt kalkulierbaren Reise. Mit dem fortschreitenden Bahnbau erlebte besonders Abbazia einen beispiellosen Bau- und Tourismusboom und mutierte in Windeseile zu einem der attraktivsten Seebäder Europas.


(ORF)


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16:54
VPS 16:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 09. Mai

Sehnsucht nach dem Küstenland

Film von Gernot Stadler

Ganzen Text anzeigenJahrhundertelang gehörte die Obere Adria zur Habsburgermonarchie und wurde zum Symbol des Vielvölkerreiches. Im Küstenland haben Deutsche, Italiener und Slawen friedlich zusammengelebt.

1918 ging mit dem Zerfall der Habsburgermonarchie auch die etwa ein halbes ...
(ORF)

Text zuklappenJahrhundertelang gehörte die Obere Adria zur Habsburgermonarchie und wurde zum Symbol des Vielvölkerreiches. Im Küstenland haben Deutsche, Italiener und Slawen friedlich zusammengelebt.

1918 ging mit dem Zerfall der Habsburgermonarchie auch die etwa ein halbes Jahrtausend währende Herrschaft Österreichs an der Oberen Adria zu Ende. Geblieben ist ein umfangreiches kulturelles Erbe.

Prunkvolle Verwaltungsgebäude und Grandhotels, Straßen- und Eisenbahnverbindungen, die Triest oder Görz mit Wien und Budapest verbanden - und Erinnerungen an eine Zeit, die heute hier wieder positiv beurteilt wird.

Die Dokumentation "Sehnsucht nach dem Küstenland" nimmt die Zuschauer mit auf eine (Zeit)-Reise entlang der heutigen italienischen, slowenischen und kroatischen Küsten, die einst ein illustres adeliges und bürgerliches Publikum aus allen Teilen der Donaumonarchie angelockt haben. Sie porträtiert Menschen, die diese gemeinsame Geschichte gewissermaßen in sich tragen, wie zum Bespiel Gräfin Carolina Lantieri aus Görz, in deren Stadtpalast einst Maria Theresia, Napoleon, Goethe, Kant oder die letzten französischen Könige zu Gast waren.

Erika Auchentaller, die Enkelin des großen Wiener Sezessionisten Josef Maria Auchentaller, führt durch den beliebten Badeort Grado, den ihr Großvater in zahlreichen Gemälden festgehalten hat und der überhaupt erst durch ihn zu einem der mondänsten Seebäder der Monarchie wurde.

Hans Kitzmüller, ein großer Kenner der Geschichte von Görz und des gesamten Küstenlandes und zugleich leidenschaftlicher Segler, stellt das malerische Inselstädtchen Mali Losinj vor. Einst wurde es Lussinpiccolo genannt und war ein beliebter Aufenthaltsort vieler Mitglieder des österreichischen Kaiserhauses. Die Bauten aus der Monarchie prägen heute noch das Stadtbild des Kurortes.

Außerdem begleitet der Film die österreichische Autorin Christine Casapicola bei ihren Recherchen über das Küstenland unter anderem zu den einst österreichischen Salinen von Piran oder zur Weinlese nach Cormons, der früheren österreichischen Grenzstadt. Von Cormons aus wurden jedes Frühjahr Kirschen für die Obstmärkte nach Wien geliefert.


(ORF)


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17:46
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

mare TV

Neuseeland - Bucht der Inseln

Film von Steffen Scheider

Ganzen Text anzeigenEine Landschaft, in der sich Küste und Meer auf vielfältige Weise verbinden: Buchten, Landzungen, Sandbänke und 144 Inseln, die Bay of Islands im Nordosten der neuseeländischen Nordinsel.

Wenige Menschen leben hier, dafür gibt es aber umso mehr Tiere. Der Orca, ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEine Landschaft, in der sich Küste und Meer auf vielfältige Weise verbinden: Buchten, Landzungen, Sandbänke und 144 Inseln, die Bay of Islands im Nordosten der neuseeländischen Nordinsel.

Wenige Menschen leben hier, dafür gibt es aber umso mehr Tiere. Der Orca, der Große Schwertwal, kann mit einem "Karateschlag" seiner Fluke sechs Meter lange Haie töten. Das jedenfalls hat die Meeresbiologin Dr. Ingrid Visser beobachtet.

Grundlage ihrer Forschung ist ein ausgedehntes Informationsnetz: Nahezu jeder Küstenbewohner der Nordinsel hat Vissers Handynummer und klingelt sofort durch, wenn er einen Orca sichtet.

Schafe gibt es im "sheep country" Neuseeland nun wirklich mehr als genug. Das dachte sich zumindest Julie Insley - und setzt seither auf Lamas. Die haben auch reichlich Wolle, sind aber wesentlich intelligenter und vor allem vielseitiger als Schafe, findet sie. So unternimmt Julie mit ihren Tieren ausgedehnte Strandausritte in der Bay of Islands.

Ein geschichtsträchtiger Ort ist Waitangi. Hier schlossen Vertreter der britischen Krone am 6. Februar 1840 einen Vertrag mit verschiedenen Maori-Häuptlingen, der das heutige Neuseeland begründete. "Zunächst brachte er aber viele Missverständnisse und sogar Kriege", erzählt Hone vom Stamm der Ngapuhi. Seit einigen Jahrzehnten erlebt die Maori-Kultur wieder einen Aufschwung. Hone lehrt das Fahren mit dem Waka, dem legendären Kanu der Maori, inklusive Trocken-Paddeltraining und Kriegstanz.

Die Gegend ist auch ein Paradies für Angler. Wer Angeln für eine betuliche Beschäftigung hält, hat Stunt-Angler Matt Watson noch nicht in Aktion gesehen. Er fängt Thunfisch vom Surfboard aus, geht auf Hai im Kinderschlauchboot und greift sich einen Zwei-Meter-Marlin mit bloßen Händen - nachdem er aus dem Hubschrauber abgesprungen ist. Einfach nur Blinker werfen ist ihm zu langweilig. Watson hat inzwischen sogar eine eigene Fernsehsendung.


(ARD/NDR)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Yve Fehring

Heilige Schlangen
Mönch wird mit lebendigen Schlangen geehrt

Zu hohe Grenzwerte?
Schon vier Milligramm Nitrat pro Liter erhöhen das Krebsrisiko


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Die EU will das Iran-Abkommen retten
Reaktion auf umstrittenen US-Ausstieg

Verbraucher-Rechte werden gestärkt
Geschädigte können leichter klagen

Neuers WM-Comeback immer fraglicher
Bundesliga-Finale ohne Bayern-Torwart


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenDie Exiliraner und das Atomabkommen
Nur ein radikaler Regimewechsel kann ihr Land retten

Gast: Manfred Lütz
Der Psychotherapeut und Theologe über die Entscheidung zum Iran-Atomdeal

Statement von Asghar Farhadi
Was sagt der iranische Regisseur zur ...

Text zuklappenDie Exiliraner und das Atomabkommen
Nur ein radikaler Regimewechsel kann ihr Land retten

Gast: Manfred Lütz
Der Psychotherapeut und Theologe über die Entscheidung zum Iran-Atomdeal

Statement von Asghar Farhadi
Was sagt der iranische Regisseur zur US-Entscheidung im Atomdeal?

Film: "Isle of Dogs"
Wes Andersons neuer Film

Schauspielerin Wiebke Puls
3sat-Preis beim Theatertreffen in Berlin

Bürgerrechtlerin Joan Baez auf Tour
Der Sound des Widerstands mit "Whistle Down the Wind"


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Unsere Städte nach '45 (1/2)

Bomben und Bausünden

Film von Susanne Brahms und Rainer Krause

Ganzen Text anzeigenDer Zweite Weltkrieg hat die deutschen Städte verwüstet, doch Experten meinen, dass der Wiederaufbau mehr Bausubstanz vernichtet hat als der verheerende Bombenkrieg. Wie konnte das passieren?

Deutsche Architekten um Rüstungsminister Albert Speer hatten schon vor ...
(ARD/RB)

Text zuklappenDer Zweite Weltkrieg hat die deutschen Städte verwüstet, doch Experten meinen, dass der Wiederaufbau mehr Bausubstanz vernichtet hat als der verheerende Bombenkrieg. Wie konnte das passieren?

Deutsche Architekten um Rüstungsminister Albert Speer hatten schon vor 1945 Wiederaufbaupläne in der Schublade. Von allem Nazi-Pomp entschlackt, kamen sie nach dem Krieg zum Einsatz. Ihre Vorbilder hatten sie in den Prinzipien des modernen Städtebaus der 1920er-Jahre.

Die fortschrittliche Stadt sollte von Licht und Luft durchflutet sein; breite Straßen sollten sich durch die autogerechte Stadtlandschaft ziehen. Dieser Vision wurden oft die Reste der historischen Innenstädte geopfert.

Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation über Deutschlands Wiederaufbau zeigt, von welchen Visionen Städteplaner und Architekten von Hamburg über Bremen, Köln, Essen, Frankfurt und Erfurt bis nach Ulm oder Regensburg geleitet waren. Immens einflussreich war dabei der Stadtplaner Rudolf Hillebrecht aus Hannover, der seine Heimatstadt besonders radikal umgestaltet hat und damals zum Vorbild in ganz Westdeutschland wurde.

In der DDR haben die gleichen städtebaulichen Leitlinien von der autogerechten Stadtlandschaft gewirkt wie im Westen, nur hinkte man dem Westen rund zehn Jahre hinterher. Man ging hier ebenso rüde mit historischen Bauten um. Ein besonders extremes Beispiel ist Bernau in der Nähe von Berlin. Rund 2000 alte Häuser wurden dort zugunsten genormter Plattenbauten noch Anfang der 1980er-Jahre abgerissen.

Der Abriss letzter Reste der historischen Innenstädte nach dem Krieg wurde selten mit der Kamera dokumentiert. Oft ist nicht einmal ein Datum bekannt, wann Klöster, Rathäuser oder ganze Stadtteile abgerissen wurden. Umso wertvoller sind die Funde, die eine umfangreiche Archiv-Recherche für die Dokumentation zutage brachte. Bislang unveröffentlichte Farbfilme von 1948, aufgenommen von einem amerikanischen Besatzungsoffizier, zeigen außerdem Deutschland an der Schwelle zum Wiederaufbau: was zerstört, aber auch, was noch vorhanden war.


(ARD/RB)


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Unsere Städte nach '45 (2/2)

Abriss und Protest

Film von Susanne Brahms und Rainer Krause

Ganzen Text anzeigenAnfang der 1960er-Jahre war der Wiederaufbau in Deutschland weitgehend abgeschlossen, die Wohnungsnot fast überall beseitigt. Eine große Leistung, doch nicht immer überzeugend.

Architekten und Planer hatten eine schöne, neue Welt versprochen. Doch die Wirklichkeit ...
(ARD/RB)

Text zuklappenAnfang der 1960er-Jahre war der Wiederaufbau in Deutschland weitgehend abgeschlossen, die Wohnungsnot fast überall beseitigt. Eine große Leistung, doch nicht immer überzeugend.

Architekten und Planer hatten eine schöne, neue Welt versprochen. Doch die Wirklichkeit war oft öd und trist. Die Leitlinien der modernen Stadt, die autogerechte Stadtlandschaft mit weitläufigen Hochhaussiedlungen auf der grünen Wiese, stießen auf Widerstand.

Ausgerechnet die Jungen rebellierten gegen die moderne Stadt. Sie lehnten die Trabantenstädte ab und besetzten die historischen Stadtquartiere in der Innenstadt.

Der zweite Teil der Dokumentation über Deutschlands Wiederaufbau beschäftigt sich mit diesem Protest der Stadtbewohner und zeigt von Hamburg über Köln, Bochum, Hannover, München, Erfurt oder Regensburg, wo sie Schlimmeres verhüten konnten und wo sie scheiterten. Und er zeigt auch, wie beispielsweise Frankfurt in letzter Konsequenz den Wiederaufbau der Nachkriegszeit geradezu rückgängig macht - bis heute. Dass Frankfurt zu einem Zentrum des Widerstandes wurde, ist dabei kein Zufall: Frankfurt wurde nach dem Krieg besonders modern wieder aufgebaut. Als auch noch eines der letzten Quartiere zugunsten vieler Bürohochhäuser abgerissen werden sollte, gingen die Studenten auf die Barrikaden.

Bislang wenig beachtet: Flankiert wurde der Protest der Studenten in vielen Städten von bürgerlichen Initiativen, wie beispielsweise in Regensburg. Wo sie sich zusammen taten, war der Protest besonders erfolgreich. Gemeinsam haben Bürgen und Studenten die immer gigantischer werdenden Pläne von Planern und Architekten in den 1960er- und 1970er-Jahren verhindern können. Sonst hätte Deutschland heute so manches Kulturerbe weniger.


(ARD/RB)


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21:44
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 09. Mai

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Speicherstadt und Chilehaus in Hamburg, Deutschland

Hochburg des Freihandels

Film von Martin Thoma

Ganzen Text anzeigenSeit Juni 2015 zählt die 1888 als größtes Lagerhausensemble der Welt erbaute Hamburger Speicherstadt mit benachbartem "Chile Haus" zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Den Freihafenstatus ringt die Hansestadt 1881 Reichskanzler Bismarck ab. In nur sechs Jahren stampfen die ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenSeit Juni 2015 zählt die 1888 als größtes Lagerhausensemble der Welt erbaute Hamburger Speicherstadt mit benachbartem "Chile Haus" zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Den Freihafenstatus ringt die Hansestadt 1881 Reichskanzler Bismarck ab. In nur sechs Jahren stampfen die Hamburger das größte Lagerhausensemble der Welt aus dem Boden. Dafür muss ein ganzer Stadtteil weichen, knapp 20 000 Menschen werden vertrieben.

Im Schutz des Kaiserreichs blüht der Handel auf. Die Hansestadt steigt bis zu Beginn des Ersten Weltkrieges nach London, New York und Rotterdam in die Liga der bedeutendsten Häfen der Welt auf. Lange gilt die Keimzelle des Hamburger Hafens als Monument der ruhmreichen Geschichte von hanseatischem Kaufmannsgeist und feinen Profiten in einer Stadt, die bis heute die meisten Millionäre Deutschlands zählt.

Dass dieses rapide Wachstum nicht nur der Speicherstadt zu verdanken ist, sondern vor allem der von hanseatischen Kaufleuten angestoßenen rigorosen deutschen Kolonialpolitik, wird bis heute gerne unterschlagen. "Im Kern", so der Hamburger Historiker Jürgen Zimmerer, "ging es in Hamburg immer nur ums Geld, das zu großen Teilen aus der Landnahme auf dem Schwarzen Kontinent stammte." Reparationszahlungen nach dem Ersten Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise dämpfen den hanseatischen Kaufmannsgeist. Der Zahlungsverkehr läuft fast nur über Devisen, die täglich neu eingetauscht werden müssen.

Dennoch beschließen die Hamburger, das bereits abgerissene "Gängeviertel" gegenüber der Speicherstadt neu zu bebauen. Devisen sind gefragt. In diese Bresche springt der reichste Hamburger Kaufmann seiner Zeit: Henry Brarens Sloman, der mit dem Handel von Salpeter aus Chile ein Vermögen machte. Sloman beauftragt Fritz Höger, einen Absolventen der Hamburger Baugewerbeschule, mit Planung und Bauausführung des ersten "Hamburger Wolkenkratzers". Kaum ist das "Chile Haus" an Hamburgs Fischertwiete 1924 eingeweiht, nimmt es als "Ikone des Backsteinexpressionismus" einen prominenten Platz in der Architekturgeschichte ein.

Für Chile Haus und Speicherstadt ist der Zweite Weltkrieg eine Zäsur. Während Slomans Chile Haus die Bombardements der Alliierten nahezu unbeschadet übersteht, überleben bis Kriegsende von 100 Speichern nur 58 die Hamburger Bombennächte. Bereits kurz nach Kriegsende beauftragt die "Hamburger Hafen- und Lagerhaus-AG" den jungen Altonaer Architekten Werner Kallmorgen mit dem Wiederaufbau der Speicherstadt. Materialknappheit zwingt den Architekten zu puristischen Lösungen: Er baut mit Trümmersteinen auf Resten des zerbombten Areals, roter Backstein für die Fassaden und grüner Kupfer für sämtliche Bedachungen. Neben Reparaturarbeiten errichtet Kallmorgen bis 1967 fünf moderne Bürogebäude und schafft mit dem neuen Kaispeicher A, heute der Sockel der Elbphilharmonie, ein Wahrzeichen für den Hafen.

Bis Anfang der 1970er-Jahre beherbergen die wieder aufgebauten Speicherblöcke bis zu 25 000 Hafen- und Lagerarbeiter. Erst als der Schutenverkehr auf den Fleeten durch LKW abgelöst und der Handel auf Containertransport umgestellt wird, haben Quartiersmänner, Schauerleute, Winschmänner, Wäger, Tallymänner, Ewerführer und Küper ausgedient. Die einst umsatzstarken Tee- und Kaffeekontore ziehen ins Hamburger Umland, ebenso Gewürz-, Speiseöl- und Textilhandel. Was bleibt, ist neben einigen Teppichhändlern wenig mehr als Folklore. 2003 werden die Zollgrenzen eingeschränkt, und Anfang 2013 verliert die Speicherstadt auf Antrag des Hamburger Senats schließlich vollständig ihren Freihafenstatus - und dadurch den entscheidenden Teil ihres ursprünglichen Zwecks.

Um einem Totalabriss vorzubeugen, soll das einstige "Reich der Backsteingotik" möglichst attraktiv bleiben: als Milieugeber für die angrenzende HafenCity, einem gigantischen Neubauprojekt mit sündhaft teurem Wohnraum. Die Seele der alten Speicherstadt hingegen habe sich verflüchtigt, glaubt man einigen längst pensionierten Speicherarbeiter. Geblieben seien lediglich Fassaden für Agenturen, Theater, Kneipen und Souvenirläden.

Dass zumindest die architektonische Substanz dieses weltweit einzigartigen Ensembles erhalten bleibt, dafür sorgen rigide Auflagen des Denkmalamtes und seit Juni 2015 das Etikett "UNESCO-Weltkulturerbe". Die Fassaden bleiben rot, die Dächer grün, auch beim ersten Speicherstadt-Hotel, das im Februar 2014 eröffnet hat. Man darf die kulissenstarke Heraufbeschwörung einer Arbeitswelt von gestern Erfolg nennen oder, der Geschichte des hanseatischen Kaufmannsgeistes folgend, "feinen Profit".


(ARD/SWR)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:27
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Spuren des Bösen - Zauberberg

Thriller, Österreich/Deutschland 2013

Darsteller:
BrockHeino Ferch
Karin StallerMarie-Lou Sellem
Monika KramerUlrike Beimpold
Erich WildnerThomas Stipsits
AnniGerda Drabek
Klaus TauberGerhard Liebmann
u.a.
Buch: Martin Ambrosch
Regie: Andreas Prochaska
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenDie sechsjährige Aline verschwindet spurlos aus ihrem Wohnhaus am Semmering. Eine Suchaktion bleibt erfolglos. Der vorbestrafte Psychopath Rieger steht unter dringendem Tatverdacht.

Kriminalpsychologe Brock soll den Mann zum Reden bringen. Doch der Psychiater glaubt ...
(ORF/ZDF)

Text zuklappenDie sechsjährige Aline verschwindet spurlos aus ihrem Wohnhaus am Semmering. Eine Suchaktion bleibt erfolglos. Der vorbestrafte Psychopath Rieger steht unter dringendem Tatverdacht.

Kriminalpsychologe Brock soll den Mann zum Reden bringen. Doch der Psychiater glaubt nicht an Riegers Schuld. Und tatsächlich macht eine verblüffende Wendung den Fall noch viel schwieriger, als es den Anschein hatte.


(ORF/ZDF)


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23:56
VPS 23:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 09. Mai

Kurzfilmtage Oberhausen

Tower XYZ

Kurzfilm, Großbritannien 2016

Länge: 3 Minuten

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenBegleitet von einem vibrierenden Soundtrack durchstreifen verschiedene Personen Londons Betonwüsten, während eine Frau über die aktuelle Situation der Stadt und ihre Zukunft nachdenkt.

Das essayistische Musikvideo der 1994 geborenen Filmemacherin und Künstlerin Ayo ...

Text zuklappenBegleitet von einem vibrierenden Soundtrack durchstreifen verschiedene Personen Londons Betonwüsten, während eine Frau über die aktuelle Situation der Stadt und ihre Zukunft nachdenkt.

Das essayistische Musikvideo der 1994 geborenen Filmemacherin und Künstlerin Ayo Akingbade aus Hackney, East London, wurde von der Internationalen Jury in Oberhausen 2017 mit einer "Lobenden Erwähnung" ausgezeichnet.

Ayo Akingbade studierte am London College of Communication. Ihre Filme wurden unter anderem in Kunstinstitutionen und Museen in London und New York gezeigt.


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23:59
VPS 00:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 09. Mai

Kurzfilmtage Oberhausen

Tiefenschärfe

Kurzfilm, Deutschland 2017

Länge: 15 Minuten

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenStraßenkreuzungen, Unterführungen, Hausfassaden in Nürnberg: Inmitten dieser unscheinbaren Orte wurden zwischen 2000 und 2005 mutmaßlich drei Menschen vom sogenannten NSU ermordet.

Ein experimenteller Kurz-Dokumentarfilm, der provoziert: Ihre Klage über den ...

Text zuklappenStraßenkreuzungen, Unterführungen, Hausfassaden in Nürnberg: Inmitten dieser unscheinbaren Orte wurden zwischen 2000 und 2005 mutmaßlich drei Menschen vom sogenannten NSU ermordet.

Ein experimenteller Kurz-Dokumentarfilm, der provoziert: Ihre Klage über den gewaltsamen Tod dreier Nürnberger Bürger mit Migrationshintergrund bebildert das Autoren-Duo mit Impressionen urbaner Gleichgültigkeit.

"Tiefenschärfe" von Mareike Bernien und Alex Gerbaulet hebt die vordergründige Normalität von Straßenszenen aus den Angeln, indem er die Bilder kippt und im Kommentar an die Mordopfer erinnert.

Mit diesen und anderen ästhetischen Stilmitteln geben die Autoren ihrer moralischen Empörung darüber Ausdruck, dass sich die polizeilichen Ermittlungen im Fall des sogenannten NSU-Komplexes zunächst ganz auf die Familien der Opfer und auf eine mögliche Verstrickung der Getöteten in kriminelle Milieus konzentrierten.

Die Berliner Produktionsfirma pong hat zuletzt auch mit anderen explizit politischen Dokumentarfilmen wie "Havarie" von Philipp Scheffner sowie "And-Ek Ghes ..." von Philip Scheffner & Colorado Velcu auf sich aufmerksam gemacht.


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0:14
VPS 00:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 09. Mai

Kurzfilmtage Oberhausen

Water Marks

Kurzfilm, Israel 2016

Länge: 5 Minuten

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenEin Mädchen, das schwimmt und Fahrrad fährt - nichts Besonderes. Wäre da nicht die Gasmaske, die es trägt, und wären da nicht die Helikopter, die Panzer und die Soldaten.

Der poetisch-hintergründige Animationsfilm aus Israel ist angelehnt an die Erinnerungen der ...

Text zuklappenEin Mädchen, das schwimmt und Fahrrad fährt - nichts Besonderes. Wäre da nicht die Gasmaske, die es trägt, und wären da nicht die Helikopter, die Panzer und die Soldaten.

Der poetisch-hintergründige Animationsfilm aus Israel ist angelehnt an die Erinnerungen der Autorin an ihre Kindheit im Kibbuz. Die Wasserfarben sind dabei ein Tribut an den Fluss Dan im Norden Israels. Eine Geschichte, so persönlich wie universell.

In der Erwachsenenwelt stehen die Zeichen auf Krieg. Panzer rollen, Düsenjets dröhnen, Helikopter knattern. Ein Funkspruch ruft dazu auf, Gasmasken bereitzuhalten und die Kinder zu beruhigen. Scheinbar unbeeindruckt tut ein kleines Mädchen derweil das, was Kinder tun: Es klettert, schwimmt, fährt Fahrrad.

In Form von sparsamen Wasserfarb-Animationen und mit einem gespenstisch einlullenden Soundtrack, in den sich die Echos von Krieg und Ausnahmezustand mischen, erinnert sich die israelische Regisseurin Meshy Koplevitch an ihre Kindheit im Kibbuz.


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0:18
VPS 00:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 09. Mai

Kurzfilmtage Oberhausen

Schwarze Welle

Kurzfilm, Deutschland 2016

Länge: 13 Minuten

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenEin schiffbrüchiger Afrikaner gerät in die Obhut der uniformierten Meerjungfrau "Germine Ausweis", die im hölzernen Beobachtungsposten mitten auf dem Meer Wache schiebt.

Mariola Brillowska erzählt ihre scheinbar naive, skurill-ironische Märchengeschichte mit ...

Text zuklappenEin schiffbrüchiger Afrikaner gerät in die Obhut der uniformierten Meerjungfrau "Germine Ausweis", die im hölzernen Beobachtungsposten mitten auf dem Meer Wache schiebt.

Mariola Brillowska erzählt ihre scheinbar naive, skurill-ironische Märchengeschichte mit bewussten Brüchen und Anspielungen auf die aktuelle Situation von Flüchtlingen in Europa.

Gesprochen wird die Meerjungfrau von einem kleinen Mädchen, animiert ist der Film mit kräftigen Farben und Konturen.

Aufgewachsen im kommunistischen Polen, ging Mariola Brillowska mit 20 Jahren nach Hamburg, wo sie Freie Kunst studierte. Ihre Handschrift als anarchistische Film-, Theater- und Hörspielregisseurin, Performancekünstlerin und Autorin vermittelt sie auch als Professorin an Kunst- und Filmhochschulen.


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0:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 09. Mai

Kurzfilmtage Oberhausen

Ich bin hier

Kurzfilm, Deutschland 2016

Länge: 5 Minuten

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenEine Gruppe geistig Behinderter versammelt sich zum Picknick in einem Garten sowie im Tonstudio. Sie singen ein Lied über die Liebe zur Musik und das Gefühl, am richtigen Ort zu sein.

2017 gewann das Video von Regisseurin Mariola Brillowska den ...

Text zuklappenEine Gruppe geistig Behinderter versammelt sich zum Picknick in einem Garten sowie im Tonstudio. Sie singen ein Lied über die Liebe zur Musik und das Gefühl, am richtigen Ort zu sein.

2017 gewann das Video von Regisseurin Mariola Brillowska den MuVi-Online-Publikumspreis.

"Ich bin hier", eine Komposition von Danny Schulz, realisiert unter der musikalischen Leitung von Caroline Gempeler-Debérn und dargeboten von Teilnehmern der Songwerkstatt AWG Alte Schule Reitbrook, hat Ohrwurm-Charakter mit seinem einschmeichelnden Refrain und seinem sanft pochenden Groove.

Über die entspannt-beschwingte Musik hinaus, in der sich Gesangs- und Sprechmomente abwechseln, erzählt das Musikvideo unter Einsatz sparsamer Tricks wie Zeitlupe und Rückwärtslauf auf zauberhafte Weise vom barrierefreien Zusammensein eines besonderen künstlerischen Kollektivs.

Auch sonst kennt Mariola Brillowska keine Berührungsängste: Der Einsatz von Trash, Kitsch, Slapstick oder Pop-Art im Spannungsfeld zwischen ernster und unterhaltender Kunst kennzeichnet viele ihrer Arbeiten. Bereits für ihren allerersten Kurzfilm "Grabowski, Haus des Lebens" wurde die gebürtige Polin 1991 mit dem Grand Prix der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen ausgezeichnet.


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0:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Sieben Tage ... im Müll

Film von Anke Hillmann

Ganzen Text anzeigenBeißender Gestank wabert über dem Gelände des Recyclinghofs. Berge aus Müll türmen sich auf. Es wimmelt vor Ratten, die hier ihr Paradies gefunden haben: Für 31 Menschen der Arbeitsplatz.

Peter sortiert am Fließband den Abfall, der von der Industrie und aus dem ...
(ARD/NDR/RB)

Text zuklappenBeißender Gestank wabert über dem Gelände des Recyclinghofs. Berge aus Müll türmen sich auf. Es wimmelt vor Ratten, die hier ihr Paradies gefunden haben: Für 31 Menschen der Arbeitsplatz.

Peter sortiert am Fließband den Abfall, der von der Industrie und aus dem Sperrmüll hier landet: zehn Stunden lang im Stehen, den Blick nach unten gerichtet auf das Fließband, auf dem der Müll nur so vorbeirauscht. Besser, als arbeitslos zu sein, sagt Peter.

Währenddessen weist Lee draußen in der Müllhalle die Lkw ein und kontrolliert die Ladungen. Nachschub, 250 Tonnen Müll am Tag. Im Vergleich zu den Lkw und den Müllbergen wirkt Lee fast verloren. Nur seine Trillerpfeife schützt ihn. Damit hält er auch Siggi in Schach, wenn er mit seinem Radlader dröhnend den Müllberg zusammenschiebt. Er ist der alte Hase im Team. Seit knapp 30 Jahren "thront" Siggi hoch oben in seinem Radlader.

Wie ist es, Tag für Tag im Müll zu arbeiten und den Dreck der anderen zu beseitigen? Stundenlang am Fließband zu stehen und den kleinsten Schnipsel Folie aus dem Müllberg zu fischen? Sieben Tage lang arbeiten die Autoren Anke Hillmann und Nikolas Migut auf dem Recyclinghof. Dabei bringt der Müll sie an ihre Grenzen, benebelt ihre Sinne, zeigt ihnen aber auch Menschen, für die der Müll mehr ist als nur der Dreck der anderen.


(ARD/NDR/RB)


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1:05
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:34
VPS 01:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Ganzen Text anzeigenWenn Gesundheit immer teurer wird
Zu Gast im "ECO"-Studio: der Gesundheitsökonom Mathias Binswange

Krankenkassen am Kapitalmarkt
Sie legen Milliarden an, allerdings mit sehr unterschiedlichem Erfolg

Schweizer Verwaltungsräte
Trotz großen ...

Text zuklappenWenn Gesundheit immer teurer wird
Zu Gast im "ECO"-Studio: der Gesundheitsökonom Mathias Binswange

Krankenkassen am Kapitalmarkt
Sie legen Milliarden an, allerdings mit sehr unterschiedlichem Erfolg

Schweizer Verwaltungsräte
Trotz großen Knowhows kommt es zu weitreichenden Fehlentscheidungen


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2:02
VPS 02:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 09. Mai

Slowenien Magazin

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenKarstgrotte von Postojna
Ausstellung zeigt die schönsten Kalksteinformationen

Meeresbiologe Tilen Genov
Identifikation von Delfin anhand von Gesichtszügen

Slowenische Roboterforschung
Institut Jožef Stefan forscht zum Thema Industrie- und ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenKarstgrotte von Postojna
Ausstellung zeigt die schönsten Kalksteinformationen

Meeresbiologe Tilen Genov
Identifikation von Delfin anhand von Gesichtszügen

Slowenische Roboterforschung
Institut Jožef Stefan forscht zum Thema Industrie- und Medizinrobotik

Spitzenalpinist Silvo Karo
40-jährige Karriere als Alpinist mit anspruchsvollen Erstbesteigungen

Das kulinarische Idrija
Kulinarik basiert auf einfachen Gerichten aus heimischen Zutaten


(ORF/3sat)


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2:28
VPS 02:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf den Schienen des Doppeladlers (1/3)

Film von Gernot Stadler und Björn Kölz

Ganzen Text anzeigenMehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren.

Der dreiteilige Film zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist und ...
(ORF)

Text zuklappenMehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren.

Der dreiteilige Film zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist und welche bautechnischen Meisterleistungen vollbracht wurden, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden.

Beleuchtet werden auch die vielfältigen Folgen des Bahnbaues: Sei es die Entstehung der Sommerfrische in den verschiedensten Regionen, die Vereinheitlichung der Zeit oder die enorme Bedeutung der Eisenbahn für das Militär und die Kriegsführung.

Die Bahn ist für Millionen Menschen weltweit zur Passion und Leidenschaft geworden. Unvergleichlich größer und fundamentaler muss dieses Erlebnis wohl für die Menschen im Österreich der Donaumonarchie gewesen sein. Chronisten aus dieser Zeit verglichen das Aufkommen der Eisenbahn mit der Entdeckung Amerikas oder dem Buchdruck. Es waren die Eisenbahnen, die das weite Reich mit Leben erfüllten, die Menschen und Waren zirkulieren ließen und die Eroberung von Landschaften ermöglichten. Mit dem Ersten Weltkrieg versank die Donaumonarchie für immer - Namen änderten sich, und Grenzen wurden gezogen. Die Nachbarn und Mitbürger von gestern wurden zu Fremden, zu Feinden und "Ausländern".


(ORF)


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3:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf den Schienen des Doppeladlers (2/3)

Film von Gernot Stadler und Björn Kölz

Ganzen Text anzeigenMehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren.

Der Film zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist und welche ...
(ORF)

Text zuklappenMehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren.

Der Film zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist und welche bautechnischen Meisterleistungen vollbracht wurden, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden.

Beleuchtet werden auch die vielfältigen Folgen des Bahnbaues: Sei es die Entstehung der Sommerfrische in den verschiedensten Regionen, die Vereinheitlichung der Zeit oder die enorme Bedeutung der Eisenbahn für das Militär und die Kriegsführung.

Die Bahn ist für Millionen Menschen weltweit zur Passion und Leidenschaft geworden. Unvergleichlich größer und fundamentaler muss dieses Erlebnis wohl für die Menschen im Österreich der Donaumonarchie gewesen sein. Chronisten aus dieser Zeit verglichen das Aufkommen der Eisenbahn mit der Entdeckung Amerikas oder dem Buchdruck. Es waren die Eisenbahnen, die das weite Reich mit Leben erfüllten, die Menschen und Waren zirkulieren ließen und die Eroberung von Landschaften ermöglichten. Mit dem Ersten Weltkrieg versank die Donaumonarchie für immer - Namen änderten sich, und Grenzen wurden gezogen. Die Nachbarn und Mitbürger von gestern wurden zu Fremden, zu Feinden und "Ausländern".


(ORF)


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4:12
VPS 04:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf den Schienen des Doppeladlers

Der Weg nach Westen (3/3)

Film von Gernot Stadler und Björn Kölz

Ganzen Text anzeigenDie 1884 eröffnete "Arlbergbahn" schloss Vorarlberg ans Bahnnetz an. Die einst als "k.k. privilegierte Kaiserin-Elisabeth-Bahn" bezeichnete heutige "Westbahn" führt von Wien nach München.

Es war eine bautechnische Meisterleistung, Schienenstränge auf tausenden ...
(ORF)

Text zuklappenDie 1884 eröffnete "Arlbergbahn" schloss Vorarlberg ans Bahnnetz an. Die einst als "k.k. privilegierte Kaiserin-Elisabeth-Bahn" bezeichnete heutige "Westbahn" führt von Wien nach München.

Es war eine bautechnische Meisterleistung, Schienenstränge auf tausenden Kilometern zwischen Sümpfen und Schluchten, Steppe und Meer zu verlegen, die ein ganzes Reich zusammenhielten: Österreich-Ungarn. Mit dem Ersten Weltkrieg versank die Donaumonarchie.

Chronisten von damals verglichen das Aufkommen der Eisenbahn mit der Entdeckung Amerikas oder dem Buchdruck. Doch auch wenn sie ihre Vormachtstellung längst verloren hat, ist die Bahn noch immer ein wichtiger Mobilitätsfaktor. Und jenseits des alltäglichen Gebrauchs entfacht das Thema "Eisenbahn" bei Millionen von Menschen auf der ganzen Welt große Leidenschaft.


(ORF)


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5:03
VPS 05:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Sehnsucht nach dem Küstenland

Film von Gernot Stadler

Ganzen Text anzeigenJahrhundertelang gehörte die Obere Adria zur Habsburgermonarchie und wurde zum Symbol des Vielvölkerreiches. Im Küstenland haben Deutsche, Italiener und Slawen friedlich zusammengelebt.

1918 ging mit dem Zerfall der Habsburgermonarchie auch die etwa ein halbes ...
(ORF)

Text zuklappenJahrhundertelang gehörte die Obere Adria zur Habsburgermonarchie und wurde zum Symbol des Vielvölkerreiches. Im Küstenland haben Deutsche, Italiener und Slawen friedlich zusammengelebt.

1918 ging mit dem Zerfall der Habsburgermonarchie auch die etwa ein halbes Jahrtausend währende Herrschaft Österreichs an der Oberen Adria zu Ende. Geblieben ist ein umfangreiches kulturelles Erbe.

Prunkvolle Verwaltungsgebäude und Grandhotels, Straßen- und Eisenbahnverbindungen, die Triest oder Görz mit Wien und Budapest verbanden - und Erinnerungen an eine Zeit, die heute hier wieder positiv beurteilt wird.

Die Dokumentation "Sehnsucht nach dem Küstenland" nimmt die Zuschauer mit auf eine (Zeit)-Reise entlang der heutigen italienischen, slowenischen und kroatischen Küsten, die einst ein illustres adeliges und bürgerliches Publikum aus allen Teilen der Donaumonarchie angelockt haben. Sie porträtiert Menschen, die diese gemeinsame Geschichte gewissermaßen in sich tragen, wie zum Bespiel Gräfin Carolina Lantieri aus Görz, in deren Stadtpalast einst Maria Theresia, Napoleon, Goethe, Kant oder die letzten französischen Könige zu Gast waren.

Erika Auchentaller, die Enkelin des großen Wiener Sezessionisten Josef Maria Auchentaller, führt durch den beliebten Badeort Grado, den ihr Großvater in zahlreichen Gemälden festgehalten hat und der überhaupt erst durch ihn zu einem der mondänsten Seebäder der Monarchie wurde.

Hans Kitzmüller, ein großer Kenner der Geschichte von Görz und des gesamten Küstenlandes und zugleich leidenschaftlicher Segler, stellt das malerische Inselstädtchen Mali Losinj vor. Einst wurde es Lussinpiccolo genannt und war ein beliebter Aufenthaltsort vieler Mitglieder des österreichischen Kaiserhauses. Die Bauten aus der Monarchie prägen heute noch das Stadtbild des Kurortes.

Außerdem begleitet der Film die österreichische Autorin Christine Casapicola bei ihren Recherchen über das Küstenland unter anderem zu den einst österreichischen Salinen von Piran oder zur Weinlese nach Cormons, der früheren österreichischen Grenzstadt. Von Cormons aus wurden jedes Frühjahr Kirschen für die Obstmärkte nach Wien geliefert.


(ORF)