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Januar 2018
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Mittwoch, 10. Januar
Programmwoche 02/2018
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:23
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit extra: Erzähl mir Europa II

An den Rändern der Union

Film von Alexander Glodzinski und Nil Varol

Ganzen Text anzeigenDie Dokumentation betrachtet Europa von seinen Außengrenzen. Existenzielle Probleme stellen dort die Grundlagen der Union in Frage. Entstehen hier neue Erzählungen für ein gemeinsames Europa?

Griechenland und die autoritäre Türkei, Spanien und das von ...

Text zuklappenDie Dokumentation betrachtet Europa von seinen Außengrenzen. Existenzielle Probleme stellen dort die Grundlagen der Union in Frage. Entstehen hier neue Erzählungen für ein gemeinsames Europa?

Griechenland und die autoritäre Türkei, Spanien und das von Flüchtlingen bedrängte Melilla, Litauen und das erstarkende Russland, eine EU-Außengrenze zwischen Irland und Nord-Irland, Rumänien als Armenhaus Europas – wie verändern diese Probleme die Gemeinschaft?

Ein Mythos: die Idee eines gemeinsamen Europas. Das war die große Erzählung der Nachkriegsjahre, die Utopie während des Kalten Krieges. Ist es Zeit, sich einzugestehen, dass der Mythos an seine Grenzen gekommen ist? Mit Großbritannien wird erstmals ein Land den umgekehrten Weg gehen und die Europäische Union verlassen - ist das vielleicht die ehrliche Antwort auf eine kraftlos gewordene überdehnte Gemeinschaft?

Viele große Probleme der EU entstehen nicht im Zentrum, sondern an den Rändern - Probleme, die die moralischen Grundlagen der Union infrage stellen: Ist eine Festung Europa moralisch zu rechtfertigen? Ist es gerecht, wenn der Süden in Armut lebt? Wie umgehen mit der Angst, die in den osteuropäischen Staaten vor Russland herrscht? Der Anspruch des Projekts "Erzähl mir Europa" ist, den zunehmend kraftlosen Beschwörungsformeln etwas entgegenzuhalten: Wenn die Europäische Union in der Krise ist, dann auch deshalb, weil sie verlernt hat, den Geschichten der einzelnen Mitgliedsländer zuzuhören, sie ernst zu nehmen. So kann keine gemeinsame Erzählung für Europa entstehen, sondern nur als seelenlos wahrgenommene Bürokratie.

"Erzähl mir Europa" ist der Titel eines zweijährigen Projektes bei dem Künstler, Historiker, Schriftsteller, Regisseure aus 20 Ländern Europas zu Wort kommen und für ihre Länder ihre Erzählung von Europa präsentieren. Der erste Teil (2016) nahm das Zentrum Europas - von Polen bis Frankreich, von den Niederlanden bis Kroatien - in den Blick. Der zweite Teil spielt an den Rändern. An den Rändern der Union manifestiert sich die europäische Idee in Abgrenzung und Begegnung mit dem Anderen. In den Grenzregionen mischen sich Identitäten. Gleichzeitig wachsen Grenzzäune und Mauern im Kopf. An den Rändern betrachten wir uns im Spiegel der Kultur der Anderen. Von hier aus schärft sich unser Blick auf Europa.

Das Projekt ist mit aufwendiger 3D-Grafik gestaltet, die als erzählerisches Element die Länder und Themenblöcke verbindet.


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigen"Copy and Paste" mit Genen
Die Genschere Crispr/ Cas9 eröffnet ungeahnte Möglichkeiten

Licht-Pilze
Vitamin D-Mangel ist in der Bevölkerung weit verbreitet

"Rendez-vous mit der Realität"
Deutsche Klimaziele sind nicht zu schaffen

Der ...

Text zuklappen"Copy and Paste" mit Genen
Die Genschere Crispr/ Cas9 eröffnet ungeahnte Möglichkeiten

Licht-Pilze
Vitamin D-Mangel ist in der Bevölkerung weit verbreitet

"Rendez-vous mit der Realität"
Deutsche Klimaziele sind nicht zu schaffen

Der Weg zum Wunschkind
Man darf nicht alles, was man kann

Auf dem Weg nach Westen
Afrikanische Schweinepest könnte bald Deutschland erreichen


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit extra: Erzähl mir Europa II

An den Rändern der Union

Film von Alexander Glodzinski und Nil Varol

Ganzen Text anzeigenDie Dokumentation betrachtet Europa von seinen Außengrenzen. Existenzielle Probleme stellen dort die Grundlagen der Union in Frage. Entstehen hier neue Erzählungen für ein gemeinsames Europa?

Griechenland und die autoritäre Türkei, Spanien und das von ...

Text zuklappenDie Dokumentation betrachtet Europa von seinen Außengrenzen. Existenzielle Probleme stellen dort die Grundlagen der Union in Frage. Entstehen hier neue Erzählungen für ein gemeinsames Europa?

Griechenland und die autoritäre Türkei, Spanien und das von Flüchtlingen bedrängte Melilla, Litauen und das erstarkende Russland, eine EU-Außengrenze zwischen Irland und Nord-Irland, Rumänien als Armenhaus Europas – wie verändern diese Probleme die Gemeinschaft?

Ein Mythos: die Idee eines gemeinsamen Europas. Das war die große Erzählung der Nachkriegsjahre, die Utopie während des Kalten Krieges. Ist es Zeit, sich einzugestehen, dass der Mythos an seine Grenzen gekommen ist? Mit Großbritannien wird erstmals ein Land den umgekehrten Weg gehen und die Europäische Union verlassen - ist das vielleicht die ehrliche Antwort auf eine kraftlos gewordene überdehnte Gemeinschaft?

Viele große Probleme der EU entstehen nicht im Zentrum, sondern an den Rändern - Probleme, die die moralischen Grundlagen der Union infrage stellen: Ist eine Festung Europa moralisch zu rechtfertigen? Ist es gerecht, wenn der Süden in Armut lebt? Wie umgehen mit der Angst, die in den osteuropäischen Staaten vor Russland herrscht? Der Anspruch des Projekts "Erzähl mir Europa" ist, den zunehmend kraftlosen Beschwörungsformeln etwas entgegenzuhalten: Wenn die Europäische Union in der Krise ist, dann auch deshalb, weil sie verlernt hat, den Geschichten der einzelnen Mitgliedsländer zuzuhören, sie ernst zu nehmen. So kann keine gemeinsame Erzählung für Europa entstehen, sondern nur als seelenlos wahrgenommene Bürokratie.

"Erzähl mir Europa" ist der Titel eines zweijährigen Projektes bei dem Künstler, Historiker, Schriftsteller, Regisseure aus 20 Ländern Europas zu Wort kommen und für ihre Länder ihre Erzählung von Europa präsentieren. Der erste Teil (2016) nahm das Zentrum Europas - von Polen bis Frankreich, von den Niederlanden bis Kroatien - in den Blick. Der zweite Teil spielt an den Rändern. An den Rändern der Union manifestiert sich die europäische Idee in Abgrenzung und Begegnung mit dem Anderen. In den Grenzregionen mischen sich Identitäten. Gleichzeitig wachsen Grenzzäune und Mauern im Kopf. An den Rändern betrachten wir uns im Spiegel der Kultur der Anderen. Von hier aus schärft sich unser Blick auf Europa.

Das Projekt ist mit aufwendiger 3D-Grafik gestaltet, die als erzählerisches Element die Länder und Themenblöcke verbindet.


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigen"Copy and Paste" mit Genen
Die Genschere Crispr/ Cas9 eröffnet ungeahnte Möglichkeiten

Licht-Pilze
Vitamin D-Mangel ist in der Bevölkerung weit verbreitet

"Rendez-vous mit der Realität"
Deutsche Klimaziele sind nicht zu schaffen

Der ...

Text zuklappen"Copy and Paste" mit Genen
Die Genschere Crispr/ Cas9 eröffnet ungeahnte Möglichkeiten

Licht-Pilze
Vitamin D-Mangel ist in der Bevölkerung weit verbreitet

"Rendez-vous mit der Realität"
Deutsche Klimaziele sind nicht zu schaffen

Der Weg zum Wunschkind
Man darf nicht alles, was man kann

Auf dem Weg nach Westen
Afrikanische Schweinepest könnte bald Deutschland erreichen


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

NDR Talk Show classics

Moderation: Barbara Schöneberger, Hubertus Meyer-Burckhardt, Alida Gundlach

Ganzen Text anzeigenEin Wiedersehen mit interessanten und spannenden Gästen aus früheren Sendungen der "NDR Talk Show". Erinnerungen an besonders aufschlussreiche, witzige, liebenswürdige und offene Gespräche.

Mit folgenden Gästen: Schauspielerin Annette Frier, Modedesigner Harald ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEin Wiedersehen mit interessanten und spannenden Gästen aus früheren Sendungen der "NDR Talk Show". Erinnerungen an besonders aufschlussreiche, witzige, liebenswürdige und offene Gespräche.

Mit folgenden Gästen: Schauspielerin Annette Frier, Modedesigner Harald Glööckler, Schauspielerin Anneke Kim Sarnau, Schauspieler Charly Hübner, Sängerin Joy Fleming, Schauspieler Mario Adorf und Kabarettist Jochen Busse.

Am 19. Dezember 2014 war die Schauspielerin und Komikerin Annette Frier zu Gast in der "NDR Talk Show". Im kurzweiligen Gespräch mit Barbara Schöneberger ging es unter anderem um die Erwartung, immer und überall lustig zu sein, selbst im Baumarkt.

Modedesigner Harald Glööckler berichtete am 13. Januar 2012 im Gespräch mit Hubertus Meyer-Burckhardt, dass er schon als kleiner Junge gerne Mädchen in Prinzessinnen verwandelte und dass seine Jugend in der schwäbischen Provinz nicht immer unbeschwert war.

Die Schauspieler Anneke Kim Sarnau und Charly Hübner verrieten Barbara Schöneberger in der Sendung am 9. April 2010, was es heißt, TV-Kommissare in Mecklenburg zu spielen, und welche Spannung zwischen ihnen bitzelt.

Die Sängerin Joy Fleming starb am 27. September 2017 im Alter von 72 Jahren. "NDR Talk Show classics" zeigt noch einmal das vergnügte Gespräch zwischen ihr und Hubertus Meyer-Burckhardt vom 4. Mai 2001. Es ging um Liebe und Gradlinigkeit, wobei Joy Fleming einige Fragen singend beantwortete.

Im Gespräch zwischen Weltstar Mario Adorf und Alida Gundlach am 21. November 1986 ging es um Tricks, die Schauspieler bei Liebesszenen anwenden, und warum er sich so lange vor der Ehe gedrückt hat.

Am 15. Februar 2008 war Kabarettist Jochen Busse zu Gast in der "NDR Talk Show". Es ging um das große Thema "Liebe" und dass Busse immer dann heiratet, wenn er das Gefühl hat, es muss sein. Und das war schon einige Male der Fall.

Gottfried Böttger, der beliebte Pianist, Mitbegründer der "Hamburger Szene" und NDR-Urgestein, starb am 16. Oktober 2017. Zur Erinnerung an den Künstler endet diese "NDR Talk Show classics" musikalisch mit dem fröhlichen Song von Gottfried Böttger und Lonzo "Hamburg '75" aus der "NDR Talk Show" vom 19. Juli 1985.


(ARD/NDR)


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11:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 10. Januar

Hoch und heilig

Entdeckungen in der Rhön und im Grabfeld

Film von Andrea Kammhuber

Ganzen Text anzeigen"Die Rhön ist schön", das haben schon die frühen Landschaftsmaler erkannt. Wo und warum sie heute an bestimmten Plätzen besonders schön ist, davon erzählt dieser Film.

Der Landkreis Rhön-Grabfeld ist der nördlichste Landkreis Bayerns. Dort zeigen "Einheimische" ...
(ARD/BR)

Text zuklappen"Die Rhön ist schön", das haben schon die frühen Landschaftsmaler erkannt. Wo und warum sie heute an bestimmten Plätzen besonders schön ist, davon erzählt dieser Film.

Der Landkreis Rhön-Grabfeld ist der nördlichste Landkreis Bayerns. Dort zeigen "Einheimische" Orte, die nicht in Prospekten und Wanderführern stehen. Sie sind ihnen aufgrund persönlicher Erlebnisse "heilig". Eine von ihnen ist die "Ziegenlady" Elisabeth Sandach.

Mit ihren 200 Ziegen bewirtschaftet Elisabeth Sandach überwiegend Naturschutzflächen und zieht mit ihnen über Wiesen und Moore. Die Wildheit der Ziegen und der Landschaft der Hochrhön haben es ihr angetan. An einem besonderen Ort unterhalb der Rother Kuppe hat sie ihren Schäferwagen aufgestellt. Hier hat sie eine Entscheidung getroffen, die ihr Leben nun immer mehr verändert.

Der Bildhauer Herbert Holzheimer nimmt das Filmteam mit nach Oberelsbach. Oberhalb des Dorfes ist eine Kirschbaumallee, die ihn zu allen Jahreszeiten anzieht. Wie Skulpturen ragen Baumstämme hier in den Himmel, sein "Atelier" in der Natur.

Filmautorin Andrea Kammhuber eröffnet mit diesen und anderen Geschichten neue Blickwinkel auf Orte und Menschen in der Rhön und im Grabfeld.


(ARD/BR)


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12:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 10. Januar

Ich finde meinen Weg

Die Regens-Wagner-Stiftung in Bayern

Film von Nannette Stegner

Ganzen Text anzeigenDer achtjährige Lukas ist mehrfach behindert. Er ist gehörlos, und die Ärzte sagten, er würde nie laufen können. Doch heute tobt Lukas mit anderen Kindern über den Spielplatz.

Beim Mittagessen im Internat der Regens-Wagner-Stiftung in Zell geht es rund, trotzdem ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDer achtjährige Lukas ist mehrfach behindert. Er ist gehörlos, und die Ärzte sagten, er würde nie laufen können. Doch heute tobt Lukas mit anderen Kindern über den Spielplatz.

Beim Mittagessen im Internat der Regens-Wagner-Stiftung in Zell geht es rund, trotzdem ist es sehr still am Tisch. Die gehörlosen Kinder unterhalten sich in Gebärdensprache. Mit den Erzieherinnen planen sie den Nachmittag und die Hausaufgaben.

Lukas schreibt Buchstaben und einzelne Wörter, rechnen kann er auch ganz gut. Diese Entwicklung verdankt Lukas zu einem guten Teil der Fachkompetenz in den Regens-Wagner-Stiftungen. In 14 bayerischen Regionalzentren kümmern sich rund 6500 Mitarbeiter um behinderte Menschen. Ihnen soll ein möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden. Dazu gehört eine gute Ausbildung.

Das katholische Sozialwerk Regens Wagner hat eine lange Tradition. 1847 gründeten die Dillinger Franziskanerinnen eine "Taubstummenanstalt". Bis heute arbeiten die Ordensschwestern aktiv in den Einrichtungen mit. Der Alltag ist tief im christlichen Glauben verwurzelt. Der Leitfaden: Menschen mit Behinderung gehören als fester Bestandteil zur Gesellschaft und sollen auch überall teilhaben können.


(ARD/BR)


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 10. Januar

Bis dass der Tod uns scheidet

Eine Geschichte über das Altern der Liebe

Reportage von Vanessa Nikisch

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenDie Liebe schlug ein wie ein Blitz. Lotti Geel war 15, Rudolf 20 Jahre alt. Hinter den Eheleuten liegt ein gemeinsames Leben. Doch seit acht Jahren ist Rudolf Geel, 91, an Demenz erkrankt.

Seine Frau Lotti betreut ihn rund um die Uhr. Eine starke Belastung für die an ...

Text zuklappenDie Liebe schlug ein wie ein Blitz. Lotti Geel war 15, Rudolf 20 Jahre alt. Hinter den Eheleuten liegt ein gemeinsames Leben. Doch seit acht Jahren ist Rudolf Geel, 91, an Demenz erkrankt.

Seine Frau Lotti betreut ihn rund um die Uhr. Eine starke Belastung für die an sich lebenserprobte Liebe. So geht es auch anderen Paaren. Unsere Gesellschaft wird immer älter. Und mit uns altert die Liebe. Was heißt das? Der Film stellt zwei Ehepaare vor.

Werner Weiler, 93, hat eine Antwort: "Immerhin brauchen wir uns jetzt im Alter richtig." Wenn er und seine Frau Yvonne, 93, aus dem Haus gehen, halten sie Händchen. Sie, weil sie praktisch blind ist, er, weil er wacklig auf den Beinen ist. Es passt!

Reporterin Vanessa Nikisch hat die Ehepaare Weiler und Geel besucht und wollte wissen: Wenn sich Lotti Geels Liebe zu ihrem demenzkranken Mann gewandelt hat, vergleichbar mit der Liebe zu einem Kind: Ist die Liebe dann nur noch Pflicht? Und wenn Werner Weiler betont, dass er die Hilfeleistungen seiner Frau nicht missen möchte: Ist es dann nur noch eine Zweckgemeinschaft? Oder ist nicht genau das die eigentlich wahre Liebeserklärung an den Partner?


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 10. Januar

Schätze des Südwestens (1/5)

Von Kronen und Kriegern

Film von Andreas Kölmel und Jürgen Vogt

Moderation: Dennis Wilms

Ganzen Text anzeigenDie Reihe zeigt: Schätze, große Entdeckungen und spektakuläre Funde aus der Geschichte der Menschheit gibt es nicht nur in Ägypten, Griechenland oder Mexiko, sondern auch in unserer Heimat.

Der größte Münzschatz im Gebiet des römischen Reiches wurde in Trier ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Reihe zeigt: Schätze, große Entdeckungen und spektakuläre Funde aus der Geschichte der Menschheit gibt es nicht nur in Ägypten, Griechenland oder Mexiko, sondern auch in unserer Heimat.

Der größte Münzschatz im Gebiet des römischen Reiches wurde in Trier entdeckt. Die ältesten Kunstwerke wurden auf der Schwäbischen Alb gefunden. Und die sagenumwobene Stadt Pyrene lag nicht an Nil, Euphrat oder Tiber, sondern an der oberen Donau.

Neben sensationellen archäologischen Funden zeigt die Reihe auch Schätze, die nie verlorengegangen sind: zum Beispiel die Kronen der badischen Markgrafen und der württembergischen Könige. Beide waren juwelenbesetzt, unermesslich wertvoll und Zeichen absoluter Macht. Warum wurden sie nie getragen? Oder warum ist die "Titanic"-Orgel nicht mit dem Schiff untergegangen - sondern steht noch immer wohlbehalten im Südwesten? Und nicht zuletzt: Gibt es den Schatz der Nibelungen wirklich? Und wo wurde er versteckt?

Diesen und noch mehr Fragen sind die Autoren Jürgen Vogt und Andreas Kölmel mithilfe von Historikern und Archäologen auf den Grund gegangen. Und sie beweisen ganz nebenbei, dass der Südwesten Deutschlands auf Augenhöhe mit Troja und Ägypten ist.

In der ersten Folge stößt Moderator Dennis Wilms auf eindrucksvolle Funde wie den Goldenen Hut von Schifferstadt mit geheimnisvollen Zeichen oder den Himmelsglobus von der Schwäbischen Alb aus dem 15. Jahrhundert, mit dem man noch heute in die Zukunft blicken kann. Selbst Dinge, die auf den ersten Blick wertlos erscheinen, wie eine Flasche Pfälzer Wein aus dem historischen Museum der Pfalz in Speyer, erzählen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten. So auch der neue Bewohner des Landesmuseums Stuttgart: der Tote aus dem Fürstengrab von Gammertingen. Wer war der Unbekannte aus dem 6. Jahrhundert, der nach seinem Tod so reich beschenkt wurde? Das muss Archäologe Dr. Klaus Georg Kokkotidis im Vorfeld der Ausstellung erst herausfinden. Es beginnt eine spannende Detektivarbeit.


(ARD/SWR)


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14:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 10. Januar

Schätze des Südwestens (2/5)

Von Gold und Gräbern

Film von Andreas Kölmel und Jürgen Vogt

Moderation: Dennis Wilms

Ganzen Text anzeigenIn der zweiten Folge geht es für Dennis Wilms unter die Erde. Bei Grabungen in der Keltensiedlung Heuneburg finden sich neben goldenen Grabbeilagen auch Überreste der "Keltenfürstin".

Ein noch bedeutenderer Schatz kommt von der schwäbischen Alb. Die 40 000 Jahre ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn der zweiten Folge geht es für Dennis Wilms unter die Erde. Bei Grabungen in der Keltensiedlung Heuneburg finden sich neben goldenen Grabbeilagen auch Überreste der "Keltenfürstin".

Ein noch bedeutenderer Schatz kommt von der schwäbischen Alb. Die 40 000 Jahre alte Venus vom Hohle Fels bei Schelklingen ist das älteste figürliche Kunstwerk der Welt und der ganze Stolz des Archäologen Nicolas Conard. Ist es die einzige Kostbarkeit aus der Höhle?

Der erfolgreiche Schatzsucher und sein internationales Forscher-Team glauben das nicht und graben tatkräftig weiter.

Moderator Dennis Wilms führt bei seiner Schatzsuche durch den Südwesten aber auch zu ungewöhnlichen Fundstellen. Bei Routine-Untersuchungen neben der Autobahn findet ein Archäologen-Team unerwartet keltische Münzen, und im allgäuischen Isny verbergen sich Schätze in den Überresten einer Latrine.


(ARD/SWR)


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14:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 10. Januar

Schätze des Südwestens (3/5)

Von Löwen und Königen

Film von Andreas Kölmel und Jürgen Vogt

Moderation: Dennis Wilms

Ganzen Text anzeigenIn dieser Folge entdeckt Moderator Dennis Wilms Schätze, die 40 000 Jahren auf ihre Entdeckung warten mussten. Sie sind aus einem Material, das es heute gar nicht mehr gibt: Mammut-Elfenbein.

Es sind Tierfiguren, die in den Höhlen der schwäbischen Alb gefunden ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn dieser Folge entdeckt Moderator Dennis Wilms Schätze, die 40 000 Jahren auf ihre Entdeckung warten mussten. Sie sind aus einem Material, das es heute gar nicht mehr gibt: Mammut-Elfenbein.

Es sind Tierfiguren, die in den Höhlen der schwäbischen Alb gefunden wurden. Zu ihnen gehört der Löwenmensch aus dem Lonetal, der im Ulmer Museum aus 800 Teilen aufwendig wieder zusammengefügt werden musste. Auch jüngere Schätze aus dem Südwesten sind nicht vollständig.

Dem orientalischen Fruchtbarkeitsgott, einer römischen Bronzefigur, die in der Mosel gefunden wurde, fehlt bis heute die rechte Hand.

Im Museum für Antike Schifffahrt in Mainz hingegen weiß man sich zu helfen und baut die Schätze einfach originalgetreu nach. So werden die einzigartigen römischen Militärboote aus dem 3./4. Jahrhundert wieder fahrtauglich und Geschichte lebendig.

Redaktionshinweis: Die beiden weiteren Folgen der fünfteiligen Reihe "Schätze des Südwestens" zeigt 3sat am Donnerstag, 11. Januar, ab 13.20 Uhr.


(ARD/SWR)


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15:31
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel
Mittwoch 10. Januar

Wilder Rhein (1/2)

Von der Nordsee zur Loreley

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenBis heute verbindet man mit ihm stolze Ritterburgen, steile Weinberge, fröhliche Geselligkeit und malerische Orte. Aber der Rhein ist weit mehr als nur ein romantischer Fluss.

Eine Reise von der Mündung bis zur Quelle führt durch Landschaften, in denen sogar echte ...
(ARD/WDR/ORF)

Text zuklappenBis heute verbindet man mit ihm stolze Ritterburgen, steile Weinberge, fröhliche Geselligkeit und malerische Orte. Aber der Rhein ist weit mehr als nur ein romantischer Fluss.

Eine Reise von der Mündung bis zur Quelle führt durch Landschaften, in denen sogar echte Wildnis zu finden ist. Es sind Landschaften, in denen so viele Tiere und Pflanzen zu Hause sind wie an keinem anderen Fluss Europas.

Obwohl der Rhein seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wird, existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern: Sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle, saftige Auwiesen und schattige Schluchten, sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt ist der Grund dafür, dass die Uferbereiche des Rheins so vielen Lebewesen Lebensraum bieten – trotz Flussbegradigung, Chemieunfällen, Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte.

Die zweiteilige Dokumentation begleitet den Rhein stromaufwärts von der Mündung ins niederländische Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen und zeigt die Tiere die am oder im Rhein leben. Alteingesessene wie den Hecht, Heimkehrer wie den Biber und Neuankömmlinge wie den Halsbandsittich. Im Mündungsdelta tummeln sich Seehunde und im Oberlauf blicken Steinböcke auf seine Fluten hinab. Smaragdeidechsen, Uhus, Wildschweine und Weinhähnchen gehören zu den tierischen Stars der Sendung wie auch Wasseramsel, Siebenschläfer, Mausohrfledermaus und hunderttausende Wasservögel, die in der kalten Jahreszeit am Rhein rasten und hier überwintern.


(ARD/WDR/ORF)


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16:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Wilder Rhein (2/2)

Von den Burgen in die Berge

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil der Flussreise beginnt am Loreley-Felsen, führt an sonnigen Hängen samt ihrer mediterranen Tierwelt vorbei und zeigt die üppigen Auwälder am Oberrhein.

Über den Rheinfall von Schaffhausen, den Bodensee und das Rheindelta bei Fußach geht es weiter ...
(ARD/WDR/ORF)

Text zuklappenDer zweite Teil der Flussreise beginnt am Loreley-Felsen, führt an sonnigen Hängen samt ihrer mediterranen Tierwelt vorbei und zeigt die üppigen Auwälder am Oberrhein.

Über den Rheinfall von Schaffhausen, den Bodensee und das Rheindelta bei Fußach geht es weiter bis in die Alpen zur Quelle des Flusses. Spektakuläre Bilder geben Einblicke in die Natur eines der berühmtesten Flüsse der Welt.


(ARD/WDR/ORF)


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 10. Januar

Begegnungen am Schwäbischen Meer

Naturparadies Bodensee

Film von Hannes Spring

Ganzen Text anzeigenDer Bodensee ist ein bedeutender ökologischer Baustein im internationalen Verbund der Vogelrastplätze. Der Film zeigt die Vielfalt und Schönheit dieser Landschaft - im Sommer wie im Winter.

Der Bodensee, das "Schwäbische Meer", eine riesige Wasserfläche mit ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer Bodensee ist ein bedeutender ökologischer Baustein im internationalen Verbund der Vogelrastplätze. Der Film zeigt die Vielfalt und Schönheit dieser Landschaft - im Sommer wie im Winter.

Der Bodensee, das "Schwäbische Meer", eine riesige Wasserfläche mit ausgedehnten Schilfzonen, weitläufigen Ried- und Wiesenlandschaften, ist ein einzigartiges Naturparadies. Ideal für unzählige Zugvögel im Winter, die hier Rast machen oder hier gar überwintern.

Nicht selten zählt man an einem Tag bis zu 250 000 Vögel, darunter Reiherenten, Kolbenenten und Singschwäne - um nur einige dieser Wintergäste zu nennen.


(ARD/SWR)


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17:44
VPS 17:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

mare TV

Winterzauber

Ganzen Text anzeigenDer Bottnische Meerbusen ist von Oktober bis Mai zugefroren. Bei minus 30 Grad Celsius gleiten die Eislotsen mit dem Hydrokopter über die Eisdecke zu den Frachterkapitänen hinaus.

Die Isländer haben recht eigentümliche kulinarische Vorlieben im Winter: Man liebt ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDer Bottnische Meerbusen ist von Oktober bis Mai zugefroren. Bei minus 30 Grad Celsius gleiten die Eislotsen mit dem Hydrokopter über die Eisdecke zu den Frachterkapitänen hinaus.

Die Isländer haben recht eigentümliche kulinarische Vorlieben im Winter: Man liebt dort halb verrotteten Rochen, der sehr gesund sein soll. Genau wie der Eishai, den selbst hart gesottene Isländer nur mit Schnaps verspeisen. Ein höllisch stinkendes Festmahl.

Alle drei bis vier Jahre friert der Greifswalder Bodden zu. Auf der kleinen Insel Koos leistet dann Jäger Ronald Abraham "Winterdienst". Im Schnee sucht er nach frischen Spuren, denn jetzt kommen Füchse übers Eis - und die Vogelwelt von Koos ist in Gefahr. Abraham muss dann einschreiten.

Bis auf eine schmale Fahrrinne ist auch der Sankt-Lorenz-Strom im östlichen Nordamerika im Winter zugefroren. Wenn man aber Löcher ins Eis bohrt, wird er zum Anglerparadies. Aus der ganzen Welt pilgern Angler nach Saint-Anne-de-la-Pérade in Kanada. Alle wollen den Poulamon fangen, wie der kleine Kabeljau hier heißt.

Kanadisches Eisangeln de Luxe: Die Petrijünger haben sich auf dem zugefrorenen Strom in fahrbaren Fischerhütten häuslich eingerichtet: Wettangeln im Wohnzimmer - mit Heizung, Stromanschluss und Sitzgruppe.


(ARD/NDR)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenTeller statt Trog
Wissenschaftler berechnen den globalen Nahrungsbedarf im Jahr 2050

Der Klang der Erle
Viele tropische Hölzer stehen auf der Roten Liste

Schwitzen oder schlucken?
Hormontherapien in der Menopause bleiben weiterhin ...

Text zuklappenTeller statt Trog
Wissenschaftler berechnen den globalen Nahrungsbedarf im Jahr 2050

Der Klang der Erle
Viele tropische Hölzer stehen auf der Roten Liste

Schwitzen oder schlucken?
Hormontherapien in der Menopause bleiben weiterhin umstritten

Fleisch ohne Leid
Muskelfasern können außerhalb eines Tierkörpers wachsen

Künstliche Intelligenz für Jedermann
Auf der Messe CES regiert der Fortschrittsoptimismus


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Sondierungen auf der Zielgeraden
Streitpunkte liegen auf dem Tisch

Elterngeld-Plus ist stark gefragt
Besonders Väter zeigen sich zufrieden

Tödliche Schlammlawine in Kalifornien
Mindestens 13 Menschen sterben


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigenDebattenbuch zur Flüchtlingskrise
"Fremde in unserer Mitte: Politische Philosophie der Einwanderung" von David Miller

Kulturzeit-Gesprächsgast:
Parastou Forouhar, Künstlerin zu den Protesten in Iran

Europäisches Kulturerbejahr
2018 wurde von ...

Text zuklappenDebattenbuch zur Flüchtlingskrise
"Fremde in unserer Mitte: Politische Philosophie der Einwanderung" von David Miller

Kulturzeit-Gesprächsgast:
Parastou Forouhar, Künstlerin zu den Protesten in Iran

Europäisches Kulturerbejahr
2018 wurde von der Europäischen Union zum Europäischen Jahr des Kulturerbes erklärt

Die dramatischen 8er-Jahre in Europa
1618, 1848, 1918, 1938, 1968: 8 - die Ziffer des Umsturzes?



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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 10. Januar

Fokus Japan (1/3)

Hektische Megacity, erholsame Landidylle und

faszinierende Essregeln

Unterwegs mit Patrick Rohr

Ganzen Text anzeigenExotisch und spannend, fremd und doch faszinierend - so erlebt Fotograf Patrick Rohr seine Reise durch Japan. Die erste Folge führt in die hektische Megacity Tokio.

Dort begegnet Patrick Rohr der Halbschweizerin Christine Haruka, dem Fischverkäufer Yuki, dem ...

Text zuklappenExotisch und spannend, fremd und doch faszinierend - so erlebt Fotograf Patrick Rohr seine Reise durch Japan. Die erste Folge führt in die hektische Megacity Tokio.

Dort begegnet Patrick Rohr der Halbschweizerin Christine Haruka, dem Fischverkäufer Yuki, dem Barkeeper Yugo und der Girlband Kamen Joshi. Rohr erkundet die japanische Lebensart sowie den Alltag und die Denkweise und versucht, hinter das Lächeln zu schauen.

Die Halbschweizerin Christine Haruka zog mit 16 Jahren von Zürich nach Tokio, um ihre japanischen Wurzeln kennenzulernen und eine Karriere als komisches TV-Talent aufzubauen. Sie ist gern gesehener Gast in japanischen Fernsehsendungen, jedes Kind kennt sie. Christine zeigt Patrick Rohr die ersten Kirschblüten im Stadtpark, entführt ihn in ihr spezielles Lieblingsrestaurant und gibt ihm einen wichtigen Tipp: In Japan wird wenig erklärt, dass meiste muss gespürt werden.

Zusammen mit dem Halbschweizer Kultur- und Sprachübersetzer Dennis Kyosuke Ginsig erkundet Patrick Rohr das Tokioter Ausgehviertel Golden Gai. Der kuriose Barkeeper Yugo Matsuzaki hat als fest angestellter "Salaryman" jahrelang oft im Büro übernachtet, wie so viele in der japanischen Leistungsgesellschaft. Jetzt ist er selbständig und betreibt auch einen Onlineshop für Secondhandkleider aus den USA. Patrick hilft ihm zu Hause beim Versand und lernt die japanischen Schriftzeichen kennen.

Yukinobu Takanashi versucht den Spagat zwischen individuellem Leben und Familientradition: seinen Traum als Fotomodell zu erfüllen und gleichzeitig das Familienvermächtnis zu ehren - den Fischladen seiner Eltern weiterzuführen.

"Idoru" sind Idole, Starlets. Singen, Modeln, Schauspielen, davon träumen viele Mädchen. Kamen Joshi ist eine Girlband, die mit Hockey-Masken auftritt. Patrick Rohr begleitet die junge Frontfrau Erina Kamiya einen Tag lang und stellt ernüchtert fest, wie mit dem Kindfrauen-Image viel Geld verdient wird und wie Talentfirmen die Träume junger Frauen ausnutzen.

Im Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen lernt Patrick Rohr, warum man in Japan die Speisen immer häppchenweise im Kreis isst. Im verschneiten Bergdorf und UNESCO-Weltkulturerbe Ainokura übernachtet der Fotojournalist in einem "Minshuku", bei einer Gastfamilie, die Abendessen, Übernachtung und Frühstück günstig anbietet.

Japan hat unzählige heiße Quellen. In einem traditionellen Badehaus, Onsen genannt, erfährt Patrick Rohr, warum Tattoos in Japan geächtet sind und warum die tägliche Bade- und Waschkultur auch den Geist reinigt.


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20:57
VPS 20:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 10. Januar

Fokus Japan (2/3)

Hektische Megacity, erholsame Landidylle und

faszinierende Essregeln

Unterwegs mit Patrick Rohr

Ganzen Text anzeigenExotisch und spannend, fremd und doch faszinierend - so erlebt Fotograf Patrick Rohr seine Reise durch Japan. In Folge zwei geht es unter anderem um das Leben mit der Naturgewalt Tsunami.

Außerdem begegnet Patrick Rohr japanischer Effizienz im Hochgeschwindigkeitszug ...

Text zuklappenExotisch und spannend, fremd und doch faszinierend - so erlebt Fotograf Patrick Rohr seine Reise durch Japan. In Folge zwei geht es unter anderem um das Leben mit der Naturgewalt Tsunami.

Außerdem begegnet Patrick Rohr japanischer Effizienz im Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen und dynamischer Kampfkunst mit friedlicher Philosophie. Rohr erkundet die japanische Lebensart sowie Alltag und Denkweise und versucht, hinter das Lächeln zu schauen.

Am 11. März 2011 löst das Tohoku-Erdbeben einen 20 Meter hohen Tsunami aus. Die damals zerstörte Küstenstadt Onagawa wird seither von Grund auf neu gebaut. Patrick Rohr trifft den jungen Bürgermeister Yoshiaki Suda und staunt, als sich der Amtsträger als Heavy-Metal-Gitarrist entpuppt.

30 Minuten vor dem Tsunami kam der Alarm. Doch Fischer Nobuaki Aihara und sein Vater nahmen die Warnung nicht ernst. Aihara überlebte, sein Vater nicht. Patrick Rohr begleitet den Fischer der dritten Generation zu seiner Silberlachszucht auf dem Meer, das Aihara Leben und Einkommen gibt, aber auch Tod und Verderben über sein Dorf gebracht hat.

Auch das Spital von Onagawa, 16 Meter über dem Meeresspiegel, blieb nicht verschont von der Katastrophe, die über 800 Menschenleben kostete. Dank Schweizer Spendengeldern wurde es wiederaufgebaut. Im neu integrierten Alters- und Pflegeheim erlebt Patrick Rohr als Pflegehelfer die Herzlichkeit von Menschen mit hoher Lebenserwartung, die nun in Form der Überalterung die größte Herausforderung der japanischen Gesellschaft darstellen.

Sauberkeit und Effizienz sind Trumpf in Japan, auch im Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen. Der Fotojournalist tauscht seine Kamera mit dem Putzlappen und staunt, in welch unglaublichem Tempo die Züge gereinigt werden.

Fujiyoshida liegt am Fuß des berühmtesten japanischen Bergs Fuji. Lokaler Leckerbissen ist die Udon-Nudelsuppe in ihren unzähligen Variationen. Patrick Rohr lernt, warum es eine dreijährige Udon-Ausbildung braucht und warum ein Mittelschüler sein Herz an diese Nudel verloren hat.

In der ehemaligen Kaiserstadt Kyoto herrscht friedliche Kirschblütenzeit, als Patrick Rohr frühmorgens das Trainingslokal von Yoko Okamoto betritt. Die Powerfrau ist 62 Jahre alt und hoch gradierte Lehrerin der defensiven Kampfkunst Aikido. Yoko zeigt Patrick gleich den Meister - und am Ende auch ihren Humor. Sie gewährt ihm Einblicke in eine Persönlichkeitsschulung, die mit körperlichem Training lehrt, auch auf emotionale Herausforderungen angemessen zu reagieren: mit Klarheit, Respekt und eigener Stärke.


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21:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 10. Januar

Fokus Japan (3/3)

Hektische Megacity, erholsame Landidylle und

faszinierende Essregeln

Unterwegs mit Patrick Rohr

Ganzen Text anzeigenExotisch und spannend, fremd und doch faszinierend - so erlebt Fotograf Patrick Rohr seine Reise durch Japan. Folge drei führt unter anderem in einen strengen Zen-Tempel.

Außerdem geht es um das Geheimnis des langen Lebens auf Okinawa und das Familienglück im ...

Text zuklappenExotisch und spannend, fremd und doch faszinierend - so erlebt Fotograf Patrick Rohr seine Reise durch Japan. Folge drei führt unter anderem in einen strengen Zen-Tempel.

Außerdem geht es um das Geheimnis des langen Lebens auf Okinawa und das Familienglück im subtropischen Naturparadies. Rohr erkundet die japanische Lebensart sowie den Alltag und die Denkweise und versucht, hinter das Lächeln zu schauen.

In Kameoka ist einer der wenigen Tempel in Japan, in dem Ausländer Zen lernen können. Patrick Rohr unterwirft sich den strengen Regeln und versucht, Körper, Geist und Atmung durch Achtsamkeit in Einklang zu bringen. Zen-Schüler Rohr staunt über die Kraft des 80-jährigen Tempelmeisters und bekommt unerwartet den Stock der Erweckung zu spüren.

In der Millionenstadt Osaka unter vielen Menschen sein, und doch ohne Partner - das liegt nicht nur an der japanischen Schüchternheit. In einer Single-Bar gewinnt Fotojournalist Rohr Einblick in die verschlossene Gedanken- und Gefühlswelt der jüngeren Generation, die immer mehr zum Individualismus neigt, der früher als Ausdruck westlicher Dekadenz galt. Manager Shingo Hashiguchi ist Experte im "omiai", der Partnervermittlung.

Im traditionellen Noh-Theater werden Masken getragen und Gefühle mit langsamen Bewegungen ausgedrückt. Patrick Rohr erlebt in Osaka die völlige Hingabe des Maskenschnitzers Yasuo Miichi, der erst nach 15 Jahren Ausbildung seine erste Maske fertigen durfte, und die Leidenschaft der Künstlerfamilie Kongo, die in der 26. Generation ein Theater führt. Noh ist beeindruckend. Die Wirkung der Masken ist hypnotisch, aber für Patrick Rohr nur schwer zu verstehen.

Auf der Insel Okinawa verdient Reporter Rohr Essen und Unterkunft bei Familie Yamagami - mit dem Schneiden von Unkraut bei feuchter Hitze. Beim Nachtessen erfährt er den Grund der doppelten Diskriminierung Okinawas: Das früher eigenständige Königreich wird seit der Annektierung durch Japan vom Festland als Provinz zweiter Klasse behandelt. Und seit dem Zweiten Weltkrieg sind zwei Drittel der amerikanischen Militärbasen in Japan auf Okinawa stationiert.

Gegen die US-Militärpräsenz regt sich Widerstand - Protest in einem Land, wo sonst kaum jemand öffentlich die eigene Meinung kundtut. Fotojournalist Rohr beobachtet eine Demo, die von der Polizei aufgelöst wird - sehr höflich, japanisch eben.

Im Dorf Ogimi leben die ältesten Menschen der Welt. Patrick Rohr besucht die 93-jährige Hana Miyagi. Jeden Tag arbeitet Hana im Garten, pflegt ein aktives Sozialleben und isst das gesunde Gemüse Goya. All das trägt zur langen Lebenserwartung bei. "Hara hachibu", lacht die fröhliche Mutter von zehn Kindern: Füll den Bauch nur zu 80 Prozent!

Auf der südlichsten Kleininsel Ishigaki erzählt der sympathische Bootsbauer Tomohiro Yoshida, warum er dem krankmachenden Tokio entflohen ist und wie er mit seiner Familie hier das subtropische Paradies gefunden hat. Nach dem gemeinsamen Schnorchel-Ausflug findet Patrick Rohrs großes Japan-Abenteuer ein erkenntnisreiches Ende beim Lagerfeuer mit Tomohiros Familie. Ihr Motto: Leben statt überleben, und so tieferes Glück finden.


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22:22
VPS 22:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Live zeitversetzt

ZIB 2

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:50
VPS 22:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Unter Verdacht

Persönliche Sicherheiten

Fernsehfilm, Deutschland 2011

Darsteller:
Dr. Eva Maria ProhacekSenta Berger
Dr. Claus ReiterGerd Anthoff
André LangnerRudolf Krause
Oberstaatsanwältin GrieshaberMelika Foroutan
SchölerMichael Brandner
u.a.
Buch: Hartmut Block, Michael Gantenberg
Regie: Florian Kern

Ganzen Text anzeigenEva Maria Prohacek erhält von einem Unbekannten, der sich "Whistleblower" nennt, die Information, dass hochrangige bayrische Beamte in einen Steuerhinterziehungsskandal verwickelt seien.

Obwohl ihr Vorgesetzter Claus Reiter und die junge ambitionierte ...

Text zuklappenEva Maria Prohacek erhält von einem Unbekannten, der sich "Whistleblower" nennt, die Information, dass hochrangige bayrische Beamte in einen Steuerhinterziehungsskandal verwickelt seien.

Obwohl ihr Vorgesetzter Claus Reiter und die junge ambitionierte Oberstaatsanwältin Grieshaber ihr unmissverständlich klar machen, dass das Land Bayern keine Geschäfte mit Kriminellen mache, die illegal erworbene Unterlagen anbieten, geht Eva der Sache nach.

Während André Langner bei der Durchsicht der Unterlagen des Informanten auf ein paar alte millionenschwere Treuhandkonten stößt, die tatsächlich auf eine Verwicklung von Beamten schließen lassen, wird Eva mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert: Ihr Bruder verlangt, dass sie sich endlich von ihrem Anteil an einer alten Försterei trennen soll, denn er will das frühere Wochenenddomizil für seine Familie umbauen. Die Erinnerungen an die dort verbrachte Zeit und vor allem an ihren zu Tode gekommenen Sohn treffen Eva mit voller Wucht.

Der Besuch in der Försterei macht ihr schmerzhaft klar, dass sie noch nicht so weit ist, die Vergangenheit ruhen zu lassen, geschweige denn, sich von ihr in Form des Hauses zu trennen - vor allem als Pia, die 14-jährige Tochter ihres Bruders, plötzlich in der Tür steht und Eva nach der Vergangenheit ausfragt.

Am liebsten würde Eva alles verdrängen, braucht sie doch alle Nerven für ihren Fall. Denn es stellt sich heraus, dass es dem "Whistleblower" um mehr als Geld geht. Er vermutet hinter den von Langner entdeckten Treuhandkonten den beliebten bayrischen Politiker Dr. Schöler, der inzwischen in die Wirtschaft gewechselt ist und den Vorsitz des Öl-Pipeline-Konsortiums Marmara Flow innehat. Parallel entdeckt Langner mithilfe von neuen Unterlagen einen alten Bekannten aus früheren Ermittlungen: Dr. Robert Mertens, den in Stadelheim einsitzenden früheren Vorstandsvorsitzende der SüdLB, der aufgrund von Evas Ermittlungen zu einer Haftstrafe verurteilt worden war. Er war zur Zeit der Einrichtung der Treuhandkonten nicht nur Chef der Salzburger Effectenbank, sondern zugleich Geschäftspartner Dr. Schölers bei der Gründung des Öl-Pipeline-Konsortiums.

Als sich Eva endlich persönlich mit dem geheimnisvollen Informanten trifft, kommt es zu einem Anschlag auf ihn, und Eva muss ihn zu seiner eigenen Sicherheit inhaftieren. Daraufhin nimmt die Geschichte eine fatale Wendung: Evas Nichte Pia wurde von einem Unbekannten entführt, der damit droht, sie umzubringen, wenn Eva ihm nicht den Informanten ausliefert. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Eva zieht alle Register und startet einen zermürbenden Verhör-Marathon, bei dem sie versucht, alle Beteiligten gegeneinander auszuspielen. Dabei kommen erstaunliche Wahrheiten ans Licht.


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0:20
VPS 00:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 10. Januar

Die Aufmöblerin

Vom Ladenhüter zum Traumhaus

Film von Andreas Bernardi

Ganzen Text anzeigenFür alte Häuser ist es oft schwierig, neue Eigentümer zu finden. Das ist der Job von Elisabeth Fabian aus dem Westerwald. Sie hat sich auf schwer verkäuflichen Grundbesitz spezialisiert.

Efa, wie sie sich selbst abkürzt, bietet eine aus den USA stammende ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenFür alte Häuser ist es oft schwierig, neue Eigentümer zu finden. Das ist der Job von Elisabeth Fabian aus dem Westerwald. Sie hat sich auf schwer verkäuflichen Grundbesitz spezialisiert.

Efa, wie sie sich selbst abkürzt, bietet eine aus den USA stammende Dienstleistung an - Home-Staging, Haus-Inszenierung. Vergleichbar mit einem Ausstatter beim Film oder am Theater, haucht sie leeren Räumen mit passendem Mobiliar wieder Leben ein.

Interessenten will sie damit ein Gefühl dafür vermitteln, wie es sein könnte, hier heimisch zu werden. Und natürlich will sie ihnen die Kaufentscheidung erleichtern. Efa ist überzeugt, dass ihr Home-Staging kleine und große Wunder bewirkt.

Die 65-Jährige geht ganz in ihrem noch wenig bekannten Beruf auf - weniger des Geldes als der schönen Erfolgserlebnisse wegen. Ruhestand wäre nichts für die kinderlose Wahl-Westerwälderin. Seit über zehn Jahren kümmert sie sich nebenbei um das Wohl einer marokkanischen Migrantenfamilie, deren Kinder sie liebevoll ihre "Ersatz-Enkel" nennt.


(ARD/SWR)


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0:51
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:18
VPS 01:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Supermacht China - eine ökonomische Bedrohung?

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Ganzen Text anzeigenChina überschwemmt die Märkte. Gigantische Projekte wie die neue Seidenstraße sollen den Warenfluss beschleunigen.

Mit dem Kauf von Industrieperlen wie Syngenta zieht China Knowhow ab. Als Monopolist verknappt es Güter weltweit. Der Ökonom Rudolf Strahm erklärt, ...

Text zuklappenChina überschwemmt die Märkte. Gigantische Projekte wie die neue Seidenstraße sollen den Warenfluss beschleunigen.

Mit dem Kauf von Industrieperlen wie Syngenta zieht China Knowhow ab. Als Monopolist verknappt es Güter weltweit. Der Ökonom Rudolf Strahm erklärt, weshalb die Schweiz handeln sollte.


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1:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Panorama

Sternstunden der Parodien

Sendung von Regina Nassiri

Moderation: Nina Horowitz

Ganzen Text anzeigenEine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um Parodien.

Ein Klassiker zu Anfang: Otto Schenk und Alfred Böhm parodieren "Dingsda", schlüpfen in ...
(ORF)

Text zuklappenEine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um Parodien.

Ein Klassiker zu Anfang: Otto Schenk und Alfred Böhm parodieren "Dingsda", schlüpfen in infantile Rollen und haben sichtlich Spaß dabei, die Funktion einer Waschmaschine zu erklären. Otto Schenk spielte an den bedeutendsten Schauspiel- und Opernhäusern.

1968 parodierte er in der Sendung "Der gute Ton in allen Tonlagen" einen italienischen Opernsänger - mit allen Zicken und Star-Allüren. Eine echte Archiv-Rarität!

Allroundkünstler Heinz Holecek - er war Opernsänger, Schauspieler und Entertainer - galt auch als gnadenloser Parodist. Für die Sendung "Fremde Federn" aus dem Jahr 1981 mimte er Hugo Portisch und die Sänger Gilbert Bécaud und Ivan Rebroff. Geschrieben hat den Sketch der Journalist und Autor Georg Markus.

Auch eine "Club 2"-Diskussion wurde von Holecek parodiert. Es ging dabei um nicht weniger, als "um die Wichtigkeit der Sendung 'Club 2' für das ganze Jahrtausend". Honzo Holecek hat alle sechs Diskussionsteilnehmer selbst gespielt.

Die Sendung "D.O.R.F." bot 1988 einen satirischen Querschnitt durch das ORF-Programm. Josef Hader parodierte gemeinsam mit Lukas Resetarits und Sabine Kopera die Kochsendung "Bitte zu Tisch". Die legendäre Sendung "Wer will mich" von Edith Klinger wurde vom Trio ebenfalls bissig imitiert.

Aber es gibt natürlich auch Highlights aus der jüngeren Archiv-Vergangenheit: Christoph Grissemann war für "Willkommen Österreich" als Parteigründer mit narzisstischer Psychostruktur in der Pressestunde zu Gast bei Eva Weissenberger und Wolfgang Geier.


(ORF)


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2:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 10. Januar

Schätze des Südwestens (1/5)

Von Kronen und Kriegern

Film von Andreas Kölmel und Jürgen Vogt

Moderation: Dennis Wilms

Ganzen Text anzeigenDie Reihe zeigt: Schätze, große Entdeckungen und spektakuläre Funde aus der Geschichte der Menschheit gibt es nicht nur in Ägypten, Griechenland oder Mexiko, sondern auch in unserer Heimat.

Der größte Münzschatz im Gebiet des römischen Reiches wurde in Trier ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Reihe zeigt: Schätze, große Entdeckungen und spektakuläre Funde aus der Geschichte der Menschheit gibt es nicht nur in Ägypten, Griechenland oder Mexiko, sondern auch in unserer Heimat.

Der größte Münzschatz im Gebiet des römischen Reiches wurde in Trier entdeckt. Die ältesten Kunstwerke wurden auf der Schwäbischen Alb gefunden. Und die sagenumwobene Stadt Pyrene lag nicht an Nil, Euphrat oder Tiber, sondern an der oberen Donau.

Neben sensationellen archäologischen Funden zeigt die Reihe auch Schätze, die nie verlorengegangen sind: zum Beispiel die Kronen der badischen Markgrafen und der württembergischen Könige. Beide waren juwelenbesetzt, unermesslich wertvoll und Zeichen absoluter Macht. Warum wurden sie nie getragen? Oder warum ist die "Titanic"-Orgel nicht mit dem Schiff untergegangen - sondern steht noch immer wohlbehalten im Südwesten? Und nicht zuletzt: Gibt es den Schatz der Nibelungen wirklich? Und wo wurde er versteckt?

Diesen und noch mehr Fragen sind die Autoren Jürgen Vogt und Andreas Kölmel mithilfe von Historikern und Archäologen auf den Grund gegangen. Und sie beweisen ganz nebenbei, dass der Südwesten Deutschlands auf Augenhöhe mit Troja und Ägypten ist.

In der ersten Folge stößt Moderator Dennis Wilms auf eindrucksvolle Funde wie den Goldenen Hut von Schifferstadt mit geheimnisvollen Zeichen oder den Himmelsglobus von der Schwäbischen Alb aus dem 15. Jahrhundert, mit dem man noch heute in die Zukunft blicken kann. Selbst Dinge, die auf den ersten Blick wertlos erscheinen, wie eine Flasche Pfälzer Wein aus dem historischen Museum der Pfalz in Speyer, erzählen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten. So auch der neue Bewohner des Landesmuseums Stuttgart: der Tote aus dem Fürstengrab von Gammertingen. Wer war der Unbekannte aus dem 6. Jahrhundert, der nach seinem Tod so reich beschenkt wurde? Das muss Archäologe Dr. Klaus Georg Kokkotidis im Vorfeld der Ausstellung erst herausfinden. Es beginnt eine spannende Detektivarbeit.


(ARD/SWR)


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2:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 10. Januar

Schätze des Südwestens (2/5)

Von Gold und Gräbern

Film von Andreas Kölmel und Jürgen Vogt

Moderation: Dennis Wilms

Ganzen Text anzeigenIn der zweiten Folge geht es für Dennis Wilms unter die Erde. Bei Grabungen in der Keltensiedlung Heuneburg finden sich neben goldenen Grabbeilagen auch Überreste der "Keltenfürstin".

Ein noch bedeutenderer Schatz kommt von der schwäbischen Alb. Die 40 000 Jahre ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn der zweiten Folge geht es für Dennis Wilms unter die Erde. Bei Grabungen in der Keltensiedlung Heuneburg finden sich neben goldenen Grabbeilagen auch Überreste der "Keltenfürstin".

Ein noch bedeutenderer Schatz kommt von der schwäbischen Alb. Die 40 000 Jahre alte Venus vom Hohle Fels bei Schelklingen ist das älteste figürliche Kunstwerk der Welt und der ganze Stolz des Archäologen Nicolas Conard. Ist es die einzige Kostbarkeit aus der Höhle?

Der erfolgreiche Schatzsucher und sein internationales Forscher-Team glauben das nicht und graben tatkräftig weiter.

Moderator Dennis Wilms führt bei seiner Schatzsuche durch den Südwesten aber auch zu ungewöhnlichen Fundstellen. Bei Routine-Untersuchungen neben der Autobahn findet ein Archäologen-Team unerwartet keltische Münzen, und im allgäuischen Isny verbergen sich Schätze in den Überresten einer Latrine.


(ARD/SWR)


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3:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 10. Januar

Schätze des Südwestens (3/5)

Von Löwen und Königen

Film von Andreas Kölmel und Jürgen Vogt

Moderation: Dennis Wilms

Ganzen Text anzeigenIn dieser Folge entdeckt Moderator Dennis Wilms Schätze, die 40 000 Jahren auf ihre Entdeckung warten mussten. Sie sind aus einem Material, das es heute gar nicht mehr gibt: Mammut-Elfenbein.

Es sind Tierfiguren, die in den Höhlen der schwäbischen Alb gefunden ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn dieser Folge entdeckt Moderator Dennis Wilms Schätze, die 40 000 Jahren auf ihre Entdeckung warten mussten. Sie sind aus einem Material, das es heute gar nicht mehr gibt: Mammut-Elfenbein.

Es sind Tierfiguren, die in den Höhlen der schwäbischen Alb gefunden wurden. Zu ihnen gehört der Löwenmensch aus dem Lonetal, der im Ulmer Museum aus 800 Teilen aufwendig wieder zusammengefügt werden musste. Auch jüngere Schätze aus dem Südwesten sind nicht vollständig.

Dem orientalischen Fruchtbarkeitsgott, einer römischen Bronzefigur, die in der Mosel gefunden wurde, fehlt bis heute die rechte Hand.

Im Museum für Antike Schifffahrt in Mainz hingegen weiß man sich zu helfen und baut die Schätze einfach originalgetreu nach. So werden die einzigartigen römischen Militärboote aus dem 3./4. Jahrhundert wieder fahrtauglich und Geschichte lebendig.


(ARD/SWR)


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4:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel
Mittwoch 10. Januar

Wilder Rhein (1/2)

Von der Nordsee zur Loreley

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenBis heute verbindet man mit ihm stolze Ritterburgen, steile Weinberge, fröhliche Geselligkeit und malerische Orte. Aber der Rhein ist weit mehr als nur ein romantischer Fluss.

Eine Reise von der Mündung bis zur Quelle führt durch Landschaften, in denen sogar echte ...
(ARD/WDR/ORF)

Text zuklappenBis heute verbindet man mit ihm stolze Ritterburgen, steile Weinberge, fröhliche Geselligkeit und malerische Orte. Aber der Rhein ist weit mehr als nur ein romantischer Fluss.

Eine Reise von der Mündung bis zur Quelle führt durch Landschaften, in denen sogar echte Wildnis zu finden ist. Es sind Landschaften, in denen so viele Tiere und Pflanzen zu Hause sind wie an keinem anderen Fluss Europas.

Obwohl der Rhein seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wird, existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern: Sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle, saftige Auwiesen und schattige Schluchten, sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt ist der Grund dafür, dass die Uferbereiche des Rheins so vielen Lebewesen Lebensraum bieten – trotz Flussbegradigung, Chemieunfällen, Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte.

Die zweiteilige Dokumentation begleitet den Rhein stromaufwärts von der Mündung ins niederländische Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen und zeigt die Tiere die am oder im Rhein leben. Alteingesessene wie den Hecht, Heimkehrer wie den Biber und Neuankömmlinge wie den Halsbandsittich. Im Mündungsdelta tummeln sich Seehunde und im Oberlauf blicken Steinböcke auf seine Fluten hinab. Smaragdeidechsen, Uhus, Wildschweine und Weinhähnchen gehören zu den tierischen Stars der Sendung wie auch Wasseramsel, Siebenschläfer, Mausohrfledermaus und hunderttausende Wasservögel, die in der kalten Jahreszeit am Rhein rasten und hier überwintern.


(ARD/WDR/ORF)


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5:08
VPS 05:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel
Mittwoch 10. Januar

Wilder Rhein (2/2)

Von den Burgen in die Berge

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil der Flussreise beginnt am Loreley-Felsen, führt an sonnigen Hängen samt ihrer mediterranen Tierwelt vorbei und zeigt die üppigen Auwälder am Oberrhein.

Über den Rheinfall von Schaffhausen, den Bodensee und das Rheindelta bei Fußach geht es weiter ...
(ARD/WDR/ORF)

Text zuklappenDer zweite Teil der Flussreise beginnt am Loreley-Felsen, führt an sonnigen Hängen samt ihrer mediterranen Tierwelt vorbei und zeigt die üppigen Auwälder am Oberrhein.

Über den Rheinfall von Schaffhausen, den Bodensee und das Rheindelta bei Fußach geht es weiter bis in die Alpen zur Quelle des Flusses. Spektakuläre Bilder geben Einblicke in die Natur eines der berühmtesten Flüsse der Welt.


(ARD/WDR/ORF)


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5:52
VPS 05:50

Der schönste Weg über die Alpen

Vom Berner Oberland ins Aostatal

Film von Carsten Heider

Ganzen Text anzeigenDer Weg durch die Alpen ist wunderschön, besonders wenn es vom Berner Oberland aus ins Aostatal geht. Früher war solch eine Reise mehr anstrengend als vergnüglich.

Als eine "ermüdende Verlängerung der Wegstrecke" beschrieb auch der englische Dichter Alexander Pope ...
(ARD/SR)

Text zuklappenDer Weg durch die Alpen ist wunderschön, besonders wenn es vom Berner Oberland aus ins Aostatal geht. Früher war solch eine Reise mehr anstrengend als vergnüglich.

Als eine "ermüdende Verlängerung der Wegstrecke" beschrieb auch der englische Dichter Alexander Pope die Alpen im Jahr 1711. Heute reist es sich dagegen deutlich einfacher, aber nicht minder aufregend.

Der Weg beginnt in Interlaken und führt mit der Zahnradbahn durch die Eigernordwand auf Europas höchsten Bahnhof. Dort beginnt eine spektakuläre Skitour über den längsten Gletscher der Alpen in den Kanton Wallis. Von Brig und dem Stockalperpalast, dem größten privaten Barockbau der Schweiz, geht es weiter mit dem Glacier-Express nach Zermatt. Vom Fuß des Matterhorns steigt man auf Europas höchsten Grenzwall, das Bergmassiv zwischen der Schweiz und Italien. Über ewiges Eis und den Theodulpass führt der Weg ins italienische Aostatal.


(ARD/SR)